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News-2010-August

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07. 08. 2010
LUKE - Musik als neuer Evangelisationszweig




Das erste Konzert war ein voller Erfolg: Das Studentencafé der FH Düsseldorf war brechend voll, weil Fans die neuen Klänge von LUKE genießen wollten. Am 24. Juli 2010 stieg nicht nur in Duisburg eine Party, sondern auch die lang ersehnte Release Show einer neu formatierten Band, die jedoch mit glücklichen Gesichtern endete, in Düsseldorf. Die zwei Dominiks, Santhuru, Micha und der Frontman Philipp sind das neue (evangelistische) Projekt, das von der Jesus-Haus Gemeinde Düsseldorf unterstützt wird. Es geht darum, als säkular bekannte Band mit dem Bekenntnis zum Glauben an Jesus als Licht in der Welt zu scheinen.


Die damaligen Spieler von "Strive" mit dem mittlerweile solistisch erfolgreichen Singer/Songwriter Samuel Anthes (www.samuelanthes.de.to), der das Konzert am Samstag eröffnete, haben sich in einem neuen Sound von Indierock und Powerpop zusammengefunden und wollen durchstarten. Mit einem Team von Mitarbeitern, Merchandizing, einer Demo-CD ('Don't Waste Your Time') und sogar einem Musikvideo ('Sing It Out') bauen sie sich eine gute Basis auf, um ihre Botschaft in die Welt zu transportieren, und die ist für's erste: "Hey, we're Luke and this is our sound!"

Hanna Umfahrer



Weiter Info: www.lukemusic.com


14. 08. 2010
Malediven: Schattenseiten im Sonnenparadies

Neben Saudi-Arabien sind die Malediven das einzige Land, welches von sich behauptet, zu 100 Prozent islamisch zu sein. Trotz dieser offiziellen Angaben leben auch eine Handvoll Christen in dem beliebten Taucherparadies, die ihren Glauben allerdings streng geheim halten müssen. Seit Jahren gehört der Inselstaat zu den ersten zehn Ländern, in denen Christen weltweit am stärksten verfolgt werden. Aktuell steht es auf Platz 5 des Weltverfolgungsindex, den das überkonfessionelle Hilfswerk für verfolgte Christen Open Doors jährlich herausgibt.

Rund 300.000 Menschen leben auf den Malediven. Der Staat liegt etwa 700 Kilometer südwestlich von Sri Lanka und besteht aus 1.192 kleinen Inseln. Neben den Einheimischen leben hier auch mehr als 70.000 ausländische Gastarbeiter, von denen einige zu nicht-islamischen Religionen gehören, darunter auch Christen. Open Doors bittet für die wenigen einheimischen Christen im Land zu beten und appelliert, bei den Malediven nicht nur an das wunderschöne blaue Meer und die fantastischen Sandstrände zu denken, sondern auch die Unfreiheit der Gläubigen nicht zu vergessen.

"Wenn man mit einem maledivischen Staatsbürger über das Christentum spricht und er meldet das den Behörden, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass der Christ in Schwierigkeiten kommt", erklärt ein Informant dem Informationsdienst Compass Direct. Er möchte aus Sicherheitsgründen anonym bleiben. "Ein in Sri Lanka studierender Jugendlicher wurde kürzlich Christ. Als seine Eltern davon erfuhren, holten sie ihn sofort zurück. Wir haben seitdem nichts mehr von ihm gehört."

Totale Hingabe
Abdulla Yameen, Bruder des früheren Herrschers der Malediven und jetziger Oppositionsführer, berichtete, was am 28. Mai bei einem Besuch des indischen muslimischen Fernsehpredigers Zakir Naik geschah. 11.000 maledivische Zuhörer verfolgten das Gespräch des Predigers mit Mohammed Nazim, einem 37-jährigen Bürger des Inselstaates. Nazim gab an, er sei zwar in eine den Islam praktizierende Familie hineingeboren, habe aber große Schwierigkeiten damit, sein Vertrauen in irgendeine Religion zu setzen. Viele aus der Menge forderten daraufhin den Tod von Nazim. Einige schlugen und verletzten ihn, bevor ihn die Polizei aus dem Tumult rettete. "Schaut doch nur, wie die Menge ihm an die Kehle gehen wollte", sagte der Politiker Yameen. Befragt, ob eine derartig leidenschaftliche Religiosität für eine Gesellschaft förderlich sei, bejahte er entschieden. Die Malediver seien eine islamische Nation, und „unsere Religion ist ein wichtiger Teil unserer kollektiven Identität.“

