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26. Februar 2009
Kongress christlicher Führungskräfte
Düsseldorf. Heute, am 26. Februar 2009 beginnt um 10 Uhr der 6. „Kongress christlicher Führungskräfte“ auf dem Düsseldorfer Messegelände. Am Abend wird die Verleihung des Preises für christliche Führungskräfte stattfinden. Die zu würdigende Führungskraft muss engagierte/r Christ/in sein, etwas Außergewöhnliches geleistet haben, christliche Werte im Leben und in der Position verkörpern und ehrenamtlich missionarisch und/oder diakonisch tätig sein.
Bis Samstagmittag werden auf diesem „Gipfeltreffen“ zum Thema Wirtschaft und christliche Werte im deutschsprachigen Raum etwa 4.000 Teilnehmer erwartet. Mehr als 200 Aussteller, prominente Referenten sowie 60 Seminare aus 15 Themenbereichen decken ein breites Spektrum aktueller Themen ab. Der Kongress findet seit 1999 alle zwei Jahre statt, zuletzt 2007 in Leipzig mit rund 3.500 Teilnehmern. Viele wichtige Medien haben darüber berichtet – regional und überregional.
Ein sogenannter Vorkongress unter der Federführung der süddeutschen Firma „tempus“ (Prof. Dr. Jörg Knoblauch) bot am 25.2. bereits diverse ganztägige Fachseminare an. Die Größe der Seminare variierte sehr stark. Waren es im Rhetorik-Seminar nur fünf „Auszubildende“, worüber sich ein aus dem Raum Euskirchen angereister Teilnehmer gegenüber Charisma ganz begeistert äußerste, so besuchten z. B. weit mehr als 20 Teilnehmer das Seminar „Modernes Zeitmanagement mit Outlook“ – darunter auch einige Pastoren. Kein Platz schien mehr frei zu sein bei dem Ravensburger Referenten Michael Rathgeb über „Selbst-, Zeit- und Zielmanagement erfolgreich im Alltag anwenden“.
Ziel des Kongresses
Ziel des Kongresses ist u. a., Christen in Führungs- und Unternehmerpositionen in ihrem Glauben und fachlichen Wissen zu fördern, neue Perspektiven zu entwickeln und zu ermutigen, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Führungskräfte werden herausgefordert, die Ethik der christlichen Botschaft auch am Arbeitsplatz umzusetzen.
Auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes will der Kongress Werte aufzeigen, die nachhaltig wirken und mit denen Unternehmen und Institutionen dauerhaft Führung praktizieren können.
Future Leaders 20X09
Das Networking-Event des Jahres für junge FührungskräfteNeun Impulse für Christen, die weiterdenken …So lautet das Motto für Freitagabend, den. 27.2.2009 beim. Das Besondere dieses speziellen Events während des Kongresses christlicher Führungskräfte in Düsseldorf ist, dass hier die Generation bis 40 explizit angesprochen wird unter drei Stichworten: Begegnung, Debatte, Vernetzung.Genauere Infos dazu unter www.20X09.de
Trägerschaft
Getragen wird der überkonfessionelle Kongress von einer breiten Allianz aus Unternehmerverbänden, landes- und freikirchlichen sowie freien Werken. Unterstützer sind unter anderem der Arbeitskreis Evangelischer Unternehmer (AEU), der Bund Katholischer Unternehmer (BKU), die Internationale Vereinigung Christlicher Geschäftsleute (IVCG), die Verbände „Christen in der Wirtschaft“ (CiW) und „Christen im Beruf“, die Geistliche Gemeinde-Erneuerung sowie eine Vielzahl weiterer christlicher Initiativen, Organisationen, Unternehmen und Medien. Veranstalter sind die Evangelische Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) in Zusammenarbeit mit der Firma tempus-Zeitplansysteme (Giengen bei Ulm).
21. Februar 2009
Die „Marriage Week“ ist in Deutschland gut angekommen ...
15.000 beteiligten sich an der ersten „Woche der Ehepaare"
Die Veranstalter der ersten „Marriage Week" in Deutschland sind überzeugt: Die „Woche der Ehepaare" war ein voller Erfolg; die Idee ist in Deutschland gut angekommen.
