Mediathek > Charisma-Online-Archiv > 2008
30. Juni 2008
Kongress christlicher Führungskräfte: Frühbucher-Vorteil (170 Euro) endet heute
Der nächste Kongress christlicher Führungskräfte wird im Februar 2009 in Düsseldorf statt finden. Am letzten Kongress christlicher Führungskräfte vor 2 Jahren in Leipzig haben ca. 3.500 Personen teilgenommen. Redner waren damals unter anderem Bundestagspräsident Norbert Lammert, Bischof Wolfgang Huber (Berlin), Ratsvorsitzender der EKD, Peter Hahne, TV-Moderator, Friedhelm Loh (Loh-Unternehmensgruppe), Bundesverfassungsrichter a.D. Prof. Paul Kirchhof, Heinrich O. Deichmann (Deichmann-Gruppe), Landesbischof Jochen Bohl (Sachsen), Christiane Underberg (Underberg-Gruppe).
Nach den Angaben der Veranstalter bietet der Kongress, der den Teilnehmern folgende Programm-Elemente: "Leitungserfahrene, praxisorientierte Referenten sind in den Plenumsveranstaltungen zu den Tagesthemen 'Im Vertrauen auf Gott', 'Als Vorbild prägen' und 'Die Gesellschaft mitgestalten' zu hören. Ein neu konzipiertes Angebot von 60 Seminaren in 15 unterschiedlichen Themenbereichen wird Anregungen und Ermutigung geben für den Umgang mit Mitarbeitern, Kollegen und Geschäftspartnern. Der Vorkongress am 25. Februar 2009 wird in Ganztagesseminaren die Teilnehmer vom Wissen erfahrener Spezialisten profitieren lassen." Dr. h. c. Horst Marquardt unterstreicht vor allem, dass der Kongress einen Beitrag zur die Werte-Diskussion leisten wird: "Lassen Sie uns die Gunst der Stunde nutzen, um die Werte-Diskussion verstärkt in unsere Betriebe und in unsere Gesellschaft zu tragen. ... Kein Tag vergeht, an dem nicht die Werte-Thematik in den Medien hervorgehoben wird. Unsere Bundeskanzlerin, Frau Merkel, wird zitiert: 'Nur aus Werten entstehen langfristig neue Werte.'"
Die Initiatoren des Kongresses haben schon Mitte der neunziger Jahre betont, dass das Thema "Werte und wirtschaftlicher Erfolg" an Bedeutung gewinnen werde: "Über diese beiden Begriffe wird seit Jahren öffentlich diskutiert, scheinen sie doch im völligen Gegensatz zueinander zu stehen. Dass dies nicht so sein muss, haben Tausende von Teilnehmern auf den letzten fünf Kongressen christlicher Führungskräfte seit 1999 erfahren." Der Kongress könne deshalb eine wichtige Aufgabe übernehmen und in den Referaten, Vorträgen und Workshops verdeutlichen, "dass beides, Werte und der wirtschaftliche Erfolg, nebeneinander bestehen" könne. Dazu wird angeführt, dass das Institut für Medien und Kommunikationsmanagement der Universität St. Gallen (Schweiz) nachgeweisen habe, dass „die Beachtung ethischer Werte für Unternehmen wesentlich zum wirtschaftlichen Erfolg beiträgt“.
Einer der Höhepunkt des Kongresses, der vom 26. bis 28. Februar 2009 im Düsseldorfer Congress Center veranstaltet wird, soll die Verleihung des „Preises für christliche Führungskräfte" sein. Daneben gibt es auch 2009 wieder die Fachausstellung mit über 200 verschiedenen Ausstellern, ein buntes Musik- und Kulturprogramm (tagsüber und abends) sowie das besondere Angebot U30 für junge Nachwuchskräfte.
In einem aktuellen Schreiben haben die Veranstalter darauf hingewiesen, dass die günstigeren Frühbucher-Preise (Vorteil: 170 Euro bei Anmeldung bis 30.6.2008) nun auslaufen.
Info-Link:
http://www.christlicher-kongress.de
Info-Adresse:
Kongress christlicher Führungskräfte
Büro Wetzlar
Steinbühlstraße 3
D-35578 Wetzlar
Tel. + 49 (0)6441 915-132
Fax + 49 (0)6441 915-228
E-Mail: kontakt@christlicher-kongress.de
29. Juni 2008
Die meisten israelischen Araber leben lieber im Staat Israel
77% der israelischen Araber würden lieber im Staat Israel leben als in jedem anderen Staat der Welt. Dies haben Forscher der Universitäten Harvard und Haifa in einer Befragung von 1721 jüdischen und arabischen Bürgern erhoben.
