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Bonus zu Seite 33 - Zwölf Tipps zum Hören von Gottes Stimme

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Zwölf Tipps zum Hören von Gottes Stimme

Diese 12 Tipps bilden den Anhang des überarbeiteten und 2010 neu herausgegebenen Buches von Loren Cunningham (mit Janice Rogers): Bist du es, Herr? Gottes Stimme hören. Sie gehen unseres Erachtens stark auf die Lehre von Joy Dawson zurück.


Wenn du Gott kennst, hast du bereits seine Stimme gehört – sie ist die innere Führung, die dich zuerst zu ihm gebracht hat. Jesus versuchte immer, den Willen seines Vaters zu tun (Johannes 8, 26–29), und wir sollten das gleiche tun. Die Stimme des himmlischen Vaters zu hören ist ein Grundrecht von jedem Kind Gottes. Wir haben in diesem Buch versucht, einige der Möglichkeiten zu beschreiben, dieses Recht zu gebrauchen. Diese Entdeckungen sind unseren eigenen Abenteuern entsprungen und können auch für andere Christen hilfreich sein.


1. Gottes Führung sollte nicht zu einer komplizierten Angelegenheit werden. Es ist in Wirklichkeit schwer, Gottes Stimme nicht zu hören, wenn wir ihm gefallen und gehorsam sein wollen. Er verspricht, uns zu leiten, wenn wir demütig bleiben (siehe z. B. Sprüche 16,9).

Die folgenden drei einfachen Schritte haben uns geholfen, Gottes Stimme zu hören:

UNTERORDNE dich seiner Herrschaft. Bitte ihn, dir zu helfen, deine eigenen Vorstellungen und Wünsche und die Meinungen anderer, die vielleicht deine Gedanken erfüllen, zum Schweigen zu bringen (2. Korinther 10,5). Obgleich er dir einen guten Verstand gegeben hat, den du gebrauchen sollst, so willst du jedoch jetzt die Gedanken des Herrn vernehmen, der den besten Verstand hat (Sprüche 3,5–6).
WIDERSTEHE dem Widersacher, falls er versucht, dich in diesem Moment in die Irre zu führen. Gebrauche die Autorität, die Jesus Christus dir verliehen hat, um die Stimme des Feindes zum Schweigen zu bringen (Jakobus 4,7; Epheser 6,10–20).

ERWARTE eine Antwort. Nachdem du die Frage gestellt hast, die dir auf dem Herzen liegt, warte auf seine Antwort. Erwarte, dass dein liebender himmlischer Vater zu dir spricht. Er wird es tun (Johannes 10,27; Psalm 69,14;
2. Mose 33,11).

2. Erlaube Gott, in der Weise zu dir zu sprechen, wie er es will. Versuche nicht, ihm hinsichtlich der Methoden Vorschriften zu machen. Er ist der Herr – du bist sein Diener
(1. Samuel 3,9). Höre mit einem hingegebenen Herzen auf seine Stimme; es besteht eine direkte Verbindung zwischen dem Hingegebensein und dem Hören seiner Stimme. Er kann unter anderem in folgender Weise zu dir sprechen:
Durch sein Wort: dies kann durch dein tägliches Bibelstudium geschehen, oder er kann deine Aufmerksamkeit auch auf einen bestimmten Vers lenken (Psalm 119,105).
Durch eine hörbare Stimme (2. Mose 3,4).
Durch Träume (Matthäus 2) und Visionen (Jesaja 6,1; Offenbarung 1, 12–7).
Aber die gebräuchlichste aller Arten ist wahrscheinlich die leise innere Stimme (Jesaja 30,21).

3. Bekenne alle noch nicht vergebenen Sünden. Du brauchst ein reines Herz, um die Stimme Gottes zu hören (Psalm 66,18).

4. Gebrauche das Prinzip des Eisens – ein Begriff, der nach der Geschichte in 2. Könige 6 geprägt wurde. Wenn du deinen Weg verloren zu haben scheinst, dann geh zurück zu dem letzten Zeitpunkt, wo du die scharfe Schneide der Stimme Gottes gehört hast. Und gehorche dann. Die entscheidende Frage lautet: Warst du in der letzten Sache gehorsam, die Gott dir befohlen hat?

5. Suche selbst, ein Wort von Gott zu empfangen. Gott wird andere Menschen gebrauchen, um deinen Eindruck zu bestätigen, aber du sollst auch von ihm direkt hören. Es kann gefährlich sein, sich auf andere zu verlassen, um ein Wort vom Herrn zu erhalten (1. Könige 13).