Vom 7. bis 14. Februar bot die bundesweite Themen- und Aktionswoche eine Vielzahl an Angeboten für Ehepaare. Veranstalter waren 140 Partner aus Kultur und Wirtschaft, Gastronomie und Handel: Bildungseinrichtungen, Hotels, Eheberatungsstellen, Medien, Unternehmen verschiedenster Branchen, Kirchengemeinden, kommunale Einrichtungen und Familienverbände waren beteiligt.
In knapp 100 Städten in allen Bundesländern boten mehr als 300 Veranstaltungen, Events und Handelsaktionen Gelegenheit, die Ehe zu feiern, gemeinsam aktiv und kreativ zu werden oder sich in Vorträgen und Seminaren Tipps und Rat für gelungene Beziehungen zu holen. Mehr als 50 Candle-Light-Dinners boten ein romantisches Ambiente, 60 Kirchengemeinden luden ein zu thematisch gestalteten Gottesdiensten, in denen teilweise auch die Möglichkeit gegeben wurde, das Eheversprechen zu erneuern. Die Medien schenkten der Initiative große Beachtung, griffen das Anliegen auf und gestalteten nicht selten eigene Beiträge zum Thema Ehe und Partnerschaft.
Wird es auch im nächsten Jahr eine "Marriage Week" geben?
Die Echos von Teilnehmern wie Veranstaltern sind durchweg positiv: Schon jetzt haben die Initiatoren beschlossen, die Ehewoche im nächsten Jahr zu wiederholen. "Die Initiative Marriage Week mit dem Leitgedanken 'Gutes für Ehepaare' ist eine hervorragende Plattform, die wir als Christen in einer breiten Allianz nutzen sollten, um ein klares Statement für die Ehe abzugeben", meint Frank Bauer, der 1. Vorsitzende von Jugend mit einer Mission Deutschland. "Ich bin überzeugt: Familie und Ehe sind ein geniales biblisches Konzept, das unserer Gesellschaft und unseren Kindern gut tut. Gerade unter dem Motto 'Gutes für Ehepaare' können viele kreative Impulse gegeben und auch Angebote für Ehepaare in Not vorgestellt werden. Ehe und Familie sind zentrale Bestandteile eines christlichen Gesellschafts-Konzepts. Deshalb sollten wir die vielfältigen Chancen nutzen, die uns die Marriage Week bietet. Auf diese Weise können wir Christen nämlich biblisches Denken und Handeln wirkungsvoll in die Medien bringen, ein Zeugnis für unseren Glauben sein und unsere Umgebung tatsächlich verändern."
Christliche Initiativen wie Team.F oder der Familiendienst des Missionswerks Jugend mit einer Mission (JMEM) sehen eine Frucht der öffentlichen Reflexion über den Wert der Ehe darin, dass sich Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens positiv über den Wert der Ehe äußerten; so schrieb beispielsweise ein Oberbürgermeister in seinem Grußwort: "Denen, die 'Ja' sagen zu einem gemeinsamen Leben '…in guten wie in schlechten Tagen', gebührt Respekt. ... Ehepaare beweisen Mut ..., denn sie trotzen dem Zeitgeist, der absolute Selbstverwirklichung predigt ..."
In einigen Städten haben sich lokale Netzwerke gebildet, die über die Ehe-Woche hinaus zusammenarbeiten wollen. „Danke für die wertvollen Impulse. In 40 Jahren Ehe haben wir noch nie so miteinander geredet – es war höchste Zeit!" Solche positiven Echos nach Seminaren und Vorträgen unterstrichen den Bedarf an Unterstützung und Hilfestellung in Beziehungsfragen und ermutigten Familienverbände, Kirchen und Beratungseinrichtungen, in der Ehewoche auf ihr Angebot aufmerksam zu machen. In manchen Städten nutzten Bürgermeister und Standesbeamte die Gelegenheit, Jubelpaare verschiedener Generationen mit Sekt und Blumen zu beglückwünschen, findige Geschäftsleute lockten mit Rabatten nach Zahl der Ehejahre.