Über eine Million Einwohner, 20% der Bevölkerung Israels, sind Nichtjuden. 870000 muslimische Araber (meist Sunniten) stellen 75% der nichtjüdischen Bevölkerung. Die meisten wohnen in kleinen Städten und Dörfern, vor allem im Norden des Landes. Die christlichen Araber sind mit etwa 130000 Personen die zweitgrößte Minderheitengruppe Israels. Sie leben überwiegend in Städten, u. a. in Nazareth und Haifa.
Die Untersuchung, die von Todd L. Pittinsky, Jennifer J. Ratcliff und Laura A. Maruskin durchgeführt wurde, führte u. a. zu folgenden Ergabnissen:
- Die überwältigende Mehrheit der Israelis (73% der Juden und 94% der Araber) möchte in einer Gesellschaft leben, in der die jüdischen
und arabischen Bürger Respekt voreinander haben und die gleichen Möglichkeiten besitzen.
- 68% der jüdischen Israelis unterstützen den Arabisch-Unterricht an jüdischen Schulen und 69% betrachten es als ihre persönliche
Verantwortung, zur Koexistenz beizutragen.
- 66% der jüdischen und 84% der arabischen Bürger meinen, dass die Regierung bereits jetzt mit Investitionen in diesem Bereich beginnen
sollte und nicht erst nach Beilegung des Konflikts zwischen Israel und den Palästinensern.
Die Studie, die zunächst vom Center for Public Leadership an der Harvard University in Massachusetts (USA) in englischer Sprache veröffentlicht wurde, liegt auch in hebräischer, arabischer und russischer Übersetzung vor.
Info-Links:
Studie (pdf): http://content.ksg.harvard.edu/leadership/images/CPLpdf/coexistence%20in%20israel.pdf
Israelische Botschaft Berlin: http://berlin.mfa.gov.il/mfm/web/main/document.asp?
SubjectID=1000&MissionID=88&LanguageID=190&StatusID=0&DocumentID=-1
Quellen:
- Harvard University http://content.ksg.harvard.edu/leadership/images/CPLpdf/coexistence%20in%20israel.pdf
- Israelische Botschaft Berlin
21. Juni 2008
Online-Leitfaden für induktives Bibelstudium: "Entdecke die Bibel!"
Der Fachbegriff „induktives Bibelstudium“ beschreibt eine praktische Methode für Bibelauslegung, die mit drei einfachen Schritten (Beobachtung, Auslegung und Anwendung) Bibeltexte analysiert und ausgelegt. Dr. Wilrens Hornstra, ein Mitarbeiter des Missionswerks "Jugend mit einer Mission" (JMEM), erläutert, warum er sich dafür einsetzt, diese Methode bekannt zu machen: "Fast 500 Jahre ist es her, dass Luther die Bibel ins Deutsche übersetzte und sie so für eine breite Leserschaft zugänglich machte. Viele Bibelleser tun sich aber schwer, sie zu verstehen. Natürlich gibt es viele erbauliche Hilfen für Bibelleser. Als praktische Methode für Bibelauslegung bietet sich auch das 'induktive Bibelstudium' an. Dabei wird versucht, die Bücher der Bibel in ihrem jeweiligen Zusammenhang, ihrem geschichtlichem Kontext und ihrer Eigenart zu verstehen."
Das induktive Bibelstudium wurde vor mehr als 100 Jahren in Nordamerika entwickelt. Vor allem das Biblical Seminary in New York, wo induktives Bibelstudium Programm war, trug über viele Jahre zur Verbreitung des induktiven Bibelstudiums bei; die meisten Pioniere der Methode wurden hier ausgebildet. In den 1940er Jahren wurde die Methode von InterVarsity Christian Fellowship, dem amerikanischen Zweig der evangelikalen Studentenbewegung, entdeckt und gefördert. Später wurde sie vom internationalen Verband IFES in weitere Länder verbreitet. Auch viele andere evangelikale Gemeinden und Werke haben das induktive Bibelstudium als wertvollen Zugang zur Heiligen Schrift entdeckt. Ende der 70er Jahre wurde die Methode vom internationalen Missionswerk Youth With A Mission (YWAM) für Verwendung in der "Schule für Bibelstudium" (SBS) adaptiert. Dieser neunmonatige Kurs, in dem die Studenten jedes Bibelbuch studieren, wird inzwischen in über 30 Zentren weltweit angeboten. Seit 1993 wird die SBS von JMEM auch in Deutschland angeboten. Um diese Methode zu verbreiten, hat Dr. Hornstra zusammen mit seiner Frau und anderen JMEM-Mitarbeitern die "Schule für Bibelstudium" (SBS) in Hurlach (Oberbayern) und das "Netzwerk für Induktives Bibelstudium" (NIBS) gegründet.
