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Bonus zu Seite 33 - Wie können wir Gottes Stimme hören? - 1. Teil

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Bonus zu Seite 33

Wie können wir Gottes Stimme hören?
Sie hat mich unheimlich beeindruckt. Die Neuseeländerin Joy Dawson. Nicht nur sie als Person, sondern auch vor allem ihre Lehre. Ich hörte sie erstmals 1972 auf Schloss Hurlach. Damals waren etwa 1.000 Jugendliche für den evangelistischen JMEM-Einsatz bei der Münchener Olympiade in das kleine Dorf Hurlach gekommen. Das Schloss war extra zu diesem Zweck von Jugend mit einer Mission gekauft worden. Und wir hatten das Vorrecht, einige der besten JMEM-Lehrer/innen dort zu hören – u. a. auch Joy Dawson.
Später erwarb ich eine Vortragsreihe von ihr zum Thema wie man Gottes Stimme hört. Da ich kein vergleichbares Material in gedruckter Form kannte, versuchten wir handschriftlich und per Schreibmaschine die englischen Ansprachen zu verschriftlichen. Dann lag das Material viele Jahre auf Halde. Doch zum 50-jährigen Jubiläum von JMEM bieten wir Ihnen nun eine etwas gekürzte Form von Joy Dawsons Lehre über „Göttliche Führung“ und „Wie wir die Stimme Gottes hören können“ an.

(G. Bially)


Wir sollten niemals vergessen, welche verheerenden Folgen es hat, wenn wir Gottes Führung missachten. Es genügt nicht, nur zu sagen: „Ja Herr, das mache ich schon“, denn selbst der kleinste Ungehorsam kann Gottes Plan stören.
Wenn wir Gottes Stimme hören wollen, müssen wir bereit sein, unsere eigenen Wünsche zurückzustellen. Dabei sollte man beachten, dass menschliche Logik und menschliche Begierden oftmals im Widerstreit zueinander stehen. Auf der einen Seite wünscht man sich etwas, auf der anderen Seite sieht man ein, dass dieser Wunsch aufgrund logischer Überlegungen nicht verwirklicht werden kann. Besonders Frauen scheinen damit öfter in Schwierigkeiten zu geraten, da sie dazu neigen, aufgrund von Gefühlen zu handeln. Deshalb müssen sie besonders darauf achten, dass sie sich nicht gewissen Eingebungen hingeben und nicht ihren Gefühlen folgen. Männer werden es dafür schwierig finden, nicht mehr den menschlichen Verstand als Maßstab ihres Handelns zu nehmen.
Stark verallgemeinert kann man sagen, dass Männer aufgrund logischer Überlegungen handeln. Aber gerade das muss aufgegeben werden, wenn man Gottes Stimme vertrauen will. Und das wird gar nicht so einfach sein. Ich habe schon unzählige Male erlebt, dass Männer ihre Wünsche und Gefühle zwar aufgeben, aber mit dem Verstand doch immer noch Pros und Kontras abwägen und somit Entscheidungen fällen. Wir müssen damit aufhören, unsere Wege aufgrund logischer Abwägung zu bestimmen.
Wir müssen eigenwilliges Denken und Wünsche zurückstellen, wenn wir eine göttliche Antwort hören wollen. Das Wort Gottes ist sehr konkret und klar: „Nicht wie ich will, sondern wie du willst."
(Anm. der Redaktion: Es geht der Autorin unseres Erachtens hier nicht darum, dass wir unserem liebenden Vater im Himmel nicht unsere Wünsche mitteilen dürften, heißt es doch schon in Psalm 37,4: „Habe deine Lust am Herrn. Er wird dir geben, was dein Herz wünscht.“ Es wäre auch ungesund, kein Begehren und keinen Willen mehr zu haben. Möchte ich aber Gottes Meinung hören, möchte ich seine Weisheit für die Situation in Anspruch nehmen, möchte ich erfahren, was auf seinem Herzen ist, dann sind die Ratschläge der Autorin hilfreich, damit sich Gottes Reden nicht mit unseren eigenen Wunschvorstellungen vermischt oder anders ausgedrückt, die vermeintliche Stimme Gottes in Wirklichkeit nur eine Reflexion unserer eigenen Sehnsüchte und Überzeugungen ist.)
Wenn du dich also entschieden hast, deine eigenen Wünsche und menschliche Logik aufzugeben, dann danke Gott, dass er dieses Opfer angenommen hat. Er hat die Stimme deines Ichs zum Schweigen gebracht und somit bist du diesem Ich gestorben. Dies ist sehr wichtig und diese Übergabe muss im Glauben geschehen.
Ich suche den Herrn praktisch jeden Tag und erbitte eine Antwort von ihm: Soll ich heute Abend zu dieser Versammlung gehen, soll ich mich mit diesen Leuten treffen? Dabei sage ich ihm, dass es mir egal ist, was ich denke und möchte. Damit ist der Weg frei für seinen Willen, an den ich mich gebunden habe. Denn wie soll ich wissen, welcher Weg der beste ist? Allein Gott weiß es und er will und wird es mir mitteilen.
Wenn wir Gott jetzt um eine Antwort bitten, brauchen wir uns keine Sorgen mehr zu machen, dass unser ICH sie geben wird. Es ist ja tot. Nachdem dann auch noch Satan ausgeschaltet ist, bleibt nur noch einer, der reden kann und das ist Gott.