"Nach der Marriage Week ist vor der Marriage Week."
Siegbert Lehmpfuhl vom Vorstand der deutschen Initiative Marriage Week e. V. freut sich über die rege Beteiligung so vieler unterschiedlicher Veranstalter: „Die Premiere in Deutschland hat viele Partner in ein Boot geholt!"
Initiator der "Woche der Ehepaare" ist der englische Unternehmer Richard Kane: Seit 1996 gibt es in England jedes Jahr vor dem Valentinstag die Marriage Week, in Deutschland wurde sie 2009 unter dem Motto "Gutes für Ehepaare" zum ersten Mal veranstaltet. Insider sind überzeugt, dass es nicht das das letzte Mal war. Nate Gerber, der Koordinator der besonders kreativen Marriage-Week-Angebote in Eutin (Ostholstein) sagt: "Soviel ist schon klar: Die Eutiner werden auf jeden Fall wieder mitmachen." Nun gehe es darum, betonen die Initiatoren, dass Christen in vielen weiteren Städten frühzeitig mit den Überlegungen beginnen, wie sie die große Chance dieser jährlichen Themenwochen nutzen und was sie in ihrem Umfeld für die Marriage Week 2010 planen könnten. Wer Anregungen sucht, könne Kontakt zum Trägerverein Marriage Week Deutschland e. V. aufnehmen (info@marriage-week.de, www.marriage-week.de, Tel. 02351-6789983).
Auch Angela Zeidler-Fresz aus Hainichen, wo Bürgermeister und Standesbeamtinnen die Aktion als gelungenen Start bezeichnet und sich gewünscht hatten, dass die Marriage-Week zur Tradition wird, sagt: "Für uns geht es weiter!" Warum sie sich keine Pause gönnt, begründet sie folgendermaßen: "Die Marriage Week 2010 will gut vorbereitet sein: Neue Partner sollen gewonnen, weitere Politiker und Geschäftsleute von der Idee überzeugt werden. Denn nach der Marriage Week ist vor der Marriage Week."
Info-Link: www.marriage-week.de
Quellen:
Marriage-Week-Presseteam http://www.marriageweek.de/Pressemitteilungen.html / Marriage-Week-Forum Landsberg http://www.marriage-week-landsberg.de/2.html / JMEM-Familiendienst http://jmem-familiendienst.de/
17. Februar 2009
Versöhnung zwischen Pfingstlern und Evangelikalen
Im Januar sind die pfingstkirchliche Freikirche "Mühlheimer Verband" und der evangelikale "Gnadauer Gemeinschaftsverband" einen großen Schritt aufeinander zugegangen. Sie beendeten ein fast 100-jähriges Zerwürfnis mit einem Versöhnungsgottesdienst. Der Gnadauer Präses, Pfarrer Christoph Morgner, predigte dabei vor 400 Besuchern auf der Kanzel der Christus-Gemeinde Mülheim, die zum Mühlheimer Verband zählt.
Vor genau 100 Jahren hatten Pietisten vor der aufkommenden Pfingstbewegung mit der sogenannten "Berliner Erklärung" gewarnt. Sie sei "von unten". Die Pfingstler hatten mit einer "Mühlheimer Erklärung" geantwortet. Morgner sagte, dass die "Berliner Erklärung" heute keine Bedeutung mehr hätte, der Gottesdienst sei eine "geschichtsträchtige Stunde". Auch der Präses des Mühlheimer Verbandes, Ekkehart Vetter, zeigte sich dankbar, dass in den letzten Jahren viel Vertrauen zwischen Pfingstlern und Evangelikalen gewachsen sei. Mittlerweile gebe es gemeinsame Projekte in denen die ehemals verfeindeten Verbände zusammenarbeiten.