Nun wurde der Leitfaden zur induktiven Methode, der 2000 erstmals publiziert wurde, neu überarbeitet; dabei wurde vor allem die Erklärung der induktiven Methode erweitert und praktischer gestaltet. Dieser online-Leitfaden mit dem Titel „Entdecke die Bibel 2.0“ in digitaler Form ist jetzt auf der Website des NIBS als kostenloses Download verfügbar.
Außerdem bietet das Hurlacher JMEM-Zentrum für alle diejenigen, die das induktive Bibelstudium intensiver kennen lernen wollen, im August zwei Wochen "Mini-SBS" an (16.-23. und 23.-30. August 2008). In diesen "Mini-SBS-Wochen" kann die induktive Methode erlernt werden. Zusätzlich vermittelt die Mini-SBS wesentliche Informationen zum geschichtlichen Hintergrund und zum Zusammenhang der Bibelbücher als Grundlage für das persönliche Bibellesen.
Anschließend an die Mini-SBS finden am 30. und 31. August 2008 die "Netzwerktage" des "Netzwerks für Induktives Bibelstudium" (NIBS) in Hurlach (Oberbayern) statt. Eingeladen sind diejenigen, die das induktive Bibelstudium in irgendeiner Form aktiv weitergeben möchten.
Info-Links:
- Informationen über die "Mini-SBS-Wochen" und die "Schule für Bibelstudium" in Hurlach (Oberbayern): www.sbsgermany.de
- Informationen über das "Netzwerk für Induktives Bibelstudium" (NIBS): www.revelation21.de
Quelle:
Pressemitteilung der Schule für Bibelstudium (SBS) von Jugend mit einer Mission Hurlach vom 29.5.2008
Bibelstudium
19. Juni 2008
Ein Heimspiel für Jesus im Berner Oberland
Am Samstag, 14. Juni, stieg im Lachenstadion in Thun das «nationale Jesusfest». Rund 8000 Besucher kamen und brachten über 2000 Geschenkpakete mit. Vier verschiedene Hilfswerke verteilen sie jetzt an Bedürftige. Jesus Christus sollte bei diesem Fest nicht nur verherrlicht, sondern auch beschenkt werden, so Initiant Erich Reber.
So wurde auch keine Predigt gehalten, sondern eine Laudatio; von Pfarrer Geri Keller auf deutsch und von Jean-Claude Chabloz auf französisch. Die Anwesenden füllten die Tribüne, einige auch die Leichtathletikbahn. Neben Alphornbläsern und Blechmusikern, die eher traditionelle Lieder spielten, erklangen auch moderne Töne. Dafür sorgte die Worship-Band «Purpur». Die Besucher griffen schliesslich auch selbst in die Tasten und Saiten. Dem Aufruf des Veranstalters folgend, hatten manche ihre eigenen Instrumente mitgebracht. Und so wurde Gott auch durch spontane Musikgruppen angebetet.
Besucherin Tamara Rüfenacht: «Vom Stadion aus sieht man ringsherum die Berge. Für mich war es, als würde der Lobpreis über die Berge gehen. Ich hatte das Gefühl, dass in der geistlichen Welt mehr geschieht, als wir sehen können. Da ist eine enorme Kraft, wenn Gläubige in einer Einheit zusammenfinden.» Fotograf Friedrich Häner spricht von einer friedlichen Atmosphäre. «Schön war, dass jung, alt und viele Familien da waren.» Lieder und Gebet habe er als intensiv und ernsthaft erlebt, so wie er es noch nie gespürt habe. «Wir erwarteten nicht etwas von Jesus, sondern dankten ihm aus tiefsten Herzen für alles, was er getan hat: dass er bis hierher geholfen hat und dass er weiterhin da ist und die Beziehung zu uns vertieft.»
Wer ein Fest feiert, wird auch von anderen gehört. So war das auch beim Jesusfest. Vor dem Mittagessen rief Erich Reber zu einem Freudengeschrei auf. Das erging etwa fünf Minuten lang und liess offenbar das Oberland beben. Denn sogar die Polizei wurde darauf aufmerksam. Zwei Beamte fuhren vor; es hatte eine Reklamation gegeben. Die offizielle Mittagsruhe wurde gestört. Statt, wie vorgesehen, vor 12 Uhr erklang der Jubel erst gegen 12.15 Uhr. Die Beschwerde kam aber nicht etwa aus Thun, sondern aus Därligen – aus rund 25 Kilometer Entfernung. Der Wind muss die Töne weit über den See getragen haben.
