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Bonus zu Seite 33 - Wie können wir Gottes Stimme hören? - 2. Teil

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Bonus zu Seite 33

Wie können wir Gottes Stimme hören? 2. Teil


In Matthäus 7,7 wird sehr deutlich, dass wir manchmal wiederholt bitten dürfen. Korrekt übersetzt müsste die Stelle heißen: "Bittet (und bittet immerfort), so wird euch gegeben, suchet (und suchet immerfort), so werdet ihr finden; klopfet an (und klopft immerfort) so wird euch aufgetan." Tun wir das? Gehorchen wir Gottes Wort? Ich bin überzeugt, dass 90 % aller unbeantworteten Gebete auf mangelnde Ausdauer zurückzuführen sind. Wir geben einfach zu früh auf! Gott aber will herausfinden, ob wir gerade in einer solchen Situation seinem Wort vertrauen und wie Jakob sagen: "Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn".

Gott will ja, dass wir uns ihm mutig und voll Vertrauen nähern. Mose beharrte auf seiner Bitte, bis zu dem Punkt, dass er sein Leben aufgeben wollte, wenn Gott den Kindern Israel dann antwortete. Es ist wundervoll, wie er auf diese Weise auf Gott eindringt. Abraham ist genau das Gegenteil, er gab zu schnell auf und senkte seinen Maßstab, wobei er sich jedes Mal auch noch entschuldigte.

Man braucht sich, wenn man Gott fragt, weder zu entschuldigen noch darf man aufgeben. Gott will, dass wir beharrlich weiterfragen. Er testet unsere Ausdauer.

Ein weiterer Grund für die Verzögerung einer Antwort ist, dass wir die falsche Frage gestellt haben. Es kann z.B. eine törichte Frage sein, wie: "Herr, werde ich für dich sterben müssen?" Oft sind wir einfach noch nicht fähig, eine Antwort auf diese Frage zu ertragen. Wenn Gott uns etwas über diese Sachen mitteilen will, wird ER die Initiative ergreifen. Er wird es uns sagen, wenn wir fähig sind, die Antwort zu ertragen.

Eine andere Möglichkeit ist, dass wir die Frage zu einer falschen Zeit gestellt haben, d.h. es gibt Dinge, die wir zuerst noch wissen müssen, bevor diese Frage beantwortet werden kann. Gott will uns also erst andere Fragen beantworten; wir müssen ihn suchen und ihn bitten, dass er uns zeigt, was wir fragen sollen.

Wie ich schon vorher erwähnt habe, kann Gott uns auch einfach testen, ob wir seinem Versprechen, seiner Liebe sogar nach langem Warten noch vertrauen. Wir haben am Anfang gesehen, dass Gott uns antworten wird, aufgrund seines Wesens, das ja Liebe ist. Wir haben ihm gedankt und ihn gepriesen, aber wie sieht es nach einer Woche aus? Sind wir dann immer noch so sicher? Oder haben wir es aufgegeben, ihm zu danken? Vertrauen wir ihm immer noch ohne Verwirrung, ohne Auflehnung und warten geduldig auf die Antwort? Sie wird kommen, denn Gott ist Liebe und er hält sein Versprechen.

Eine andere Möglichkeit ist, dass wir mit unserem täglichen Bibellesen noch nicht dort angelangt sind, wo Gott die Antwort bereithält. Er kann ja auch auf diesem Weg zu uns sprechen, indem er uns eine Stelle ganz besonders zeigt. Nur sollten wir einen Fehler nicht begehen, nämlich das tun, was ich lange Zeit tat: Wenn ich spürte, dass Gott mir die Antwort auf diesem Weg geben würde, setzte ich mich hin und begann meine Bibel zu lesen. Stunde um Stunde, bis ich so viel gelesen hatte, wie ich es normalerweise in einer Woche tue. Als ich dann die Antwort trotzdem nicht fand, verwirrte mich das.