Während des Jahres 2009 werden noch weitere "Schritte der Versöhnung" erwartet. So bat der betagte baptistische Evangelist Herbert Masuch den Evangeliumsrundfunk Wetzlar (ERF) und geistliche Leiter in unserem Land, sich der Thematik nochmals anzunehmen. Masuch zeigt sich erfreut über die Beseitigung der Grabenkämpfe in der Kasseler Erklärung von 1996 (vgl. Charisma Nr. 98), als die größte deutsche Pfingstkirche - der Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP) - in die Deutsche Evangelische Allianz (DEA) aufgenommen wurde. Ebenso erfreulich ist die Annäherung, die der Gnadauer Verband und der Mülheimer Verband 2008 vollzogen haben - als Voraussetzung für den o.g. Predigtdienst von Dr. Morgner in Mülheim. Doch müsste laut Masuch der Schritt der Buße offensichtlicher vollzogen und Vergebung explizit ausgesprochen werden, um sich dann gemeinsam neu dem Kontroversthema "Heiligung" zu stellen, das seines Erachtens ausschlaggebend für die Berliner Erklärung war.
Ende März (27. und 28.) wird eine Fachtagung zum Thema "100 Jahre Berliner Erklärung" im Theologischen Seminar des BFP in Erzhausen stattfinden.
Information und Anmeldemöglichkeit unter: http://www.glopent.net/iak-pfingstbewegung/Members/webmaster/tagung-2009
In der Herbstausgabe von "Charisma - come Holy Spirit" ist eine Zusammenfassung der diesjährigen Begegnungen und Veröffentlichungen zum Thema "100 Jahre Berliner Erklärung" geplant.
15. Februar 2009
Schwierige Regierungsbildung in Israel zu erwarten
Nach dem knappen Ausgang der vorgezogenen Parlamentswahlen in Israel haben sich sowohl Außenministerin Zipi Livni (50) von der Kadima-Partei als auch Benjamin Netanjahu (59), der Vorsitzende der oppositionellen Likud-Partei zu Wahlsiegern erklärt.
Das endgültige Ergebnis der 18. Parlamentswahlen in der gut 60-jährigen Geschichte des Staates Israel wurde am vergangenen Donnerstag offiziell bekannt gegeben. Danach erhielten von den insgesamt 120 Sitzen der Knesset die Kadima-Partei von Zipi Livni 28 Mandate, Netanjahus Likud-Partei 27, Liebermans Israel-Beiteinu-Partei 15, Baraks Arbeiterpartei 13, die orthodoxe Shas-Partei 11, die Thora-Partei Yahadut Hatorah 5, die Nationale Einheitspartei 4, die neue Nationalreligiöse Partei Habeit Hayehudi 3, die linksliberale Meretz-Partei 3 und die drei arabischen Parteien zusammen 11 Mandate. Die Wahlbeteiligung lag bei 65%. Von den 120 neugewählten Abgeordneten sind 21 Frauen, vorher waren es 17.
Staatspräsident Schimon Peres hat nach Vorlage des amtlichen Endergebnisses die Aufgabe, einen Kandidaten mit der Regierungsbildung zu beauftragen. Das israelische Wahlsystem sieht vor, dass der Präsident dabei nicht unbedingt die stärkste Fraktion berücksichtigen muss, sondern dass der Kandidat mit den besten Aussichten auf eine Mehrheit in der Knesset beauftragt wird. Netanjahu sagte am Mittwoch, er werde "mit Gottes Hilfe" Israels nächster Ministerpräsident. Noch in der Wahlnacht hatte er die Vorsitzenden aller Rechtsparteien angerufen, um sich ihre Unterstützung zu sichern. Livni dagegen strebt laut Aussagen von Vertrauten eine große Koalition mit dem Likud-Block an. Sie hatte Fernsehberichten zufolge gesagt, man werde die nächste Regierung bilden, weil das Volk ihre Kadima-Partei gewählt habe.