Die Jugendbewegung «King’s Kids» verlegte Linien auf dem Fussballfeld. Als sich einige Personen darauf stellten, ergab das von oben gesehen das Bild einer Krone. Jeder einzelne Zacken stand für besondere Ehrentitel Gottes: Retter, Held, Vater, Friedefürst und andere.Der ganze Anlass dauerte rund sechs Stunden. Tamara Rüfenacht: « Während des ganzen Anlasses regnete es nicht. Manchmal schaute sogar die Sonne hervor. Als das Jesusfest fertig war, fielen einige Tropfen.
»Info-Link: Jesusfest-Website: www.jesusfest.ch
Quelle: http://www.livenet.ch/ - http://www.jesus.ch/ (Autor: Daniel Gerber - http://www.livenet.ch/www/index.php/D/article/195/42734 - Abrufdatum: 19. Juni 2008)
Jesus Fest in Thun
16. Juni 2008
Einsatzteams der Hilfsorganisation humedica in Myanmar
Die deutsche Hilfsorganisation humedica hat es möglich gemacht, dass im Irrawaddy-Delta, dem am stärksten betroffenen Gebiet in Myanmar (Burma), mehre Ärzteteams einer lokalen Partnerorganisation helfen können. Bereits am zweiten Tag nach der Katastrophe, die durch den Zyklon "Nargis" verursacht worden war, bemühte sich ein Ärzteteam der Hilfsorganisation humedica, das sich in Bangkok aufhielt, um eine Einreisegenehmigung nach Myanmar, um dort helfend eingreifen zu können. Erst nach neun Tagen Wartezeit wurde die Einreisegenehmigung erteilt.
Während die erste Mannschaft in Bangkok festsaß, erteilte die burmesische Botschaft in Berlin einer zweiten Gruppe ohne Probleme ein kurzfristiges Touristenvisum, so dass am 14. Mai zwei humedica-Einsatzteams nach Myanmar einreisen konnten. In Rangun behandelten die sieben Einsatzkräfte zusammen mit einem Team einer lokalen Partnerorganisation mehrere hundert Patienten, die zum Teil aus umliegenden Regionen zu den deutschen Ärzten gebracht wurden. Reisen in das am stärksten betroffene Irrawaddy-Delta waren nicht möglich. Da sich die humedica-Teams zwar im Land befanden, zu den Brennpunkten aber nicht reisen durften, entschied sich humedica - auch wegen der ablaufenden Visa der beiden Teams - zu einem Strategiewechsel: Ärzte und Schwestern der lokalen Partnerorganisation in Myanmar werden geschult und mit Medikamenten ausgestattet. Diese Ärzte und Schwestern dürfen sich weitgehend frei im Land bewegen und können auch in den unmittelbaren Katastrophenregionen helfen. Ihnen zur Seite steht der humedica-Mitarbeiter Gerhard Braunmiller (Frankfurt am Main), der als erfahrener Koordinator die Arbeit der Einsatzkräfte begleitet und weitere Hilfe von humedica organisiert. Dank der Unterstützung durch befreundete Organisationen (u. a. action medeor, Hilfswerk der Bayerischen Apotheker) und durch das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland ist es möglich, medizinische Hilfe im Irrawaddy-Delta zu leisten; ausgeführt wird diese Arbeit zunächst durch acht bis zehn Teams der lokalen Partnerorganisation.
Info-Link: http://www.humedica.org
Quelle: Bericht auf der humedica-Website http://www.humedica.org/aktuelles/blick_zurueck_nach_vorne_teil_2 (Stand: 13.06.2008; Abrufdatum: 16.06.2008)
Behandlungsteam
15. Juni 2008
GGE-Tagungsstätte in Obernkirchen nimmt Betrieb wieder auf
Ab dem 18. September 2008 wird die Tagungsstätte der Geistlichen Gemeinde-Erneuerung in der Evangelischen Kirche (GGE) in Obernkirchen wieder regelmäßig Seminare anbieten. Die geistliche Leitung wird zunächst Pfarrer Dieter Keucher übernehmen. Die administrative Abwicklung wird durch die GGE-Geschäftstelle in Hamburg gemacht. Zu Beginn des nächsten Jahres soll dann ein neuer Leiter den Betrieb weiterführen. Vom 18.-21. September findet das Seelsorge-Seminar "Ich will euch erquicken" mit Pfarrer Dieter Keucher statt.
