Charisma 152 > Aus dem Inhalt
Gerhard Bially
Liebe Leserin, lieber Leser,
die größte Denomination in der Schweiz ist wahrscheinlich die „unsichtbare Gemeinde“, bestehend aus Post-Evangelikalen, die in keiner sichtbaren Gemeinde mehr zu finden sind, erklärte letztes Jahr das Forschungsinstitut Gemeinde Schweiz (FIGS).Auch wir als Charisma-Redaktion beobachten einen Trend, dass Gläubige ihre (erweckten!?) Gemeinden verlassen: einige, um sich wieder der Großkirche zu nähern, andere, um sich der Kontemplation zu widmen, wieder andere, um Hauskirchen zu gründen; doch die meisten offensichtlich, um sich auf die Suche zu begeben – nach einem Weg, den sie noch nicht kennen, zu einem Ziel, das sie vielleicht nie finden.Die ganze Sache ist einerseits besorgniserregend, enthält aber auch ein Erneuerungspotenzial. In der vorliegenden Ausgabe von Charisma – come Holy Spirit möchten wir diesen Querdenkern eine Stimme verleihen. Unsere Absicht kann dabei nicht eine Generalabrechnung mit dem Status quo sein. Auch wollen wir nicht polarisieren. Doch scheint es uns wenig hilfreich, wenn wir Antworten parat haben, was die Betroffenen anders machen sollten. Vielmehr wollen wir erst einmal erspüren, warum gestandene Christen aller Altersstufen sich vom Bisherigen lösen … Welche Hoffnungen und Träume sich damit verbinden … Wie Christentum ihrer Meinung nach authentisch gelebt werden kann …
Zum Weiterlesen empfehlen wir, die Zeitschrift Charisma zu bestellen.