Nach Ansicht von Beobachtern steht Israel vor einer schwierigen Regierungsbildung. Die Jerusalemer Nachrichtenagentur israel heute beurteilt die Aussichten Netanjahus folgendermaßen: "So wie es jetzt aussieht, kann Zippi Livni trotz ihrer einen Stimme Vorsprung vor Netanjahu keine Regierungskoalition bilden, denn sie würde ohne die 11 Araber nur 44 Mandate auf sich vereinen. Netanjahu dagegen könnte mit seiner Likud Partei und dem religiösen und rechten Lager von den 120 Knessetmandaten eine Mehrheit von 65 Mandaten auf sich vereinen, um eine Koalition bilden zu können." Denkbar ist aber auch, dass Netanjahu zusammen mit Zipi Livnis Kadima-Partei eine "nationale Einheitsregierung" bildet, wobei er selbst den Posten des Regierungschefs übernimmt.
Aufgrund dieser Konstellationen wird allgemein erwartet, dass Staatspräsident Schimon Peres in der kommenden Woche Netanjahu beauftragen wird, eine Regierungskoalition zu bilden. Es ist allerdings damit zu rechnen, dass sich aus der Position Avigdor Liebermans Probleme ergeben. Dieser hatte gefordert, dass die Regeln für den Übertritt zum Judentum erleichtert werden müssten. Die Nachrichtenagentur israel heute beschreibt diese Zusammenhänge folgendermaßen: "Viele Juden wanderten aus Russland mit unklaren Glaubensverhältnissen nach Israel ein, so dass das Oberrabbinat von ihnen nachträglich eine strenge Konvertierung verlangt, die aber will Lieberman liberalisieren, wenn er mit seinen 15 Mandaten Netanjahu unterstützen soll. Netanjahu braucht aber auch die 11 Mandate der orthodoxen Schass Partei. Die aber warb im Wahlkampf mit 'Wer Lieberman wählt, begeht eine unvergebbare Sünde'. Netanjahu meint jedoch, dass er diese beiden Gegensätze überbrücken kann – und wenn nicht, dann formt er zusammen mit Zippi Livnis Kadima Partei eine Nationale Einheitsregierung."
Außenministerin Livni will den Nahost-Friedensprozess fortsetzen, während Netanjahu ihn in seiner gegenwärtigen Form ablehnt; seiner Meinung nach sei er mit zu großen Zugeständnissen an die Palästinenser verbunden. Palästinenser äußerten sich enttäuscht über den Wahlausgang. Der palästinensische Chefunterhändler Sajeb Erekat äußerte sich besorgt darüber, dass die künftige israelische Regierung möglicherweise nicht in der Lage sein werde, den Friedensprozess mit den Palästinensern oder Syrien voranzutreiben. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas ließ erklären, dass er mit einem israelischen Ministerpräsidenten, der den Friedensprozess ablehne, nicht verhandeln werde.
Quellen: Newsletter der Botschaft des Staates Israel / Abteilung Öffentlichkeitsarbeit (E-Mail vom 13.2.2009) sowie Meldungen und Kommentare der Nachrichtenagentur israel heute ( http://www.israelheute.com/default.aspx?tabid=179&nid=18216; Abrufdatum 13.02.2009)
12. Februar 2009
3. Gebetstag NRW für Israel
„Denn von Zion geht Weisung aus und das Wort des Herrn von Jerusalem“
Von großer Einheit im Gebet war der diesjährige Israelgebetstag der Initiative NRW für Israel am 1. Februar 2009 in Essen geprägt. Auch dieses Mal wollten etwa 300 Beter dabei sein und nahmen dafür teils längere Anfahrten aus dem gesamten Bundesland auf sich.
In diesem Jahr stellte sich die Evangelische Kirchengemeinde Essen Burgaltendorf als Gastgeber zur Verfügung. Wolf König, Walter Tholen und Pfarrer i.R. Blunck öffneten somit erstmals die Türen zur evangelischen Landeskirche. In enger Zusammenarbeit mit Ilse Reischuck von Jews for Jesus Deutschland, ebenfalls in Essen ansässig, konnte dieser Schritt gegangen werden.
