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Jesu Königreich zu den Menschen bringen –
in Wort UND Kraft
Auf der Straße für Jesus unterwegs
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„Wir haben doch so viele gute Predigten und Bücher zu jedem christlichem Thema in Deutschland. Und so viele haben Gottes Wort schon so lange studiert. Es gibt ausgezeichnete Bibelschulen … Und doch, Jesus, sehe ich so wenig von deinem Reich in Kraft.“ Irgendwann wollte ich es wirklich wissen.
Ich habe Jesus beim Wort genommen. Als Jesus endgültig zum Vater in den Himmel aufgefahren ist, hat er gesagt, dass er uns nicht als Waisen zurücklässt. Dass er uns einen Tröster und Lehrer an die Seite stellt, der uns alles lehren wird. „O.K., ich habe einen Lehrer, der mich alles lehrt!, ich hatte verstanden. Und so bin ich in die „Heilig-Geist-Schule“ gegangen. Habe mich in den frühen Morgenstunden hingehockt, gebetet, gewartet, gefragt, gehört. Und irgendwann kam der Augenblick, dass ich raus zu den Menschen wollte, um ihnen das Reich Gottes in Wort UND Kraft zu zeigen. Also sind wir, ich und mein Lehrer, der Heilige Geist, nach Osnabrück gefahren. Ich hatte am Anfang sogar – wie in der Schule – einen echten Block zum Aufschreiben dabei. Ich wollte ja unbedingt lernen! Alles mitnotieren. Für mindestens 10 Menschen wollte ich beten, das hatte ich mir an diesem Tag fest vorgenommen. Da saß ich nun auf einer Bank vor einer Kirche in Osnabrück: „Und jetzt, Heiliger Geist. Wohin?“ Das war der Beginn meiner Straßeneinsätze. So fing ich an, auf Leute zuzugehen und mitten auf der Straße für sie zu beten.
„Und wie sprichst du die Leute an?“, fragen mich oft meine Glaubensgeschwister. Natürlich gibt es bei Gott kein vorgefertigtes Programm, aber ich möchte dir trotzdem ein Beispiel nennen, wie ich es tue, damit du siehst: It´s easy! Die einfachste Art für mich ist, Jesus beim Wort zu nehmen:
„Wenn ihr aber hingeht, predigt und sprecht: Das Reich der Himmel ist nahe gekommen. Heilt Kranke, weckt Tote auf, reinigt Aussätzige, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst gebt!“ (Matthäus 10,7+8)
Also sage ich beispielsweise: „Ich soll Ihnen von Jesus sagen, dass das Königreich von ihm nah ist! Und das würde ich Ihnen jetzt auch gerne zeigen. Darf ich für Sie beten“ (für Segen, für Heilung) ? Einen Toten hatte ich übrigens noch nicht vor meinen Füßen.
Beim Beten hören die Menschen dann die Gute Nachricht von Jesus und wer Jesus ist. Alles ganz unkompliziert, denn wir machen es ja sowieso nichts. Nichts hängt von uns ab. Wenn keine Heilung passiert, hängt es nicht von mir ab, und wenn Heilung passiert, hängt es auch nicht von mir ab. Es ist Gottes Plan mit den Menschen und ich bin sein Werkzeug.
Das musste ich aber erst einmal lernen. Ich hatte am Anfang wirklich Angst für Kranke zu beten, weil ich dachte: “Was, wenn nichts passiert?“ Ich habe mir selber Mut zu gesprochen und gesagt: „O.K. wenn ein Senfkornglaube ausreicht als Glauben … den bekomm ich irgendwie hin!“ Ist schließlich ein ganz winziges Korn!
Ich weiß noch, wie ich in einem großen Schuhladen in Osnabrück für einen Rollstuhlfahrer gebetet habe und dachte: „Gleich steht der auf und hüpft durch den Laden.“ Doch nichts. Nichts ist passiert. Oder der Taubstumme vor dem Supermarkt. Nichts ist passiert! Ganz ehrlich – ich hätte mich danach am Liebsten in Luft aufgelöst. Aber da stand ich nun, guckte auf meine Füße und war immer noch da;-)
Und in der Heilig-Geist-Schule habe ich dann gelernt, dass ich mich zuallererst von meinem eigenen Stolz verabschieden muss. Denn in Wirklichkeit hatte ich ja nur Angst um meine eigene Ehre. Wie ich denn dastehen würde, wenn nichts passiert. Ich musste lernen mich zu beugen.
Ich habe auch gelernt, dass wir beim Beten immer etwas von Jesu Königreich weitergeben, auch wenn wir nicht das sehen, was wir erwarteten. Ich lernte, dass die Salbung des Heiligen Geistes durch TUN zunimmt. Und bin immer noch mitten drin im Lernprozess. Ich erlebe heute auf meinen Zügen rund um die Häuserblöcke, auf meinen Straßeneinsätzen und unseren Veranstaltungen wie Menschen immer stärker Gottes Kraft erleben. Ich erlebe immer öfter Heilungen. Wie neulich, als ich für ein muslimisches Mädchen in ihrer Wohnung betete, die unter so starken Rückenproblemen litt, dass sie manchmal nicht zur Schule konnte. Als sie Heilung erfahren hatte, ist sie vor Freude durch den Hausflur gehüft. Und plötzlich war ihre ganze Sippschaft versammelt, staunte und hörte Jesu Botschaft für sie. Ich erlebe dieses Königreich jede Woche. Jedes mal dort, wohin ich gehe, dort wo ich bete, wo ich aktiv für Jesus unterwegs bin. Und meistens kommen heute sogar noch andere Glaubensgeschwister mit.
Wir haben einige Videos von unseren Einsätzen unter„ Jesus on the road“ auf:
www.youtube.de/netzwerkc
Klar würde ich gerne noch viel viel mehr sehen … aber das wird schon. Gut Ding braucht Weile;-) oder besser mehr Salbung;-) Und die kommt ja beim TUN. Also weiter die Heilig-Geist-Schulbank drücken. Weiter nach draußen gehen. Kommst du mit?
Meike
Mehr Info unter: www.netzwerk-c.de
Was Meike so alles mit Jesus erlebt, postet sie immer aktuell auf ihrer persönlichen Facebook Seite unter: Meike Röschlau-Weckel