Weitere Infos und Link zum Seminarprogramm: http://www.gge-online.de/aktuelles/index_news.php?id=57
Website der Tagungsstätte in Obernkirchen: http://www.gge-obernkirchen.de/
Quelle: http://www.gge-online.de/aktuelles/index_newsticker.php#28 (Abrufdatum: 14. Juni 2008)
Tagungsstaette in Obernkirchen
13. Juni 2008
CE-Mitarbeiterkonferenz mit Dr. Heinrich Christian Rust
In diesem Jahr veranstaltet die katholische Initiative Charismatische Erneuerung (CE) zum ersten Mal eine Mitarbeiterkonferenz für alle, die "Verantwortung in Gebets-, Haus- und Bibelkreisen, Gemeinschaften und Diözesanteams in der CE in Deutschland tragen". Sie soll vom 3. bis 5. Oktober 2008 in Fulda statt finden und sich mit den prophetischen Gaben befassen; das Konferenz-Thema lautet dementsprechend "Meine Schafe hören auf meine Stimme"; Referent ist Pastor Dr. Heinrich Christian Rust aus Braunschweig. Wie der CE-Referent Christof Hemberger (Ravensburg) auf der CE-Website mitteilte, hatte es in der CE-Jugendarbeit solche Mitarbeiterkonferenzen schon seit vielen Jahren gegeben; die Teilnehmer seien "jedes Mal tief erfüllt und erfrischt wieder nach Hause gefahren". Auch andere Wirkungen seien von diesen Treffen ausgegangen. Die Koordinierungsgruppe der CE Deutschland habe die positive Entwicklungen beobachtet und sei zu dem Entschluss gekommen, dass Mitarbeiterkonferenzen für die gesamte CE hilfreich seien.
Die Konferenz soll inhaltlich die folgenden Aspekte des Konferenz-Themas behandeln: - Was ist Prophetie? - Praktische Tipps für die Ausübung von Prophetie - Gottes Stimme erkennen - Unterscheidung.
Workshops werden die Vorträge praktisch vertiefen .
Quelle: http://cms.erneuerung.de/index.php?option=com_content&view=section&layout=blog&id=14&Itemid=73 (Abrufdatum: 13. Juni 2008)
CE-Website: http://cms.erneuerung.de/index.php?option=com_content&view=category&layout=blog&id=7&Itemid=17
13. Juni 2008
Lebensschützer zeigen Verständnis für Ablehnung des Lissabonner Vertrages in Irland
Wer für den Schutz des ungeborenen Lebens eintritt, kann der Ablehnung des Lissabonner Vertrages durch Irland positive Seiten abgewinnen. So hat Mathias von Gersdorff von der Initiative "Kinder in Gefahr – DVCK e.V." in einem Kommentar die Sorge geäußert, dass das Inkrafttreten der neuen „Charta der Grundrechte der Europäischen Union" "den Kampf um das Lebensrecht erschweren" würde. Vor allem wird in dieser Charta der Begriff „Mensch" durch „Person" ersetzt, so dass "die Ungeborenen nicht mehr unbedingt in der Grundrechtecharta berücksichtigt (werden), was die Haltung der Abtreibungsbefürworter erleichtert".
Christliche Verbände hatten vor dem 12. Juni, dem Tag der Volksabstimmung in Irland, darauf hingewiesen, dass der Vertrag von Lissabon zwar als eine neue Verfassung präsentiert werde, aber mindestens 90 % der zuvor eingebrachten Verfassung enthalte, die im Jahr 2005 von den Bürgern in Frankreich und den Niederlanden abgelehnt worden war. Katholische Initiativen argumentierten, dass die Iren das einzige Volk sei, vor dem diese Verfassung zur Abstimmung gebracht wurde, so dass Irland in die historische Position versetzt worden sei, "die Stimme des gesamten Europa zu sein", dem man auf undemokratische Weise das eigene Stimmrecht versagt habe. Deshalb sei es Aufgabe der Christen, die Ablehnung des Vertrages von Lissabonzu unterstützen und für dieses Anliegen zu beten, "im tiefsten Grunde der Glaube Europas auf dem Spiel" stehe.
Kommentar von Mathias von Gersdorff
In seinem Kommentar, der am 13. Juni 2008 in Text- und Video-Form über die DVCK-Website verbreitet wurde, schreibt Mathias von Gersdorff:
"Das Lebensrecht der Ungeborenen wird in der „Charta der Grundrechte der Europäischen Union“, die Bestandteil des neuen EU Vertrages von Lissabon ist, noch weiter verwässert, als das schon bisher in Europa der Fall ist.