Satans Stimme ausschalten
Auch die Stimme Satans kann ausgeschaltet werden, und das ist gar nicht so schwer. Man widersteht ihm im Namen unseres Herrn Jesus Christus und im Glauben bringt man Satans Stimme zum Schweigen, denn das Wort Gottes sagt: „Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch“ (Jak. 4,7). Aufgrund von Gottes Wort glaube ich, dass er weichen muss. Denn die Schrift sagt: „Der in euch ist, ist größer, als der in der Welt ist“ (1 Joh 4,4), das heißt, wir haben im Namen Jesu Macht über Satan. Aber ohne Glauben ist alles unmöglich. Ich habe Menschen gesehen, die Satan widerstanden, aber nicht daran glaubten, dass er fliehen muss. Daraufhin setzte er seinen Angriff nur in verstärktem Maße fort. Wir brauchen vor Satan keine Angst zu haben, denn im Glauben können wir kämpfen und werden siegen.
Ich habe es selber erlebt, dass auch die Mächte der Finsternis sprechen und für die, die von der Realität solcher Erfahrungen noch nicht überzeugt sind, möchte ich das kurz illustrieren:
Diese Geschichte zeigt auch sehr deutlich, wie gut sich Satan in Gottes Wort auskennt und wie sehr er diese Waffe einsetzt. Mein Mann vertraut seit Jahren Gottes Führung. Er hört Gottes Stimme und folgt ihr, sie prägt einfach seinen ganzen Lebensstil. Er ist immer den einen Weg gegangen, wenn er von Gott eine Antwort bekommen wollte, nämlich seine eigenen Wünsche und Überlegungen aufzugeben und
Satans Stimme zum Schweigen zu bringen.
Vor einigen Jahren kam Dennis nach einem sehr anstrengenden Tag abends nach Hause. Er war todmüde. An diesem Abend bat er Gott für seinen Freund, der einen sehr gefährlichen Auftrag hinter dem Eisernen Vorhang auszuführen hatte. Dennis wollte ihm ein paar Worte aus der Schrift mitgeben, um ihn zu stärken und ihm Gottes Führung zu versichern. Denn dieser Auftrag war lebensgefährlich.
Wir waren alle sehr sicher, dass Gott ihn dazu berufen hatte. Dennis und ich spürten, dass der Herr uns durch sein Wort bestimmte Verheißungen für diesen Mann geben wollte, damit dieser ihm ganz und gar vertraut. Der Herr hatte schon zu mir gesprochen, aber ich glaube, Dennis wusste davon noch nichts. Jedenfalls war ich an diesem Abend nicht zu Hause und kam erst sehr spät zurück. Ich fand meinen Mann in einem total zerbrochenen Zustand. Sein Gesicht war schneeweiß und er schien tief betroffen. Er erzählte mir von einer ungewöhnlichen Erfahrung, die er gerade gemacht hatte:
Als er für seinen Freund betete, erhielt er sehr deutlich die Weisung: Jeremia 22,10. Er dankte Gott sofort für diese klare Antwort. Da er nicht wusste, was dieser Vers beinhaltete, las er nach. Seine Betroffenheit kann man sich nur vorstellen, wenn man weiß, dass diese zwei Männer sich wie leibliche Brüder fühlten und fest zusammenhielten. Der Vers lautet nämlich: „Weinet nicht über die Toten und grämet euch nicht darum; weinet aber über den, der dahinzieht, denn er wird nimmer wiederkommen, dass er sein Vaterland sehen möchte. Denn so spricht der Herr von Sallum, dem Sohn Josias, des Königs in Juda, welcher ist König anstatt seines Vaters Josia, der von dieser Stätte hinausgezogen ist: Er wird nicht wieder herkommen, sondern muss sterben an dem Ort, dahin er gefangen geführt ist, und wird dies Land nicht mehr sehen.“
Dennis war tief betroffen und ratlos, er wusste nicht, was er tun sollte. Der Text war sehr deutlich: Sein Freund würde von den Kommunisten verhaftet werden, die Familie würde ihren Vater nie wiedersehen.
Ich spürte jedoch die tiefe Überzeugung, dass diese ganze Sache von Satan kam. Genau das würde er nämlich sagen, um den Mann von Gottes Auftrag abzuhalten, genau das würde er gerne passieren sehen. Außerdem stand diese Stelle im krassen Gegensatz zu unserer Überzeugung, dass Gott diesen Mann berufen hatte und dass er ihn auch beschützen würde. Somit konnte das nur Satans Stimme sein! Und auf einmal erinnerte Dennis sich, dass er vergessen hatte, diese Stimme zum Schweigen zu bringen. Aufgrund von körperlicher Schwäche und geistiger Unachtsamkeit hatte er diesen Schritt einmal vergessen und schon griff Satan ein. Und er kennt die Bibel in und auswendig!
Dennis erkannte jetzt die Zusammenhänge, bat Gott um Vergebung, indem er seinen Fehler bekannte, und dankte dem Herrn dann für seine Gnade. Danach bat er Gott noch einmal um eine Antwort, und der Heilige Geist sprach sehr deutlich zu ihm und gab ihm eine wunderbare Verheißung für seinen Fremd. Genau das Gegenteil von Satans Botschaft. Natürlich haben wir ihm nichts davon erzählt, bis er seinen Auftrag hinter dem Eisernen Vorhang ausgeführt hatte und sicher zurückgekehrt war. Dann jedoch sahen wir, dass Satans Botschaft genau sein Plan gewesen war.
In einem dieser kommunistischen Länder wurde unser Freund sehr hart bedrängt. Erst als er Satan ständig widerstand, musste dieser weichen.
Dasselbe Prinzip müssen auch wir anwenden und ich bin sicher, dass Gott besonders auf diesen Punkt sehr viel Wert legt. Sonst hätte er mir nicht die feste Überzeugung gegeben, diese Begebenheit zu erzählen, was ich nämlich nur sehr selten tue.

