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Menschenhandel muss abgeschafft werden

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2011-12-01
Menschenhandel muss abgeschafft werden
Kreis Charismatischer Leiter in Deutschland befasst sich mit aktuellen Problemen

„Vor drei Jahren hat Gott mir die Augen geöffnet für die größte Sklaverei, die die Welt je gesehen hat“, bekennt Gaby Wentland. Die blonde Hamburgerin ist selbst emotional sehr bewegt, während sie weiter ausführt: „Es ist ein unbeschreibliches Unrecht, was zurzeit passiert: Deutschland, Belgien, die Niederlande sowie Italien und Griechenland sind die europäischen Hauptempfänger versklavter Kinder und Jugendlicher, die vor allem für Sex jeder Art aus Osteuropa und Afrika ‚importiert‘ und hier missbraucht werden.“ (Buchempfehlung: http://www.wordstore24.net/epages/charisma.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/charisma/Products/395335 )

Im Gebet flehen die geistlichen Leiter, denen Gaby Wentland diese Not vorgetragen hat, zu Jesus Christus, dass er eingreife und diese Menschen Hilfe erfahren, dass dieses Unrecht publik werde, dass es einen Aufschrei in unserer Gesellschaft geben möge, dass Gesetze in unserem Land geändert werden … und dass in der Zwischenzeit Gott Personen und Gruppen schützt und segnet, die sich für diese Entrechteten einsetzen. So wie Gaby Wentland mit ihren Teams in Hamburg oder Eva-Maria Bald und ihre Hausgemeinschaft in Düsseldorf, Jugend mit einer Mission in Köln oder das Herzwerk in Wien und die vielen anderen ungenannten.

Soziale Gerechtigkeit
gehört zu den Themen, die Charismatiker heute mehr beschäftigen als zum Beispiel in den Anfängen der Erneuerungsbewegung. Ging es in den 1960er und ‘70er Jahren darum, die Charismen (Gaben des Heiligen Geistes) für sich und die eigene Gemeinde/Kirche neu zu entdecken, so stellt sich heute vermehrt die Frage, wie es zur Erneuerung der Gesellschaft kommen kann.

Wir brauchen einander

Ein anderes Thema auf dem 2011er KCL-Jahrestreffen vom 28. bis 30. November in Niedenstein bei Kassel war: Die Bedeutung der internationalen Gemeinden in unserem Land, eingeleitet von Pastor Reiner Lorenz, Essen. Generell könne man drei Verhaltensstufen gegenüber ausländischen Christen in unseren Gemeinden ausmachen:

  • Ihr solltet baldmöglichst wieder zurück in euer Heimatland gehen.
  • Ihr seid zwar willkommen, doch werdet so wie wir.
  • Wir werden bereichert durch euch und eure Kultur.


Peter Wenz, Sprecher des Kreises Charismatischer Leiter in Deutschland, berichtet in diesem Zusammenhang, dass in Stuttgart Familien gesucht werden, die ausländische Studierende willkommen heißen, sie zu einem Abendessen einladen und sie dann auch mit in ihre Gottesdienste nehmen. Das werde von den ausländischen Studenten und Studentinnen sehr gern in Anspruch genommen.

Weitere Themen, die das Niedensteiner Treffen prägten, waren:
„Gefährdetet Leiterehen“ (Diethelm Strauch, Stand Up eV. Solingen), „Freischwebende Christen“ (Keith Warrington, JMEM Berlin), „Burn-out: Unvermeidliches Schicksal oder ein neues Markenzeichen von Leitern?“ (Swen Schönheit, Ev. Kirche Berlin) und „Gesellschaftliche Entwicklungen: Was kommunizieren wir im Land?“ (Dr. Heinrich Christian Rust, EFG Braunschweig).

Stefan Vatter, Kempten, warnte ich in seinem Beitrag vor einem „weichgespülten Evangelium“ – wenn Jesus Christus vor lauter Toleranzempfinden und pluralistischer Weite nicht mehr als der einzige Weg zum Vater im Himmel und als einziger Weg der Errettung gesehen wird, wenn Himmel und Hölle an Konturen verlieren und man nur noch den liebenden Gott verkündigt, der niemanden mehr zur Rechenschaft zieht.

Die Notwendigkeit, unseren Mitmenschen im Alltag und sogar auf der Straße (vgl. S. 15,
Red.) die „gute Botschaft“ (griech. euangelion) nicht nur vorzuleben, sondern auch weiterzusagen, betonte Jan van Wille, Leiter eines pfingstlich-charismatischen Gemeindeverbandes in Deutschland. Wichtig dabei sei, dass die Pastoren mit guten Beispiel vorangingen.
Einen breiten Raum nahmen wie immer die Gebetszeiten ein: Fürbitte – füreinander, für unsere Gemeinden, für unser Volk, Zeiten des Lobpreises und der Anbetung, Zeiten des Hörens auf Gott. Gestärkt konnten die in der charismatischen Erneuerung engagierten Leiterinnen und Leiter das Tagungs- und Freizeitzentrum Niedenstein bei Kassel wieder verlassen, um sich mit neuer Freude und geschärfter Vision ihren örtlichen, regionalen, nationalen oder sogar internationalen Aufgaben zu widmen.

G. Bially




Weitere Ausführungen zu der KCL-Jahrestagung finden Sie in der nächsten Printausgabe unserer Zeitschrift Charisma, die Mitte Dezember erscheint.
Falls Sie Charisma noch nicht regelmäßig beziehen, bieten wir Ihnen jetzt in dieser vorweihnachtlichen Zeit erstmalig ein kostenloses halbjähriges Schnupperabo an, dass sie hier bestellen können.


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