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Kann ich etwas tun, um die Welt zu veraendern

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Kann ich etwas tun, um die Welt zu verändern?
Eva-Maria Falkenhagen

Nun lebten die Israeliten schon seit 400 Jahren in Ägypten und litten sehr unter dem Frondienst, den sie zu leisten hatten. Eigentlich war das Land der Verheißung woanders, aber um dem Hungertod zu entkommen, ist Jakob vor 400 Jahren mit der ganzen Sippe nach Ägypten gezogen. Als Verwandte Josephs hatten sie dort großes Ansehen. Aber die Zeiten änderten sich. Nachdem es neue Pharaonen gab, wurden sie immer mehr zu einem Sklavenvolk, das furchtbar gequält wurde.

Jetzt hatte Pharao Angst vor den immer zahlreicher werdenden Hebräern und befahl den Hebammen, die männlichen Babies zu töten.

2. Mose 1,15–21:
„Und der König von Ägypten sprach zu den hebräischen Hebammen, von denen die eine Schifra hieß und die andere Pua:
Wenn ihr den hebräischen Frauen helft und bei der Geburt seht, dass es ein Sohn ist, so tötet ihn; ist's aber eine Tochter, so lasst sie leben.
Aber die Hebammen fürchteten Gott und taten nicht, wie der König von Ägypten ihnen gesagt hatte, sondern ließen die Kinder leben.
Da rief der König von Ägypten die Hebammen und sprach zu ihnen:
Warum tut ihr das, dass ihr die Kinder leben lasst?
Die Hebammen antworteten dem Pharao: Die hebräischen Frauen sind nicht wie die ägyptischen, denn sie sind kräftige Frauen. Ehe die Hebamme zu ihnen kommt, haben sie geboren.
Darum tat Gott den Hebammen Gutes. Und das Volk mehrte sich und wurde sehr stark.
Und weil die Hebammen Gott fürchteten, segnete er ihre Häuser.“

Es gab sicherlich damals viele Hebammen, aber die Bibel berichtet uns nur von zweien, Schifra und Pua, die sich dem Befehl widersetzten. Sie hatten den Mut, anders zu handeln, als die anderen. Ja, es erfordert Mut, wenn wir gegen den Strom schwimmen. Es kann uns manchmal wirklich viel kosten, aber es ist trotzdem richtig.

Welch dramatische Auswirkungen diese Tat der beiden hatte, das wussten sie damals nicht. Sie hätten sich ganz leicht der Verantwortung entziehen können, denn es war schon eine waghalsige Angelegenheit, gegen den ägyptischen Pharao zu handeln. Und im Übrigen, was soll das bringen, dass man ein paar Babies rettet aber das eigene Leben riskiert? Es hätte sicherlich viele Argumente gegeben, sich unter die Anordnung des Pharao zu beugen. Und ich bin auch sicher, dass die beiden Angst hatten, denn es war wirklich gefährlich, was sie taten. Aber mit Mut und Schlauheit folgten sie nur dem Ruf in ihren Herzen und retteten damit vielen Babies das Leben. Durch ihr Handeln hatten sie die Welt verändert. Sie hatten den Weg bereitet für Mose, für den Mann, den Gott erwählt hatte, um das hebräische Volk aus der Knechtschaft zu führen. Bis heute sehen wir den unglaublichen Segen, der durch Mose letztendlich der ganzen Welt zu Gute kam.

Du meinst vielleicht manchmal, das du ja nur „so ein kleines Licht“ bist. Und was soll durch dich schon groß geschehen? Du schaust dein Leben an und denkst, dass viele andere besser geeignet seien. Aber, seien wir mal ehrlich, wo steht in der Bibel, dass Gott das „Starke – Große – Perfekte“ erwählt hat? Überall in der Bibel begegnen wir den schwachen Menschen, die dem Ruf Gottes folgten und damit zu „History Makern“ wurden.

Lass dich herausfordern, in deiner Schwachheit oder Unfähigkeit die Chance Gottes zu sehen. „Denn es wird nicht durch Heer oder Kraft geschehen, sondern durch meinen Geist,“ spricht der Herr. Und dafür sucht er Menschen wie dich und mich, um sein Werk in dieser Welt zu tun. Wir können da, wo wir stehen und Gottes Ruf in unserem Herzen folgen, die Welt um uns herum verändern und sei es auch nur ein kleines Stück. Sei gesegnet, du Kind des Allerhöchsten!



Zur Person:
Eva-Maria Falkenhagen, Bielefeld, reist jedes Jahr nach Israel, um Land und Leute noch besser zu verstehen und selbst ein Segen zu sein. Immer wieder erfährt sie in der Begegnung mit den Menschen im "Land der Verheißung", dass diese es schätzen, wenn Menschen außerhalb Israels mehr über ihre wirklichen Lebensumstände erfahren. Kontakt: efalkenhagen@t-online.de


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