Doch die Erklärung ist sehr einfach: Gott will, dass wir im Glauben ruhen und ihm vertrauen. Wenn wir also die Antwort nicht bei unserem heutigen Bibellesen finden, dann wird er sie uns eben zu einem anderen Zeitpunkt geben.

Die Auto-Story

Ich erinnere mich sehr genau daran, als der Herr einmal wollte, dass ich eine ganz bestimmte Summe Geld für seine Arbeit gebe. Nun, ich wusste, dass ich diese Summe nicht besaß. So suchte ich den Herrn und versprach, das Geld weiterzugeben, wenn er es mir geben würde. Mehr konnte ich meiner Meinung nach nicht tun. Aber während ich noch betete, sprach der Herr zu mir und erinnerte mich an mein kleines Auto. Es war ein sehr altes Ding, aber es fuhr immerhin noch und ich war sehr dankbar dafür. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass irgendjemand es kaufen würde, doch gleichzeitig wusste ich, dass dies die Sache des Herrn war. Obwohl ich mein kleines Auto sehr dringend brauchte, um zu all den Versammlungen zu fahren, bei denen ich sprechen sollte, wusste ich, dass die Sache in Gottes Hand war und er auch dafür sorgen würde.

So bat ich den Herrn, mir durch sein Wort zu bestätigen, dass ich mein Auto verkaufen sollte, um das Geld für seine Arbeit weggeben zu können. Natürlich konnte ich mir kein anderes Auto leisten und Gottes Weg erschien mir in diesem Augenblick sehr ungewöhnlich. Aber ich bekam keine Antwort. So vertraute ich Gott, und drei Tage später antwortete er mir durch die Schrift. Ich hatte nicht noch einmal gefragt, sondern ihn einfach gepriesen und gewartet. In Apostelgeschichte 2,45 las ich: "Auch verkauften sie Güter und Habe und teilten sie aus unter allen, je nachdem einer in Not war." Ich dankte Gott für diese Bestätigung und überließ es meinem Mann, das Auto zu verkaufen. Ich wusste, dass Gott eine ganz spezielle Summe dafür bekommen wollte, und als mein Mann zurückkam, hatte er das Auto für genau diese Summe verkauft.

Nun stand ich da ohne Auto, eine ziemliche Strecke vom Einkaufszentrum entfernt und mit einem Kalender, der voll war von Versammlungsterminen. Preis dem Herrn!

Für mich wurde die Sache immer spannender. Ich wusste, alles war in Gottes Hand und ich brauchte mir keine Sorgen zu machen. Wie dies alles enden würde, das war Gottes Problem. Meine Aufgabe war einfach, ihm zu gehorchen.

An diesem Wochenende fuhren mein Mann und ich zu einer Teen-Challenge-Versammlung. Dazu benutzten wir Dennis' Firmenwagen, den er durch seinen Beruf zur Verfügung gestellt bekam. Ich hätte an diesem Wochenende mein Auto kein einziges Mal gebraucht. Am Dienstag nahm ich wieder meine Hausarbeit auf. Um 11.00 Uhr rief mich eine Freundin an und fragte, ob sie kurz vorbeikommen könnte. Da ich vor Arbeit kaum aus den Augen gucken konnte, bat ich den Herrn um Weisung, was ich tun sollte. Ich wusste, dass er mir nachher helfen könnte, all die Arbeit doppelt so schnell zu erledigen. In der Tat zeigte mir Gott, dass ich meine Freundin einladen sollte. Kurz darauf war sie bei mir.

Im Laufe der Unterhaltung fragte sie mich, ob wir uns irgendwann wieder treffen könnten. Ich sagte ganz einfach, dass es nicht möglich sei, da der Herr mir gezeigt hatte, dass ich mein Auto verkaufen solle. Ich erwähnte nicht, dass er das Geld für sein Werk benötigte und auch nicht, dass ich mir kein neues Auto leisten könne.