Die neue Charta der Grundrechte erleichtert es der Abtreibungslobby, den Druck auf die Politiker zu erhöhen, um noch mehr das Recht auf Leben der Ungeborenen einzuschränken. Zur Zeit gilt für die Länder der Europäischen Union noch die sog. „Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten“. Dort wird das Recht auf Leben mit dem Artikel 2 geschützt: „Das Recht jedes Menschen auf Leben wird gesetzlich geschützt. Niemand darf absichtlich getötet werden ...“
In der neuen Charta Grundrechte der Europäischen Union, wie sie im Lissabonner Vertrag festgeschrieben wird, wurde dieser Artikel deutlich vereinfacht: „Jede Person hat das Recht auf Leben“. Auf den ersten Blick sieht das annehmbar aus. Doch man muß die Details betrachten und dann erkennt man rasch, daß das Recht auf Leben der Ungeborenen in Europa noch ungeschützter sein würde, als es ohnehin schon ist. Ein wichtiger Unterschied zur alten Fassung ist, daß man nicht mehr vom „Menschen“, sondern von der „Person“ spricht. In vielen Ländern, auch in Deutschland, wird ein Mensch zur Person erst mit der Geburt. Nach § 1 des Bürgerlichen Gesetzbuches - BGB beginnt die Rechtsfähigkeit des Menschen mit der Vollendung der Geburt. Durch das Ersetzen von „Mensch“ durch „Person“ in der Charta werden die Ungeborenen nicht mehr unbedingt in der Grundrechtecharta berücksichtigt, was die Haltung der Abtreibungsbefürworter erleichtert.
Aber nicht nur deshalb ist die neue Charta der EU schlechter. In der alten Fassung der Konvention steht, daß „niemand absichtlich getötet werden darf“. Angesichts dieses Paragraphen stehen die Abtreibungsbefürworter zunächst in Erklärungsnot, wenn sie die ungeborenen Kinder im Mutterleib töten möchten. Doch in der neuen Fassung wurde der Satz „Niemand darf absichtlich getötet werden“ ersatzlos gestrichen, wodurch das Töten der Ungeborenen erleichtert wird. Bei der Niederschrift der Fassung haben Abtreibungsgruppen sogar gefordert, daß die Abtreibung explizit als ein Recht anerkannt wird, doch man hat sich nicht getraut, so weit zu gehen.
Sie sehen selbst: Die neue „Charta der Grundrechte der Europäischen Union“ ist, verglichen mit dem Status Quo, eine Verschlechterung für das Recht auf Leben der Ungeborenen. Dies kann gerade in Deutschland große Konsequenzen haben. Denn hierzulande gilt nach wie vor, daß die Abtreibung eine „rechtswidrige“ Handlung ist, auch wenn sie nicht bestraft wird, falls man einen Beratungsschein besitzt. Rechtswidrig, aber straffrei: So hat das Bundesverfassungsgericht die Lage hinsichtlich der Abtreibung in Deutschland definiert. Damit wird zugegeben, daß in Deutschland eine Anomalie im Rechtssystem besteht, die zur Tötung von Hunderttausenden von unschuldigen Menschen führt.
Allerdings erleichtert es den Kampf für das Recht auf Leben der Ungeborenen, wenn die Abtreibung nach wie vor als rechtswidrig gilt. Mit der neuen „Charta der Grundrechte der Europäischen Union“ könnte es aber früher oder später dazu kommen, daß diese Rechtswidrigkeit nicht mehr gilt, was den Kampf um das Lebensrecht erschweren würde. Deshalb ist zu begrüßen, daß Irland Nein zum Vertrag von Lissabon gesagt hat!"
Internet-Tipps:
Vertrag von Lissabon : http://de.wikipedia.org/wiki/Vertrag_von_Lissabon
Videokommentar zur Ablehnung des Lissabonner Vertrags in Irland: http://kultur-und-medien-online.blogspot.com/search/label/Abtreibung
Quellen:
http://kultur-und-medien-online.blogspot.com/2008/06/die-ablehnung-irlands-des-lissabonner.html (Abrufdatum: 14. Juni 2008)
http://www.kath.net/detail.php?id=20027 (Abrufdatum: 14. Juni 2008)
12. Juni 2008
Iran: Verfolgung kann Bekehrungen nicht stoppen.
Wie das Missionswerk Open Doors berichtet, wachsen die Hausgemeinden im Iran trotz andauernder Bedrohungen und Belästigungen der Christen. „Sie werden für einige Wochen eingesperrt, geschlagen und stark unter Druck gesetzt, damit sie Informationen über andere Konvertiten preisgeben“ berichtet ein iranischer Pastor, der aus Sicherheitsgründen anonym bleibt.
Wie das Missionswerk Open Doors mitteilte, wurden am 11. und 13. Mai 2008 in der südiranischen Stadt Shiraz zehn Christen verhaftet, von denen zwei zum Zeitpunkt der Veröffentlichung (6. Juni 2008) immer noch im Gefängnis waren. Es handelt sich und Mahmood Main und ein nur mit seinem Vornamen Arash identifizierter zweiter Mann. Ihr Aufenthaltsort und die Haftbedingungen sind unbekannt.
Die acht anderen Personen wurden freigelassen. Mojtaba Hussein, 21, und Hamoyon Shokohie Gholamzadeh, 58, werden "Aktivitäten gegen die heilige Religion" vorgeworfen. Den sechs anderen Konvertiten werden "gegen das Land gerichtete Aktivitäten" vorgeworfen. Mojtaba Hussein musste für seine Freilassung eine Kaution von 20'000 US Dollar bezahlen. Nun wird seine gesamte Kommunikation streng überwacht.
