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Ein virtuelles Gebetshaus

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U. Heinemann

Ein virtuelles Gebetshaus


Der Begriff „virtuelles“ Gebetshaus scheint verwirrend zu sein. Immer wieder bekomme ich Anfragen von Menschen, die unser Gebetshaus gern besuchen würden und hier aktiv mitbeten wollen. Nun, natürlich ist unser Haus gastfrei und Beter sind immer willkommen, aber unser Gebetshaus existiert „nur“ im Internet. 1999 gegründet und ins Internet gestellt bietet dieses Gebetshaus Menschen im gesamten deutschsprachigen Raum die Möglichkeit, anonym Gebetsanliegen vorzutragen.

Wenn jemand durch Suchbegriffe wie Verzweiflung, Not, Tod, Sucht oder Ähnliches auf unsere Seite
www.Gebetshaus.de weitergeleitet worden ist, hat er dort die Möglichkeit, unter „Gebetsanliegen an unser Team“ (nachdem man auf die Tür klickt) anonym ein E-Mail an uns zu senden und sein Gebetsanliegen vorzutragen. Bei uns wird jedes Gebetsanliegen ernst genommen. Ob „Omas verletzter Zeh“ oder Suiziddrohungen. Nach unserer Auffassung ist für Gott kein Problem zu groß oder zu klein und die Empfindung eines Problems ist ja in jedem Fall sehr subjektiv. So haben wir in den vergangenen Jahren auch mit den verschiedensten Gebetsanliegen zu tun gehabt und jedes Gebetsanliegen wird individuell behandelt.

In jedem Fall bringen wir ein jedes Anliegen vor den Thron Gottes und wir erbitten auch von Gott Weisheit für das weitere Vorgehen. So bleibt es oft beim Gebet und bei Mut machenden E-Mails die, je nachdem wie kommunikativ der Gebetssuchende ist, durchaus einige Male hin und her gehen. Sollte die Problematik zu umfangreich sein als dass sie sich per E-Mail lösen ließe, so fragen wir nach dem Wohnort und versuchen, einen Kontakt zu einer örtlichen Gemeinde herzustellen. So haben wir in den vergangenen Jahren den Kontakt zu vielen Gemeinden im deutschsprachigen Raum vermitteln können.

Aber wir versuchen oft auch ganz einfach praktische Lebenshilfe aus unserer Lebenserfahrung weiterzugeben. Andererseits waren wir auch schon einmal gezwungen, die Kripo einer deutschen Großstadt einzuschalten, nachdem sich uns eine Frau anvertraut und Namen und Adresse genannt hatte. Sie war in Drogenhandel und Prostitution verstrickt und eilige Hilfe war unumgänglich. Zu etwa 2/3 wenden sich Frauen an uns und die Hauptanliegen sind Partnerschaftsprobleme, Geldsorgen und Arbeitslosigkeit. Erstaunt hat uns aber auch die große Anzahl von Leitern aus dem christlichen Bereich, die mit ihren Sorgen und Nöten zu uns kommen. Ein Zeichen dafür, dass Leiter einsam zu sein scheinen und unter dem Mantel der Anonymität Rat suchen.

Die Arbeit im Gebetshaus ist ein großer Segen für uns als Beter und es ist schön zu sehen, dass Gott eingreift und sich jeder Situation annimmt. Mut machend ist es zu sehen, wenn Gebetsanliegen erhört werden, sich Menschen melden und berichten was Gott getan hat. Schlaflose Nächte habe ich allerdings, wenn jemand geschrieben hat, dass er seinem Leben ein Ende machen will und ich keine Antwort mehr bekomme bzw. derjenige sich nie wieder meldet. Aber es ist gut zu wissen, dass Gott jeden Schrei hört und dass Jesus Christus Herr, Retter und Erlöser für jeden ist, der ihn annimmt. .

U. Heinemann
(Leiter von
www.Gebetshaus.de.
Er wohnt mit seiner Familie
nördlich von Hannover )


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