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Aus meinem Tagebuch

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Aus meinem Tagebuch

Als ich heute mit dem Fahrrad zum Grafenberger Wald fuhr und an dem Unterstand wo ich am 2. August 2008 Anthony getroffen hatte (siehe P.S. unten), meine Bibel las und betete, hörte ich oberhalb von mir ein seltsames Geräusch, das ich meine, schon einmal vor ein paar Tagen vernommen zu haben. Ich konnte es erst nicht analysieren, bis ich schließlich eine Gestalt sah. Es war ein Mann mit weißem Hemd. Ich fragte mich, ob da ein Ausländer irgend welche Mantras betet oder irgend welche heidnischen Riten ausübt, denn was er sagte, war so gleichlautend im Stakkato und auch so laut, dass es mir doch sehr ungewohnt und seltsam vorkam. Als ich dann aber sah, wie er seine Hände emporhob, dachte ich, vielleicht betet er ja tatsächlich in Zungen.

Nachdem ich mein Bibellesen beendet hatte, wollte ich doch bei ihm vorbei fahren und ihn einfach fragen, da er auf derselben Stelle stehen geblieben war. So fuhr ich hin, rief ihn (da er etwas abseits vom Weg im Wald stand) und fragte, ob er in Zungen bete (wegen seiner schwarzen Hautfarbe sprach ich ihn in Englisch an). Er bejahte und war sehr erfreut, dass auch ich ein Christ bin und erzählte mir, dass er oft hier im Gebet ist. Früher habe er in Düsseldorf gewohnt und schon oft hier gebetet, jetzt wohne er in Mühlheim und fühle sich doch immer wieder gedrängt, extra hierher zu fahren, um im Grafenberger Wald für Deutschland zu beten.

Er erzählte mir, dass sie – d.h. seine Gemeinde, die anscheinend international gemischt ist – schon seit etwa 10 Jahren hier im Wald beten. Um alleine zu sein und niemand zu stören oder vielleicht auf eine besondere Führung hin haben sie oft die Zeit zwischen 24.00 und 4.00 Uhr morgens gewählt. Mit Taschenlampen sind sie mit bis zu 200 Personen gekommen. Allerdings sei es doch bemerkt worden, so dass man es ihnen verbieten wollte, weil angeblich die Pferde und Tiere des Waldes gestört würden. Sie haben versucht, der Polizei deutlich zu machen, dass so wie der Segen einst von Deutschland aus nach Afrika gekommen ist in Form des Evangeliums, so wollten sie nun auch Segen zurückbringen und ganz gezielt für Deutschland beten. Ein großes Vorbild für sie ist Martin Luther und der gut aussehende junge Mann mit leuchtenden Augen, mit dem ich sprach, heißt auch Martin.

Als er nach Deutschland kam, war er noch kein Christ, erzählte er mir, und hatte nicht geahnt, dass er – wie er es heute sieht – von Gott hierher geführt wurde, weil Gott einen Plan und einen Auftrag für ihn hat.

Als ich Martin von den Einsiedlern im Grafenberger Wald, die über viele Jahrzehnte hier gebetet haben, erzählte, da – glaube ich – lief es ihm heiß und kalt über den Rücken. Er war sehr bewegt und fragte mich, ob ich ihm das aufschreiben könnte. Gern will er mit mir in Kontakt bleiben und ich soll auch seine Gemeinde kennenlernen. Glücklich und dankbar verabschiedeten wir uns – Martin betete weiter in Sprachen …

Gerhard Bially



P.S.: Martin sagte mir, als ich mit dem Rad angekommen sei und zu der Hütte bzw. dem Unterstand gefahren bin, habe Gott ihn schon auf mich aufmerksam gemacht. Während ich dort etwas las, habe er die Gewissheit gehabt, dass ich Gottes Wort lese und Gott hätte ihm gesagt, dass ich in einer Weile zu ihm kommen werde. Ich konnte ihm ein Charisma-Heft geben, das ich in meiner Fahrradtasche hatte.
Außerdem versprach ich ihm, beim nächsten Mal eine Geschichte von dem Unterstand zu erzählen.

Diese Geschichte können Sie
nächste Woche an dieser Stelle lesen.


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