Bereits Ende April war in Amol, im Norden des Landes, ein Christ verhaftet worden. Als Kaution musste er sein Haus hergeben.
Trotz dieser Verfolgung steigt die Anzahl Christen im Iran. Dieses Phänomen wird den zahlreichen per Satelliten-Empfang ausgestrahlten christlichen Radio- und Fernsehsendungen zugeschrieben. Manche Hausgemeinden, in denen Christen zusammenkommen, verdoppeln ihre Mitgliederzahl alle sechs Monate.
Quelle:
Open Doors http://www.opendoors-de.org/details.php?id=122&idelement=6051&supp_page=news&supp_lang (Abrufdatum: 12. Juni 2008)
9. Juni 2008
"Gottes Familien-Idee ist die beste Grundlage für die Familienpolitik!"
Angela und Andreas Frész, die Leiter des Familiendienstes von Jugend mit einer Misssion in Europa, treten dafür ein, in der Gestaltung des Familienlebens konsequent von der Offenbarung Gottes auszugehen. In einem Grundlagenartikel betont Angela Zeidler-Frész: "Gegen den Strom der Mehrheitsmeinung zu schwimmen, wird uns etwas kosten. Sind wir bereit, unserer Ehe/Familie den Stellenwert zu geben, den Gott ihr gibt? Stimmen wir den Aussagen der Bibel zu? Sind wir davon überzeugt und bemühen uns sie im eigenen Leben umzusetzen?"
Gerade in der aktuellen Diskussion über den angestrebt Krippen-Ausbau treten die Mitarbeiter des JMEM-Familiendienstes dafür ein, konsequent vom Wohl des Kindes auszugehen und auch hier die Weisheit der Bibel ernst zu nehmen: "Wir sind überzeugt, dass die Familien-Idee des Schöpfers die beste Grundlage, der beste Ausgangspunkt für alle Fragen der Lebensgestaltung ist und auch für die Familienpolitik ernst genommen werden muss. Aus der Bibel (vgl. z. B. 5. Mose 6, 6-9 und 5. Mose 32, 46-47) wissen wir, dass Gott die Eltern dazu beauftragt, seine lebensspendenden Worte an ihre Kinder weiterzugeben – als Grundlage für ihr Leben. Die Betreuung von Kleinkinder in der Familie sollte deshalb als Leitbild dienen und - soweit möglich - angestrebt werden." Aus diesem Grund hält der JMEM-Familiendienst den massiven Krippen-Ausbau, der von der gegenwärtigen Bundesfamilienministerin angestrebt wird, in dieser Form für ein völlig verfehltes Signal: "Dass die Krippen-Betreuung Nachteile haben kann, wird von den Ergebnissen der Bindungsforschung eindeutig bestätigt; leider werden sie zurzeit in der Diskussion viel zu wenig berücksichtigt. Dabei sind diese Voten, wie sie z. B. von Kinderpsychologen geäußert werden, die wichtigsten Entscheidungshilfen in dieser weichenstellenden Diskussion: Hier wird nämlich am klarsten artikuliert, was für die Kleinkinder am wichtigsten ist. Schließlich sind sie die Betroffenen, die sich selbst nicht zu Wort melden können."
Die Mitarbeiter des JMEM-Familiendienstes fühlen sich in ihrer Haltung dadurch bestätigt, dass auch von anderer Seite ähnliche Positionen vertreten werden. Dabei kommt die Kritik an dem massiven Krippen-Ausbau, der von der gegenwärtigen Bundesfamilienministerin angestrebt wird, nicht nur von Eltern- und Familienorganisationen, sondern auch von Fachleuten der Bindungsforschung. Diese Kritik kommt nicht nur von Eltern- und Familienorganisationen, sondern wird nun auch in der Zeitschrift "Psychologie heute" thematisiert: In der aktuellen Ausgabe (Juni 2008) werden heiße Fragen zur Krippenbetreuung gestellt:
- Ist eine so frühe Trennung von den Eltern wirklich unbedenklich?
- Wann überfordert Krippenbetreuung die kindlichen Bewältigungsmöglichkeiten?
- Und wie kann sie gelingen?
Unter der Fragestellung "Wie Krippenbetreuung gelingt" gibt die Website des Verlags Auskunft über die Intention des Artikels von Ann Kathrin Scheerer: "In Deutschland herrscht Krippenkrieg. 'Kollektiverziehung', wettern die Gegner. 'Herdromantik', schmähen die Befürworter zurück. Vielleicht hilft da ein vorurteilsfreier Blick auf die Praxis: Alltagsbeispiele zeigen, wie Krippenbetreuung gelingen kann – und scheitern."