Urlaubsland mit Schattenseiten
Jährlich besuchen etwa 60.000 Touristen die Malediven. Schon beim Ausfüllen des Einreiseformulars bekommen sie einen Eindruck von den herrschenden Einschränkungen. Dort findet sich eine Liste von Gegenständen, deren Einfuhr verboten ist – darunter auch "dem Islam widersprechendes Material". Die Regierung versucht, den Kontakt von Touristen zu Einheimischen auf ein Minimum zu beschränken. 45 Inseln sind den Touristen vorbehalten. Die Einheimischen leben auf den übrigen 200 bewohnten Inseln, nur in der Hauptstadt Malé lässt sich der Kontakt nicht vermeiden.

Atmosphäre der Einschüchterung
Malediver haben nicht das Recht, selbst zu entscheiden, ob und welcher Religion sie angehören wollen. Doch auch ausländische Gastarbeiter können ihren Glauben nicht frei leben. In den vergangenen Jahren wurden mehrere Gastarbeiter verhaftet oder ausgewiesen, weil sie in ihren Häusern private Gottesdienste gefeiert hatten. Ein europäischer Gastarbeiter berichtet, dass er seine Bibel lieber nicht mit ins Land gebracht hat, sondern sie nur online liest. Gemäß der im Jahr 2008 verabschiedeten neuen Verfassung können ausschließlich Muslime die maledivische Staatsangehörigkeit erwerben.

Quelle: Compass Direct
und Open Doors ( www.opendoors-de.org)

19. 08. 2010
Lutherischer Weltbund bekennt Vergehen gegen Täufer


Der Lutherische Weltbund hat sich Ende Juli in Stuttgart bei seiner Vollversammlung für die brutale Verfolgung der Mennoniten öffentlich entschuldigt. Die Täufer, von denen die Mennoniten abstammen, waren im 16. und 17. Jahrhundert auch mit der Billigung des Reformators Martin Luther unterdrückt und getötet worden.

In der Erklärung bitten die Lutheraner "Gott und unsere mennonitischen Schwestern und Brüder um Vergebung für das Leiden, das unsere Vorfahren im 16. Jahrhundert den Täufern zugefügt haben".

Zudem äußerten die Lutheraner ihr Bedauern darüber, dass die Verfolgungen in den nachfolgenden Jahrhunderten vergessen und ignoriert wurden. Sie entschuldigten sich auch dafür, dass lutherische Autoren bis heute unzutreffende, irreführende und verletzende Darstellungen über die Täufer und Mennoniten verbreitet hätten.

"Das ist ein Meilenstein auf dem weiten Weg der Versöhnung", meint Kerstin Hack, Berlin. Die Geschichte der Täufer und ihr Schicksal habe sie seit Jahren bewegt. Deshalb habe sie auch das Buch "Feuertaufe. Das radikale Leben der Täufer - eine Provokation" herausgegeben. Bestellt werden kann dieses informative und fesselnde Buch unter:
http://www.wordstore24.net/epages/charisma.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/charisma/Products/304223

Mehr zur Versöhnung zwischen Lutheranern und Mennoniten finden Sie in der offiziellen Berichterstattung und der Presserklärung hier:
http://www.velkd.de/dnk-lwb-pressemitteilung2-vom-22-07-2010.php
http://www.lwb-vollversammlung.org/experience/mennonite-action/

Ein Video dazu: http://www.lwb-vollversammlung.org/resources/multimedia/lutheran-mennonite-reconciliation/





Unter den vielen, meist gesellschaftlichen Themen, die in den Tagen vom 20. bis 27. Juli in Stuttgart behandelt wurden, sei eins noch besonders hervorgehoben: Der Kampf gegen den internationalen Menschenhandel.
In den LWI-Nachrichten über die Vollversammlung, in denen die einzelnen Sitzungstage widergespiegelt werden, heißt es zum 26.7.2010: "Die Kirchengemeinschaft wurde aufgerufen, eine führende Rolle im Kampf gegen die kommerzielle Ausbeutung von Menschen zu übernehmen. So soll insbesondere die Kommerzialisierung des menschlichen Körpers in den Medien angeprangert werden. Der negativen Wertung des weiblichen Körpers soll entgegen getreten werden, unter anderem durch die Erstellung von entsprechenden Materialien in den jeweiligen Landessprachen, forderten die Delegierten."