Nach Lobpreis, Begrüßung, Grußwort und Gebet begannen wir auch in Essen mit einem Blick in die Vergangenheit, zumal der enge zeitliche Abstand zu den Veranstaltungen am 27.Januar gegeben war. Historiker Stefan Klaus erarbeitete dazu einen kurzen Überblick über die Schuld der Region und ging dann speziell auf die Essener Situation und Beteiligung an den Judendeportationen ein. Stellvertretend für alle Essener wurden Schuld und Leiden vor Gottes Thron gebracht.
Dan Sered, verantwortlich für die Arbeit von Jews for Jesus in Israel, war als Gastredner für diesen Tag angereist und sprach über die Gefangenschaft des Paulus in Cäsarea. „Paulus missionierte den Römer Felix zwar eifrig, aber leider erfolglos“, so Sered. Was seiner Meinung nach fehlte, war die Gebetsunterstützung. Diese wünscht er sich für ihre evangelistischen Bemühungen.
Die Gebetsgruppen des Tages teilten sich in drei Themen auf:
· für die messianischen Gemeinden und die Evangelisation [in Israel???],
· Land, Volk und Politik Israels,
· Alija und Gottes Verheißungen.
Gute Vorbereitung und Vorinformation, Disziplin während des Tages und persönliche Hingabe der Beter und Beterinnen trugen wahrscheinlich nicht unwesentlich zu dem allgemein als „stark und gesalbt“ empfundenen „Gebetsfluss“ bei, wozu auch geistliche Eindrücke, Bilder und prophetische Bestätigungen gehörten. Harald Bauer
Hinweis:
Der Israelgebetstag NRW wird am 31. Januar 2010 fortgesetzt. Der Ort wird noch publiziert. Weitere Termine der Initiative NRW für Israel sind das NRW Israelgebet für die Gemeinden am 5. September 2009 von 10 bis 14 Uhr auf dem Gebetsberg „Wislade“ in Lüdenscheid und der Seminartag NRW für Israel mit Rev. Willem Glashouwer am 24. Oktober 2009 in Mülheim/Ruhr, Gemeinde Buddestraße.
Weitere Informationen:
Johannes Engelhardt (Tel. 0221-221904; E-Mail: EngelhardtEller@aol.com) oder
Harald Bauer (Tel. 02351-9817128; E-Mail: bauer.luedenscheid@t-online.de)
7. Februar 2009
Ukraine: Christen gestalten TV-Sendungen zum Thema Familie
In der Ukraine wird zurzeit eine Serie von Fernsehsendungen zum Thema Familie produziert. Der Familiendienst des Missionswerks Jugend mit einer Mission (JMEM) hat diese Aufgabe übernommen. Das gesamte Projekt umfasst insgesamt 52 Sendungen, von denen die ersten im Frühjahr gesendet werden sollen.
Quelle: Mitteilungen des JMEM-Zentrums in Lutsk. Info-Link: http://www.ywam.lutsk.ua/ministriesFamily.html
5. Februar 2009
Charismatische Erneuerung in der Methodistenkirche
Jedes Jahr im Januar trifft sich ein Kreis von geistlichen Leiterinnen und Leitern, der sich unter dem Kürzel „AGG-EmK“ formiert hat. Es ist der Arbeitskreis Geistliche Gemeinde-Erneuerung in der Evangelisch-methodistischen Kirche Deutschlands. Tagungsort ist jeweils das EmK-Gästehaus „Haus Höhenblick“ in Braunfels bei Wetzlar.
Dieses Jahr konnte der AGG-EmK sein 20-jähriges Bestehen feiern. Hinzugefügt werden muss allerdings, dass in der ehemaligen DDR der charismatische Aufbruch unter den Methodisten schon etwa 20 Jahre eher begann, wie Pastor Dieter Weigel in seinem Referat ausführte. Hier war die Verbindung zu charismatischen Lutheranern besonders fruchtbar. „Im Westen“ wurde der katholische Theologie-Professor Heribert Mühlen zum Auslöser für Pastor Reiner Dauners „charismatisches Engagement“ (Dauner leitete später viele Jahre den AGG-EmK). Mehr darüber in der Charisma-Print-Ausgabe 2/09, die zum Frühlingsanfang erscheint.
21.2.09
15.2.09
12.2.09
7.2.09
5.2.09