Bereits Ende 2007 hatte die Deutsche Psychoanalytische Vereinigung (DPV) in einem Memorandum davor gewarnt, in der Diskussion über die Krippenausbau-Pläne in Deutschland nur “demographische, bildungs- und arbeitsmarktpolitische Aspekte” zu berücksichtigen. Aufgrund ihrer Erfahrungen mit den “Tiefenwirkungen und Langzeitfolgen von kindlichen Entwicklungsbedingungen” hatten die in der DPV organisierten Psychoanalytikerinnen und Psychoanalytiker gewarnt: “Plötzliche oder zu lange Trennungen von den Eltern bedeuten in der frühen Kindheit einen bedrohlichen Verlust der Lebenssicherheit, auch weil Sprach- und Zeitverständnis des Kindes noch nicht weit genug entwickelt sind, um Verwirrung oder Angst mit Erklärungen zu mildern. Eine Trennung von den Eltern, die nicht durch ausreichend lange Übergangs- und Eingewöhnungsphasen vorbereitet wird, kann vom Kind als innerseelische Katastrophe erlebt werden, die seine Bewältigungsmöglichkeiten überfordert.”
"Wir haben das biblische Familienbild verloren", meint Angela Zeidler-Frész vom JMEM-Familiendienst und beklagt, dass immer mehr Kinder Opfer dieser allgemeinen Entwicklung werden: "In der Regel sind die Kinder die Leidtragenden. Sie leiden unter der Trennung ihrer Eltern, dem Beziehungskrieg, dem Kampf um das Sorgerecht. Sie wachsen häufig mit nur einem Elternteil und ohne Geschwister auf oder fühlen sich in der Patchworkfamilie wie das fünfte Rad am Wagen. Wen wundert es da, wenn sie später keinen Mut haben für Ehe und lebenslange Partnerschaft oder für Kinder? Die Art wie wir leben, bestimmt die Entwicklung unserer Gesellschaft. Wir können nicht dauerhaft an der Wahrheit vorbeileben ohne Schaden zu nehmen!"
"Info-Links:
- Familiendienst von Jugend mit einer Misssion: Aktuelles aus Politik und Forschung und JMEM-Ratgeber-Artikel
- Artikel über das Scheitern und Gelingen der Krippenbetreuung in der Zeitschrift "Psychologie heute"
- Infos über das Memorandum der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung (DPV) vom 12. Dezember 2007
- Artikel "Starke Familien mit Vision" von Angela Zeidler-Frész in der CHARISMA-Mediathek
7. Juni 2008
Vineyard-Missionseinsätze in der deutschen Hauptstadt: "Verliebt in Berlin"
Die Vineyard-Bewegung in Deutschland veranstaltet im Zeitraum vom 17. Juli bis zum 28. September 2008 eine Serie praktischer Missionseinsätze in der deutschen Hauptstadt. Das dortige Gemeindegründunsgteam hat Vineyard-Gemeinden aus ganz Europa eingeladen, sie einen Sommer lang zu unterstützen. Teams aus England, Skandinavien, den Benelux-Ländern und dem deutschsprachigen Raum werden nach Berlin kommen, um den Menschen der Stadt praktisch zu dienen.
Info-Link: www.love-berlin.org/D/HOME.html
5. Juni 2008
"Nimm sein Bild in dein Herz!" - Vorträge von F. Aschoff jetzt als MP3
Pfarrer Friedrich Aschoff, der Ehrenvorsitzende der Geistlichen Gemeinde-Erneuerung in der Evangelischen Kirche (GGE), hielt im März 2008 sein beliebtes Seminar "Nimm sein Bild in dein Herz" in der Vineyard-Gemeinde in Aachen. Das Ziel war, mit Hilfe des gleichnamigen Buches von Henri Nouwen den Seminar-Zuhörern Einblick in eine tiefe Dimension der Vaterliebe Gottes zu geben. Nun gibt es die Vorträge auch als MP3 zum Download.
Links:- Vorträge zum Download <<< www.vineyard-aachen.de/predigten/jahresfreizeit_2008.html >>>- Seminar-Infos <<< www.vaterherz.net/cmsms/index.php?page=predigt--download - Gemälde: Rückkehr des verlorenen Sohnes (Gemälde von Rembrandt; Wikipedia) <<< http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/9c/Rembrandt_Harmensz._van_Rijn_125.jpg >>>
Quelle: Geistliche Gemeinde-Erneuerung in der Evangelischen Kirche (GGE) http://www.gge-online.de/aktuelles/index_newsticker.php (5.6.2008)
Die Rueckkehr des verlorenen Sohns