22. 08. 2010
Ein ungewöhnlicher Gottesdienst


Lüdenscheid. 1988 verließ er Düsseldorf, wo er jahrelang in der Jesus-Haus-Gemeinde war, um in Kalifornien ein Bibel College zu besuchen und sich für den geistlichen Dienst vorzubereiten. Jetzt kam er zum ersten Mal nach all den Jahren auf den Lüdenscheider Gebetsberg zu einem ungewöhnlichen Gottesdienst.

Schon vor Gottesdienstbeginn war an diesem Dienstagabend, dem 17.8.10, der gläserne Saal überfüllt. Da es ja ein Gebetshaus ist, hatten die meisten Besucher die Schuhe ausgezogen. Nach einer erfrischenden Lobpreis- und Anbetungszeit wurde dann der Gastredner des Abends vorgestellt: Eric Holzapfel.

Jeder solle Gott gleich zu Beginn persönlich einladen, mit ihm an diesem Abend zu sein, forderte der Mittfünfziger auf. In ein paar persönlichen Worten schilderte Eric, dass er sich nie hätte vorstellen können, einmal nach Kalifornien zu ziehen. Er war Antiquitätenhändler in Köln und Bonn, beschäftigte sich also primär mit der Vergangenheit und mit irdischen Werten. Mehr und mehr musste er von diesem "Geist der Welt" loslassen.

Um in Gottes Gegenwart zu bleiben hat Erich Holzapfel ein einfaches Konzept: "Herr, vergib mir!" Das betet er mehrmals am Tag. Und er weiß, was es heißt, Zeit mit Gott zu verbringen. Dann fällt es auch nicht schwer, Gott zu vertrauen, besonders, wenn wir seine Stimme hören.

"Gott gibt dir einen Traum, den du träumen sollst, damit er deinen Traum erfüllen kann", so Eric Holzapfel.

Immer wieder unterbricht der Redner seinen ohnehin langsamen Redefluss. Dann wartet er, was der Heilige Geist tun möchte. Einige beginnen zu lachen - für sie selbst gewiss befreiend, für andere u.U. eher befremdend. Worte der Erkenntnis benennen Krankheitssymptome im Raum. Bald kommen die Ersten nach vorne um Zeugnis abzulegen:

  • Sara hatte Prellungen an zwei Fingern. Jetzt ist der Schmerz völlig verschwunden.
  • Ein junger Mann hatte einen Bänderriss. Davon spürt er jetzt nichts mehr.
  • Ein Junge erlebte eine Vergrößerung des Fußes bzw. eine Verlängerung des Beines.
  • Eine Frau mittleren Altern hatte auf einmal keine Schmerzen mehr im Kiefer.
  • Eine andere Dame hatte eine Miniskusoperation hinter sich und braucht ein neues Knie, doch jetzt fühlt sich alles besser an.
  • Ein Teenager wollte ein "neues Herz" (im geistlichen Sinne) haben und empfing es.
  • Eine Frau mittleren Alters hatte an Arthritis gelitten - doch jetzt nicht mehr.
  • Eine ältere Dame erhielt das Wort der Erkenntnis, dass ihre Lunge geheilt sei.
  • Elke, seit 14 Jahren verheiratet, aber ohne Kind, hat gespürt, dass etwas in ihrem Unterleib passiert ist.
  • Neurodermitis ist jetzt viel besser.
  • Schmerzen am linken Fuß sind verschwunden.
  • Hals- und Nackenbeschwerden wurden besser.
  • Eine Frau in den 60er Jahren bezeugt, dass die Schmerzen von ihrer Schulter gewichen seien.
  • Eine Frau in den 30er Jahren weiß, dass etwas mit ihren Zähnen passiert ist.
  • Schmerzen in den Händen nach einer OP sind weg.
  • Ein Mann mittleren Alters konnte nach einem Bruch in der rechten Hand diese nicht mehr richtig bewegen. Jetzt geht es wieder sehr gut.