Danken
Die letzte Bedingung ist, dass wir Gott für jede Antwort danken, die er uns ja immer geben wird – auf seine Art und zu seiner Zeit. Man kann das gar nicht genug betonen: auf SEINE Art und zu SEINER Zeit. Das verhindert Frustration, Unglauben, Verwirrung, Ärger und Auflehnung gegen Gott, wenn er nicht sofort antwortet. Oder wenn er nicht morgen antwortet und nicht übermorgen und nicht in einer Woche. Unsere Reaktion sollte jedoch stets sein: Danke Herr, du wirst auf DEINE Art und zu DEINER Zeit mit mir sprechen.

Einfache Fragestellung
Ich würde sagen, dass die Fragen an Gott sehr einfach gestellt werden sollten. Manch einer mag mir jetzt entgegenhalten, dass ich Gott zu einem Roboter stemple, wenn er nur ja, nein oder warte zu antworten hat. Aber darauf kommt es doch gar nicht an. Die Sache wird dadurch nur einfacher für uns. Natürlich kann Gott ganze Sätze reden. Aber für uns wird es schwer sein, dem am Anfang zu folgen.
In Micha 7,7 heißt es: „Ich aber will auf den Herrn schauen und des Gottes meines Heils warten, mein Gott wird mich hören.“ Diesen Satz sollten wir uns einprägen:
Gott wird uns hören!