6. Sprich nicht über deine Führung, bis Gott dir dazu die Erlaubnis gibt. Dies geschieht manchmal sofort; andere Male erst später. Der Hauptgrund des Wartens ist, vier Gefahren bei der Führung Gottes zu umgehen: (A) Stolz, weil Gott zu dir geredet hat; (B) Anmaßung, indem du redest, ehe du völliges Verständnis besitzt; (C) Verfehlen von Gottes Zeitplan und Methode; (D) andere in Verwirrung bringen; auch ihr Herz muss vorbereitet sein (Lukas 9,36; Prediger 3,7; Markus 5,19).

7. Wende das Prinzip der Weisen aus dem Morgenland an. Ebenso wie die Weisen einzeln dem Stern folgten und auf diese Weise alle zu demselben Christus geführt wurden, so kann Gott oft zwei oder mehrere geistlich sensible Menschen gebrauchen, um zu bestätigen, was er dir gezeigt hat (2. Korinther 13,1).

8. Nimm dich vor Fälschungen in acht. Hast du jemals von einem gefälschten Geldschein gehört? Ja, natürlich. Aber hast du schon einmal von einer gefälschten Papiertüte gehört? Nein. Der Grund dafür ist, dass es sich nur lohnt, die Dinge zu fälschen, die einen Wert besitzen.
Satan hat für alles, was von Gott kommt und was er nachahmen kann, eine Fälschung (Apostelgeschichte 8,9–11;
2. Mose 7,22). Irrige Führungen kommen zum Beispiel durch Kartenlesen, spiritistische Sitzungen, Wahrsagerei und Astrologie zustande (3. Mose 20,6; 19,26; 2. Könige 21,6). Die Führung des Heiligen Geistes bringt uns näher zu Jesus und in wahre Freiheit. Satans Führung führt uns von Gott weg in die Unfreiheit.
Die Nagelprobe für eine empfangene Führung lautet: Folgt die Führung den Grundsätzen der Bibel? Der Heilige Geist widerspricht niemals dem Wort Gottes.

9. Im Widerstand von Menschen liegt manchmal eine Führung von Gott (Apostelgeschichte 21,10–14). In unserer eigenen Geschichte erkannten wir viel später, dass die Hindernisse, die uns von unserer Kirchenleitung in den Weg gelegt wurden, tatsächlich Gottes Versuche waren, uns in einen breiteren Wirkungskreis für unseren Dienst zu führen. Der wichtige Punkt hier ist wiederum Hingabe an den Herrn (Daniel 6,6–23; Apostelgeschichte 4,18–21). Rebellion gegen Leiter ist niemals eine gottgefällige Haltung. Prüfe daher dein Herz und bitte Gott um Unterscheidungsvermögen, wenn du den Eindruck hast, dass er dich Wege führen will, die deine Leiter nicht verstehen.

10. Jeder Nachfolger Jesu hat einen einzigartigen Dienst
(1. Korinther 12; 1. Petrus 4,10–11; Römer 12; Epheser 4). Je mehr du danach strebst, Gottes Stimme in den Einzelheiten zu hören, desto wirksamer wirst du in deiner eigenen Berufung sein. Die Führung Gottes ist kein Spiel – sie ist eine ernste Sache, denn wir erfahren, was wir nach Gottes Willen in unserem geistlichen Dienst tun sollen und wie wir es tun sollen. Der Wille Gottes besteht darin, das Richtige zu tun und zu sagen – am richtigen Ort, mit den richtigen Menschen, zur richtigen Zeit und in der richtigen Reihenfolge, unter der richtigen Leitung, mit den richtigen Methoden und der richtigen Gesinnung.

11. Übe dich darin, Gottes Stimme zu hören, und es wird dir immer leichter fallen. Es ist ähnlich, wie wenn du den Telefonhörer abnimmst und die Stimme deines besten Freundes erkennst ... du kennst seine Stimme, weil du sie so oft gehört hast. Vergleiche den jungen Samuel mit dem älteren Samuel (1. Samuel 3,4–7; 8,4–9; 12,12–18).

12. Die Beziehung zu Gott ist der wichtigste Grund, warum wir die Stimme des Herrn vernehmen. Gott ist nicht nur ein unendlicher, sondern auch ein persönlicher Gott. Wenn du nicht mit ihm sprichst, hast du auch keine persönliche Beziehung zu ihm. Wahre Führung von Gott ist es, wie Darlene hervorhob, wenn wir dem Gott, der führt, dadurch näher kommen. Wir lernen den Herrn immer besser kennen, wenn er zu uns redet, und wenn wir auf ihn hören und ihm gehorchen, erfreuen wir sein Herz (2. Mose 33,11; Matthäus 7,24–27).

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