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Die Auto-Story

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Die Auto-Story
Joy Dawson


Ich erinnere mich sehr genau daran, als der Herr einmal wollte, dass ich eine ganz bestimmte Summe Geld für seine Arbeit gebe. Nun, ich wusste, dass ich diese Summe nicht besaß. So suchte ich den Herrn und versprach, das Geld weiterzugeben, wenn er es mir geben würde. Mehr konnte ich meiner Meinung nach nicht tun. Aber während ich noch betete, sprach der Herr zu mir und erinnerte mich an mein kleines Auto. Es war ein sehr altes Ding, aber es fuhr immerhin noch und ich war sehr dankbar dafür. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass irgendjemand es kaufen würde, doch gleichzeitig wusste ich, dass dies die Sache des Herrn war. Obwohl ich mein kleines Auto sehr dringend brauchte, um zu all den Versammlungen zu fahren, bei denen ich sprechen sollte, wusste ich, dass die Sache in Gottes Hand war und er auch dafür sorgen würde.

So bat ich den Herrn, mir durch sein Wort zu bestätigen, dass ich mein Auto verkaufen sollte, um das Geld für seine Arbeit weggeben zu können. Natürlich konnte ich mir kein anderes Auto leisten und Gottes Weg erschien mir in diesem Augenblick sehr ungewöhnlich. Aber ich bekam keine Antwort. So vertraute ich Gott, und drei Tage später antwortete er mir durch die Schrift. Ich hatte nicht noch einmal gefragt, sondern ihn einfach gepriesen und gewartet. In Apostelgeschichte 2,45 las ich: „Auch verkauften sie Güter und Habe und teilten sie aus unter allen, je nachdem einer in Not war.“ Ich dankte Gott für diese Bestätigung und überließ es meinem Mann, das Auto zu verkaufen. Ich wusste, dass Gott eine ganz spezielle Summe dafür bekommen wollte, und als mein Mann zurückkam, hatte er das Auto für genau diese Summe verkauft.

Nun stand ich da ohne Auto, eine ziemliche Strecke vom Einkaufszentrum entfernt und mit einem Kalender, der voll war von Versammlungsterminen. Preis dem Herrn!

Für mich wurde die Sache immer spannender. Ich wusste, alles war in Gottes Hand und ich brauchte mir keine Sorgen zu machen. Wie dies alles enden würde, das war Gottes Problem. Meine Aufgabe war einfach, ihm zu gehorchen.

An diesem Wochenende fuhren mein Mann und ich zu einer
Teen-Challenge-Versammlung. Dazu benutzten wir Dennis' Firmenwagen, den er durch seinen Beruf zur Verfügung gestellt bekam. Ich hätte an diesem Wochenende mein Auto kein einziges Mal gebraucht. Am Dienstag nahm ich wieder meine Hausarbeit auf. Um 11.00 Uhr rief mich eine Freundin an und fragte, ob sie kurz vorbeikommen könnte. Da ich vor Arbeit kaum aus den Augen gucken konnte, bat ich den Herrn um Weisung, was ich tun sollte. Ich wusste, dass er mir nachher helfen könnte, all die Arbeit doppelt so schnell zu erledigen. In der Tat zeigte mir Gott, dass ich meine Freundin einladen sollte. Kurz darauf war sie bei mir.

Im Laufe der Unterhaltung fragte sie mich, ob wir uns irgendwann wieder treffen könnten. Ich sagte ganz einfach, dass es nicht möglich sei, da der Herr mir gezeigt hatte, dass ich mein Auto verkaufen solle. Ich erwähnte nicht, dass er das Geld für sein Werk benötigte und auch nicht, dass ich mir kein neues Auto leisten könne.

Plötzlich sagte meine Freundin: „Das ist also die Antwort!“ Und sie erzählte mir, dass der Herr sie in den Missionsdienst berufen hatte, und zwar auf eine weit entfernte Insel. Dort seien die Straßen so schlecht, dass man ohnehin am besten mit einem Landrover fährt. Außerdem würde es sehr viel Geld kosten, ihr Auto dorthin zu verfrachten. Sie hatte sich also die ganze Zeit gefragt, was sie damit machen sollte, aber auch auf dem
Teen-Challenge-Wochenende hatte ihr der Herr keine Antwort gegeben. Doch spürte sie, dass er es einem anderen Christen geben wollte. Die zwei oder drei Wochen, die sie im Jahr nicht auf der Insel verbringen würde, könnte sie das Auto dann wieder benutzen. Und sie sagte zu mir: „Joy, draußen steht mein Auto; es gehört dir!“

Ich hatte Gott ein kleines grünes Auto gegeben, das mehr ein Wrack war als ein Auto, und was gab er mir dafür? Ein neues blaues.

Oft frage ich mich, was das kleine grüne Auto in unserem Leben ist, das wir nicht aufgeben wollen? Gott zeigt uns natürlich nicht sofort, dass er ein doppelt so gutes, blaues, für uns bereit hält. Er testet uns. Er will, dass wir ihm vertrauen, weil wir sein Wesen, seine Liebe kennen. Wir sollen seinen Weg gehen, auch wenn wir ihn nicht sofort verstehen. Deshalb sagt er auch: „Gib das auf! Gib es mir!“ Erst dann kann er uns nämlich etwas Besseres geben .

Joy Dawson


Mehr zum Thema „Göttliche Führung“ und „Wie man die Stimme Gottes hört“ finden Sie von Joy Dawson auf unserer Website unter
Aktuelles Magazin, BONUS (zu Seite 33).



Zur Person:
Joy Dawson ist Neuseeländerin und hat besonders in den Anfangsjahren von Jugend mit einer Mission (JMEM) einen prägenden Einfluss auf Tausende von Jugendlichen gehabt. Ihre Lehre über das Hören von Gottes Stimme ist sozusagen in die JMEM-Gene eingegangen.


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