Plötzlich sagte meine Freundin: "Das ist also die Antwort!" Und sie erzählte mir, dass der Herr sie in den Missionsdienst berufen hatte, und zwar auf eine weit entfernte Insel. Dort seien die Straßen so schlecht, dass man ohnehin am besten mit einem Landrover fährt. Außerdem würde es sehr viel Geld kosten, ihr Auto dorthin zu verfrachten. Sie hatte sich also die ganze Zeit gefragt, was sie damit machen sollte, aber auch auf dem Teen-Challenge-Wochenende hatte ihr der Herr keine Antwort gegeben. Doch spürte sie, dass er es einem anderen Christen geben wollte. Die zwei oder drei Wochen, die sie im Jahr nicht auf der Insel verbringen würde, könnte sie das Auto dann wieder benutzen. Und sie sagte zu mir: "Joy, draußen steht mein Auto; es gehört dir!"
Ich hatte Gott ein kleines grünes Auto gegeben, das mehr ein Wrack war als ein Auto, und was gab er mir dafür? Ein neues blaues.

Oft frage ich mich, was das kleine grüne Auto in unserem Leben ist, das wir nicht aufgeben wollen? Gott zeigt uns natürlich nicht sofort, dass er ein doppelt so gutes, blaues, für uns bereit hält. Er testet uns. Er will, dass wir ihm vertrauen, weil wir sein Wesen, seine Liebe kennen. Wir sollen seinen Weg gehen, auch wenn wir ihn nicht sofort verstehen. Deshalb sagt er auch: "Gib das auf! Gib es mir!" Erst dann kann er uns nämlich etwas Besseres geben .

Antwort in der täglichen Bibellese

All das zeigt sehr deutlich, wie vielfältig Gottes Wege sind. Und so ist er auch fähig, uns aus seinem Wort heraus eine Antwort für ein Problem zu geben. Wenn man lange genug in der Bibel liest, wird man selbst die Stelle finden, die auf irgend eine Situation zutrifft. Aber davon rede ich jetzt nicht. Vielmehr meine ich: Wenn Gott uns auf unsere Frage hin durch sein Wort antwortet, ist es der Heilige Geist, der uns die Stelle zeigt, und nicht, dass wir selber zufällig über etwas Passendes stolpern. Manche, die genau das versucht haben - nämlich so lange in der Bibel zu lesen, bis sie irgendetwas gefunden haben, was ihrer Meinung nach auf ihre Frage passte - , haben daraus recht seltsame Ratschläge gezogen und nicht selten auch recht verrückte Ideen entwickelt.

Wenn Gott also bis jetzt noch nicht zu uns gesprochen hat, sollten wir ihm ruhig vertrauen und einfach unser normales Bibellesen weiterführen.

Ich erinnere mich, als Dennis und ich den Herrn einmal um etwas fragten, und ich die Antwort zwei Wochen früher bekam als er. Das war nicht etwa ein Werturteil Gottes. Die Erklärung ist ganz einfach. Gott wollte zu uns durch sein Wort sprechen. Die Antwort war ein Vers, der sowohl im Alten als auch im Neuen Testament vorkommt. Während ich die Stelle im Alten Testament bald erreicht hatte, dauerte es bei Dennis zwei Wochen, bis er im Neuen Testament zu diesem Vers gelangt war und die Antwort bekam. Man soll Gott deshalb nicht fragen, warum er die andere Person anscheinend "bevorzugt". Das ist Unsinn. Man ist einfach in seinem Bibelstudium noch nicht zu der Stelle gekommen und das ist noch lange kein Grund, um ärgerlich und enttäuscht zu sein.

"Er wird's wohl machen"

Es kann natürlich auch noch ein anderer Fall eintreten: Angenommen, man wartet schon seit langer Zeit auf eine Antwort, vielleicht schon Monate. Obwohl man alle Bedingungen erfüllt hat, spricht Gott immer noch nicht. Nun, zuerst muss ich eins klarstellen: Wenn man wirklich eine Antwort braucht, wird ER sie geben. Aber was tut man im Falle der vorstehend beschriebenen Situation? Wenn man wirklich für lange Zeit keine Antwort bekommt, will Gott folgendes sagen: "Frage mich nicht länger." Er verweist uns auf Psalm 37,5: "Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn; er wird's wohl machen." Das hebräische Wort, im Deutschen mit "befiehl" wiedergegeben, heißt wörtlich "wirf!", d.h. Gott will, dass wir diesen ganzen Fragenkomplex, dieses Problem auf ihn werfen und ihm auch ohne direkte Führung vertrauen. Er wird uns aufmerksam machen, sobald er uns eine Antwort geben will. Darauf sollen wir vertrauen.

