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Das Ende wird gekrönt
In den letzten Tagen sprach mich eine Bibelstelle an, die ich so gar nicht mehr in Erinnerung hatte. Ob es an der Übersetzung lag? Darf ich sie Ihnen mitteilen:
„Josef wurde als Sklave verkauft. Man zwängte seine Füße in eiserne Fesseln, ein eiserner Ring umschloss seinen Hals …“ (Ps 105,17b.18)
Der Mann, der zum Retter Israels und Ägyptens wurde, der Mann, der die rechte Hand des Staatsgewalt wurde, der Mann, der Tausende und Abertausende vor dem Hungertod bewahrte und in alledem seinem Gott treu blieb und ihn bezeugte, er hatte einen harten Weg der Vorbereitung. Nicht, dass es immer so sein müsste. Doch auf Rosen gebettet ist auch unser Christenleben nicht – selbst wenn wir es gern so hätten.
Wie fühlt man sich in solchen „Prüfungszeiten“? Als ich letztens mit einer krebskranken Frau sprach, musste ich zugeben, dass ich ihre spezielle Situation gar nicht recht nachempfinden kann. „Du musst erst in ihren/seinen Mokassins gelaufen sein“, würden die Indianer sagen.
Doch was schreibt uns Jakobus: „Bis zuletzt sollt ihr so unerschütterlich festbleiben, damit ihr in jeder Beziehung zu reifen Christen werdet …“ (Jak 1,4) Niemand von uns wünscht sich „die „Bewährungsproben“ von denen Jakobus schreibt und uns auffordert, uns sogar noch darüber zu freuen: „Betrachtet es als Grund zur Freude, wenn euer Glaube immer wieder hart auf die Probe gestellt wird. Denn durch solche Bewährungsproben wird euer Glaube fest und unerschütterlich“ (1,2b.3). Ob uns das in der nächsten Woche gelingen wird?
Einige Tipps dazu aus meiner persönlichen Erfahrung:
Gerhard Bially