Verzögerungen brauchen dich nicht irritieren
Wir sollten uns auch immer wieder daran erinnern, dass gemäß 4. Mose 9 das Volk Israel nur weiterging, wenn sich die Wolke fortbewegte. So müssen auch wir warten, bis Gott uns grünes Licht gibt, d.h. bis wir seine Stimme gehört haben und sicher sind, welchen Weg wir gehen sollen. Dabei sollten wir besonders eines beachten: In Jeremia 42,2+10 wird geschildert, wie die Israeliten zu dem Propheten kamen, damit er den Herrn für sie fragte. In Vers 7 heißt es ganz einfach: „Und nach zehn Tagen geschah des Herrn Wort zu Jeremia.“
Keine Erklärung wird gegeben, warum die Antwort so lange verzögert worden war. Nun, was Gott damit sagen will, ist, dass er seine Antwort zehn Tage verzögern kann, ohne irgendjemand Rechenschaft ablegen zu müssen. Es können auch zwanzig oder vierzig Tage sein, wir müssen dem Herrn immer dafür danken, dass er uns die Antwort geben wird: auf SEINE Art und zu SEINER Zeit. Wenn wir das nicht tun, wird das zu Schwierigkeiten führen. Wir werden uneins sein mit Gott, frustriert, ungläubig und werden göttlicher Führung nicht mehr vertrauen. Bevor Gott dann wieder mit uns spricht, müssen wir erst unsere Sünden bekennen, unseren Unglauben und unser Misstrauen. Denn jegliche Sünde lässt Gottes Stimme sofort verstummen.
In Daniel 10,12+13 sehen wir weiterhin, dass auf eine Antwort 21 Tage gewartet wurde. Satan hatte einen Kampf begonnen und der Erzengel Michael musste gegen ihn streiten, bis der Weg frei war für Gottes Antwort. Das Wichtige dabei ist, dass Gott Daniel von Anfang an hörte, und nach 21 Tagen geduldigen Wartens dann auch antwortete.
Schon dreimal in meinem Leben habe ich auf diese Weise sehr bemerkenswerte Erfahrungen gemacht. Ich suchte jedes Mal den Herrn und bat ihn um Antwort auf einige sehr wichtige Fragen und jedes Mal folgten Wochen des Wartens. Ich dankte Gott immer wieder und fragte immer wieder, aber keine Antwort kam. Dann sprach der Herr zu mir durch Jesaja 2+9,23: „Du wirst erfahren, dass ich der Herr bin, an welchem nicht zu Schanden werden, die auf mich harren.“ Ich dankte ihm dafür und wartete weiter. Und jedes Mal verwies mich Gott auf Daniel 10 und ich begann die Tage zu zählen, bis er mir die Antwort gab. Es waren immer genau 21 Tage. Preist den Herrn!
Während dieser Zeit braucht man nicht unruhig zu werden. Gott liebt uns ja und wird uns je nach unserem Glauben gewisse Dinge offenbaren. Vertrauen wir ihm, dass er uns alles sagen wird, was wir wissen müssen? Je näher man dem Herrn ist und je mehr man mit ihm redet, desto mehr wird er uns zeigen und desto besser werden wir ihn verstehen. Versuchen wir das überhaupt genug? Ist Gott auch der Herr in den aller kleinsten Alltagsproblemen? Das will er nämlich sein!
Was uns von Henoch berichtet wird, sollte uns ein Vorbild sein, dem wir folgen dürfen. Er führte ein Gott wohlgefälliges Leben.