All das steht nicht im Gegensatz zu dem Vorhergesagten, nämlich dass man ausharren soll. Was ich jetzt beschreibe, ist eine ganz andere Art des Gebets. Gott wird uns zeigen, wenn wir nicht weiterfragen sollen. Der zweite Teil von Ps. 37,5 sagt: "… er wird's wohl machen". Gott wird handeln, wenn wir die ganze Sache einfach an ihn abgeben. Er hat einen Grund, warum er uns keine Antwort gibt, das müssen wir akzeptieren. Sobald wir die Antwort wirklich brauchen, wird er uns zeigen, dass wir ihn wieder suchen sollen.

Wie oft habe ich das in meinem Leben schon gemacht. Ich weiß, dass es funktioniert, weil ich es selbst erfahren habe. Wochen, ja manchmal Monate später erinnert uns der Heilige Geist an diese Sache und Gott wird uns sagen: "Suche mich und bitte mich um Antwort. Davor hast du sie nicht wirklich gebraucht, aber jetzt brauchst du sie und ich werde sie dir geben."

Es wird also immer so sein, dass nach einer langen Zeit vergeblichen Wartens auf eine Antwort der Heilige Geist uns sagen wird: "Frage nicht länger", genauso wie er uns dann wieder sagen wird: "Beginne wieder, um eine Antwort zu bitten." Und sie wird kommen.

Anspruchshaltung oder Vertrauenshaltung?

Es gibt noch eine andere Möglichkeit, warum Gott eine Antwort verzögert: Wir schreiben Gott manchmal bewusst oder unbewusst vor, auf welche Art er zu uns sprechen soll. Das kann geschehen, indem wir sagen:
"Ich möchte, dass Gott durch die Bibel zu mir spricht; diesmal möchte ich gerne eine Vision haben; ich möchte, dass Gott mir ein Zeichen gibt!" So geht es nicht! Damit schreiben wir dem allmächtigen Gott vor, welche Wege er zu gehen hat und mischen uns in seine Angelegenheiten ein. Er verlangt, dass wir ihm vertrauen, auch in Bezug auf die Art und Weise wie er mit uns spricht. Wenn wir Gott weiterhin Vorschriften machen, wird er nie zu uns sprechen.

Es gibt noch einen anderen Grund, warum Gott eine Antwort verzögert. Vielleicht stellen wir eine Frage, die auch andere Leute betrifft.

Zu welcher Versammlung soll ich gehen? In welcher Kirche soll ich sprechen? Wann soll ich diese Reise machen? - Manchmal habe ich es so erfahren, dass Gott mich zu einer ganz bestimmten Versammlung bringen will, aber der Leiter hat Gott diesbezüglich noch nicht gesucht und gefragt und weiß nicht, ob er mich einladen soll. Dann muss ich eben warten, bis Gott ihm antworten kann, damit ich dann Anweisungen bekomme. Das ist noch lange kein Grund zu denken, dass man etwas falsch gemacht hat. Es sind eben einfach noch andere Faktoren im Spiel. Ich danke Gott genauso wie immer, denn ich weiß, er wird mir antworten.

Es gibt allerdings noch einen anderen Grund, wenn wir manchmal zuerst keine Weisung von Gott erhalten:

Ein Bekannter von mir suchte einmal den Herrn und bat ihn um eine Antwort. Danach ging er zu einigen seiner Freunde und Mitarbeiter, die in geistlicher Hinsicht unter seiner Autorität standen und teilte das Anliegen mit ihnen. Nachdem sie ihm ein Feedback gegeben hatten, wandte er sich dann auch an jemanden, der eine geistliche Autorität für ihn war. Dieser jedoch musste ihm sagen, dass ganz und gar keine Bestätigung des Heiligen Geistes für das Vorhaben des jungen Mannes empfinde. Sie entschieden sich, den Herrn noch einmal ernsthaft zu suchen und um Antwort zu bitten.