Heidi Lederer, verantwortliche Mitarbeiterin bei der FCJG Lüdenscheid, schrieb der Charisma-Redaktion, auf Nachfrage wie es nach unserer Abreise gegen 23 Uhr weitergegangen sei: "Es entwickelte sich mit der Zeit dann doch dahin, dass jeder persönlich von Eric Gebet haben wollte …
Wir mussten aber gegen 00:30 einen Schlusspunkt setzen, da Eric sonst erst in den Morgenstunden nach Hause gekommen wäre (und wir auch :).

Aber es sind tolle Heilungen passiert, viel auch an den Augen - ich hoffe die Leute schicken sie mir auch noch zu. Einige kenne ich ja (auch bei mir in der WG hat jemand neue Knie bekommen) … und ganz nebenbei ist ihre Lactose-Unverträglichkeit auch verschwunden. Sie genießt schon Käse und Milch… : ohne Medikamente."



Mehr Infos zum Dienst von Eric Holzapfel unter http://gebetsberg.fcjg.de/de/component/content/article/32-ericholzapfel.html
und auf seiner Website http://www.ericholzapfel.org

Gerhard Bially


29. 08. 2010
Summer2go
610 Entscheidungen für Jesus

Viele erlebten auf deutschen Straßen Gottes heilende Kraft

Der Sommer geht zur Neige. Auch
summer2go ist vorbei. Zum dritten Mal führte Pastor Werner Nachtigal in dieser Aktion überwiegend junge Menschen in evangelistischen Einsätzen auf die Straßen deutscher Städte. Im Ruhrgebiet verband er sich mit einer Gemeindegründungsinitiative des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP), die sich das Akronym GROWEB gegeben hat.

GROWEB wird hauptsächlich von dem Pastoren-Triumvirat Carsten Buck, Egbert Warzecha und Joseph Nelson geleitet. Die Buchstaben bedeuten „Gelsenkirchen, Recklinghausen, Oberhausen, Witten, Essen und Bottrop“ – das Einsatzgebiet des Projektes. Die Vision: im bevölkerungsreichen Ruhrgebiet weitere pfingstlich-charismatische Gemeinden gründen. Es soll ein weitflächiges Netz (engl.: Web) entstehen, das weiter wächst (engl.: grow) und sich über das ganze Ruhrgebiet erstreckt (mehr Information unter www.groweb.de).

Von dem gesamtdeutschen Einsatz, der in Hannover begann und im Süden unserer Landes endete, berichtet Werner Nachtigal gegenüber Charisma:

„Auch wenn es zum Auftakt in Hannover regnete, führten wir über 100 Menschen in der kurzen Zeit zu Jesus.
Ein Team ging in das Rotlichtviertel von Hannover und verteilte Rosen in mehreren Bordellen. Sie beteten mit sieben Prostituierten, die zum Teil unter Tränen ihr Leben Jesus gaben.


Im Ruhrgebiet war unser Ziel, einige Gemeindegründungen zu unterstützen. Anlässlich der Loveparade
wollten wir den feiernden Jugendlichen etwas von echter Liebe erzählen. Stattdessen standen wir nach kurzer Zeit inmitten von Menschen, die sich im Chaos befanden, konnten sie trösten, für sie beten und über 30 Personen zu Jesus führen.

Einige Tage später gingen wir noch mal zum Ort des Geschehens. Zu unserer Überraschung waren viele Leute da. Wir gaben TV-Interviews für Pro 7 und N 24. Nachmittags machten wir dort wieder einen Gedenkgottesdienst. Etliche öffneten ihr Herz für Jesus. Eine Frau, die vor acht Jahren ihre Tochter verloren hatte, strahlte nach der Entscheidung für Jesus. – Obwohl das Ruhrgebiet als Grab der Evangelisten gilt, entschieden sich dort 188 Menschen für Jesus.



In Karlsruhe ging die Westtour zu Ende und gleichzeitig war es der Start für die Südtour. Mit 145 Leuten ging es in fünf Städten weiter: Karlsruhe, Mannheim, Heidelberg, Freiburg und Stuttgart. Und anderen war wir eine junge Frau als Mitarbeiterin mit auf der Tour, die sich erst in München beim kirchentag2go für Jesus entschieden hatte“

Detaillierte Berichte von Werner Nachtigal und einer Teilnehmerin von „summer2go“ finden Sie in der nächsten Charisma-Ausgabe, die voraussichtlich am 20. September erscheinen wird.

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