Gott spricht durch sein Wort
Ich spüre, dass Gott noch etwas ganz Besonderes zeigen will und das ist einer der Wege, durch den er spricht, nämlich, dass man ganz einfach die Bibel aufschlägt. Ich kenne keinen anderen Weg, gegen den es so viele Vorurteile gibt; vielleicht weil in vielen Bibelschulen gelehrt wird, dass man diese Methode nie benutzen soll, wenn man von Gott eine Antwort erhalten will. Aber diese Vorurteile müssen zerstört werden. Denn indem wir sagen, Gott kann auf diesem Weg nicht sprechen, setzen wir dem Heiligen Geist Grenzen. Aber Gottes Möglichkeiten, mit uns in Verbindung zu treten, sind unbeschränkt. Sein Wort ist die Stimme des lebendigen Gottes, und somit ist es einer der Wege, auf denen Gott uns begegnet. Natürlich sollen wir nicht einfach sagen: „Na ja, wo ich die Bibel aufschlage, da versuche ich dann eben etwas Passendes zu finden.“ Vielmehr sollen wir uns Gott im Gebet nähern und ihn bitten, uns in seinem Wort die Antwort zu geben, falls das sein Wille ist. Er kann unsere Hände führen, so dass wir die Bibel genau an der richtigen Stelle öffnen, wo er für uns eine Antwort bereithält.
Ich kenne viele Menschen, zu denen Gott auf diese Weise gesprochen hat. Sobald sie die Bibel geöffnet hatten, spürten sie Gottes Frieden und wussten durch sein Wort, welchen Weg sie gehen sollten. Sie priesen ihn, sie gehorchten seinen Anweisungen, und Gott segnete diesen Weg für sie.

Ein Beispiel
Mein Mann und ich hatten einmal drei Tage lang gefastet. Wir hatten am dritten Abend eine sehr wichtige Verabredung. Obwohl wir rundherum zufrieden waren, fühlten wir uns natürlich etwas müde und geschwächt. So fragte ich Gott, ob wir etwas Nahrung zu uns nehmen sollten und ich bat ihn, durch sein Wort zu mir zu sprechen. Ich schlug die Bibel bei 1. Samuel 28 auf und mein Blick fiel sofort auf Vers 22: „So gehorche auch nun du deiner Magd Stimme. Ich will dir einen Bissen Brot vorsetzen, dass du essest, dass du zu Kräften kommest und deine Straße gehest“.
Das war der einzige Vers, den ich auf der ganzen Seite sah! Jeder, der diesen Vorgang erklären will, ohne göttliche Führung einzugestehen, wird in Schwierigkeiten geraten. Nun, in diese Schwierigkeiten geriet ich nicht! Ich dankte dem Herrn und pries ihn für seine wunderbare Führung. Dann öffneten wir eine Dose, aßen ein bisschen Suppe und verließen das Haus. Der Herr hatte uns gestärkt, damit er durch uns arbeiten konnte.
Ich weiß nicht, warum ich gerade diese Geschichte erzählen sollte, es gibt andere, viel dramatischere. Aber der Herr wollte, dass ich diese benutze und damit ist die Sache erledigt.

Warum Gott manchmal die Antwort verzögert
Als nächstes möchte ich einige Gründe nennen, warum Gott manchmal die Antwort verzögert. Ich glaube, dass er ungefähr 80 % aller Fragen sofort beantwortet, wenn wir ihn ernsthaft suchen. Doch wir müssen auch verstehen, warum die restlichen 20% eben nicht sofort beantwortet werden. Falls dies passiert, brauchen wir nicht verwirrt zu sein oder ärgerlich oder ungläubig. Wir wollen Gott auch dafür danken, nämlich, dass er uns die Antwort auf seine Art und zu seiner Zeit geben wird. Wir verlassen uns dann auf Micha 7,7; Psalm 69,14; Daniel 10 und Jeremia 42,2–10.
Einer der Gründe, warum Gott seine Antwort verzögert, ist, dass er uns auf die Probe stellt. Er will sehen, ob wir ihn wirklich ernsthaft suchen oder nur ab und zu eine Antwort von ihm erwarten. In Lukas 11,5 wird ein Mann beschrieben, der in der Nacht zu seinem Freund geht und ihn um Brot bittet. Wegen seiner Beharrlichkeit wird ihm diese Bitte erfüllt. Gott wird uns auf unsere Beharrlichkeit, auf unsere Ausdauer hin prüfen.
Ein anderes Beispiel ist die bittende Witwe. Auch ihr wird aufgrund ihrer Beharrlichkeit eine Antwort gegeben (Luk 18,1–8). Was Gott uns damit sagen will, ist folgendes: Auch wenn wir nicht sofort eine Antwort bekommen, sollen wir doch weiterbitten.


Joy Dawson


Fortsetzung folgt …

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