Da zeigte Gott meinem Bekannten, welchen Fehler er begangen hatte: Er hatte dein falsches Prinzip angewendet. Er war zu Menschen gegangen, die unter seiner Autorität standen. Er hätte stattdessen zu demjenigen gehen sollen, unter dessen Autorität er selbst stand. Nachdem er diesen Fehler eingesehen und bereut hatte, zeigte Gott ihm deutlich, dass er zuerst die falsche Antwort erhalten hatte. Gott redete inzwischen deutlich zu "dem Vorgesetzten" und zeigte ihm den richtigen Weg für meinen Bekannten. Der junge Mann war sehr dankbar, denn es hatte ihn vor einem großen Fehler bewahrt.

Es gibt von Gott eingesetzte Autoritäten. Das ist wie eine Hierarchie auf geistlichem Gebiet. Wir werden in Schwierigkeiten geraten, wenn wir das nicht beachten, d.h. wir sollen uns der jeweiligen Autorität unterordnen. Gott kann auch auf diesem Wege zu uns sprechen.

Der Weg der Umsetzung

Eines ist noch sehr wichtig, wenn wir Gottes Stimme hören: dass wir anschließend danach handeln! In Psalm 32,8 heißt es: "Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du wandeln sollst. Ich will dich mit meinen Augen leiten". Aber das ist noch nicht alles. In Vers 9 heißt es: "Seid nicht wie Rosse und Maultiere, die nicht verständig sind, welchen man Zaum und Gebiss ins Maul legen muss ..."

Mit anderen Worten, Gott will nicht, dass wir ihm vorauseilen. Es gibt einen Unterschied zwischen dem Augenblick, in dem wir die Antwort erhalten und dem Augenblick, in dem wir danach handeln. Ich glaube, ich muss das noch etwas näher erklären: Es kann eine Zeitspanne von Sekunden, Minuten, Tagen, Monaten aber auch Jahren geben zwischen dem Zeitpunkt, an dem wir die Antwort erhalten und dem Moment, da der Heilige Geist uns sagt: "Setze jetzt die Antwort in die Tat um!"

Das kann sich zum Beispiel auch um die Geistesgaben handeln. Ein Freund von mir, durch den Gott schon viele Prophezeiungen gegeben hatte, spürte, dass der Herr durch ihn sprechen wollte. Aber er musste drei Monate warten, bis Gott die Prophezeiung durch ihn aussprach. Die ganze Sache war sehr wichtig, es war eine Warnung vor einem falschen Propheten, und wir alle verstanden auf einmal, warum Gott gerade so lange gewartet hatte. Gott kennt ja den besten Augenblick und wir müssen lernen, auf Ihn zu warten.

Gestern sprach Gott hier zu unserem Sohn John und zeigte ihm den Weg, den er in Zukunft gehen soll, d.h. John erhielt eine Antwort, aber gleichzeitig zeigte ihm der Herr auch, dass die Zeit noch nicht gekommen war. Zwischen der Antwort und dem dadurch ausgelösten Handeln wird also einige Zeit vergehen. John wird warten, bis der Herr wieder zu ihm spricht.

Wir dürfen also bei göttlicher Führung den Zeitfaktor nicht außer acht lassen. Die Antwort erhalten und sie in die Tat umsetzen, das sind zweierlei Dinge. Wenn Gott uns etwas über die Zukunft mitgeteilt hat, heißt das noch lange nicht, dass wir es sofort erleben werden oder sofort in die Tat umsetzen können. Es gibt so viele Missverständnisse, weil Menschen einfach sagen: "Ja, aber Gott hat es mir doch gesagt!"

Joy Dawson


Fortsetzung folgt …

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