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News-2010-März

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17. März 2010

Seit Februar Healing Rooms in Koblenz

Elf Christen aus Koblenz und Umgebung beten für die Heilung kranker Mitbürger. Einmal in der Woche trifft sich das Team und steht jedem zur Verfügung, der krank ist oder Trost sucht. Wie das Leiterehepar Bernd und Rani Noteborn Charisma gegenüber mitteilte, konnten sie bereits an den ersten Öffnungstagen miterleben, wie Menschen von seelischen und körperlichen Belastungen befreit worden sind.

Als Klinikseelsorger hat Pastor i. E. Bernd Noteborn oft erlebt, dass Beten heilsam ist. Mit seiner Frau Rani Noteborn leitet der evangelische Theologe die neu eröffneten Healing Rooms (Heilräume) Koblenz. Nach eindrücklichen persönlichen Erfahrungen sind beide von der wunderbaren Tatsache überzeugt worden, dass Jesus Christus auch heute Heilungen wirkt.

Konkrete Impulse wie eine angemessene Institutionalisierung eines Gebets für Kranke aussehen kann, kam aus Beratungen mit den Leitern der Kölner Healing Rooms, Gerda und Martin Lemle. Nach einem Heilungsseminar zu dem Thema „Heilungen aus biblischer Sicht" entstand dieses Team, das nach Hospitation in den Kölner Healing Rooms, Einzelgesprächen und gemeinsamen Gebeten sich aus elf Mitarbeitern herausbildete.

Eine offene Tür für Hilfesuchende, die persönlich in einem geschützten Raum für sich beten lassen wollen, ist so nach Monaten in Koblenz Realität geworden. Übergemeindlich, überkonfessionell und für Christen, wie für Nichtchristen wird konkret und vertraulich für die spezifischen Anliegen zu Jesus Christus gebetet. Es versteht sich, dass dieses Angebot kostenlos ist.

Die unterschiedlichsten Berufe sind in dem Healing-Room-Team-Koblenz vereint. Der landeskirchliche evangelische Pfarrer i. R. Hans Jörg Lammers verstärkt das Team auch mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung aus den pastoralen Diensten. Wunsch der Leitung ist es, dass noch weitere Christen aus unterschiedlichen Gemeinden nach einer entsprechenden Schulung in den Healing Rooms Koblenz mitarbeiten. An einer Mitarbeit Interessierte haben sich erfreulicherweise aus römisch-katholischen und freikirchlichen Gemeinden gemeldet. Im Team sind bis dato Christen aus landeskirchlichen und charismatischen Hintergrund. Der Bedarf nach mehr Betern ist da. Die Healing Rooms in Koblenz gehören zum Dachverband der Healing Rooms Deutschland. Ein eigener Verein Healing Rooms Koblenz e.V. wurde im Januar gegründet, dessen Gemeinnützigkeit anerkannt ist. Die Healing Rooms Koblenz sind jeden Montag in der Zeit von 18.00 bis 21.00 Uhr geöffnet. Genutzt werden Räumlichkeiten des Christus Zentrum Koblenz, Mayer-Alberti Straße 1-5. Anmelden kann man sich unter der Telefonnummer 0261-25589 / 0261-25589 oder per mail unter rborn@aol.com.

Berichte von weiteren Healing Rooms finden Sie in der neuen Charisma-Ausgabe, die am 20. März erscheint.

Link zu Heftbestellung: hier






11. März 2010

Erste „nationale" Jugend-Feuerkonferenz

Nachdem im vergangenen Jahr schon mehrere lokale bzw. regionale Jugend-Feuerkonferenzen stattgefunden haben, werden nun Jugendliche aus ganz Deutschland an Pfingsten in Düsseldorf erwartet.

Wie letzte Woche von der Verantstaltern bekannt gegeben wurde, findet das Event in der Burg-Wächter-Castello-Arena im Düsseldorfer Süden statt. 3.000 Plätze stehen den Jugendlichen, den „Kirchenfernen" (die zum evangelistischen Samstagabend eingeladen werden) und den Besuchern aus Gemeinden der Umgebung (Pfingstsonntagnachmittag) zur Verfügung.

Herbert Fischer von Christus für alle Nationen (CfaN) in Frankfurt am Main betonte, dass die angemietete Halle, die zur christlichen Schule Düsseldorf gehört, ideal für solche Zwecke sei. Hunderte von Jugendlichen könnten dort auch übernachten. Und die Hallenleitung selbst sei begeistert von dem geplanten Event.

Bernd Goldbach, der mit zum Jugend-Feuerkonferenz-Team zählt, berichtete, dass in den sechs bereits stattfgefundenen Konferenzen auf lokaler bzw. regionaler Ebene etwa 200 Jugendliche im Heiligen Geist getauft worden seien. Manche von ihnen seien auch von Belastungen und dämonischen Bindungen befreit worden.

Ein Event der Extraklasse!

Im Hinblick auf die in Düsseldorfs Innen- und Altstadt geplanten evangelistischen Einsätze erzählte Werner Nachtigall, dass er zur Zeit wie noch nie zuvor in Deutschland eine „Leichtigkeit" in der Evangelisation verspüre - inklusive der „mitfolgenden Zeichen und Wunder". Am Pfingstsamstagvormittag ist eine Intensivschulung vorgesehen, damit alle, die möchten, am Nachmittag anderen Menschen Jesus Christus vollmächtig bezeugen können und nach Möglichkeit auch für sie beten. Und das direkt draußen, nicht hinter vier Wänden.

Neben dem Initiator Manuel Ehrenholz werden auch der jetzige Co-Evangelist und spätere Nachfolger von Reinhard Bonnke, Daniel Kolenda sowie die Outbreakband aus Bad Gandersheim dabei sein.

Mehr Informationen in Kürze - auch über die Hintergründe der Jugendfeuerkonferenzen - in der nächsten Charisma-Ausgabe, die am 20. März erscheint.

G.B.



6. März 2010

Stabwechsel bei charismatischen Baptisten

Hans-Dieter Sturz löst Dr. Heinrich Christian Rust ab

Die Geistliche Gemeindeerneuerung im Bund evangelisch-freikirchlicher Gemeinden (BEFG) hat seit Ende Februar ein neues Leitungsgremium. Dr. Heinrich Christian Rust, langjähriger Repräsentant des charismatischen Flügels unter den deutschen Baptisten, kandidierte nicht mehr als Sprecher und Koordinator dieser Initiative.

Auch Pastorin Margret Meier (Kelkheim) und die Leiterin der GGE-Gebetsinitiative, Bettina Lohaus (Dormagen) wurden auf der Mitarbeitertagung aus dem Leitungskreis verabschiedet. Alle drei waren seit vielen Jahren in der Erneuerungsbewegung engagiert. Jetzt schien es an der Zeit zu sein, so auch die Meinung der 26 verantwortlichen Mitarbeiter/innen, die Leitungspositionen nach Möglichkeit mit jüngeren Personen zu besetzen. Unter anderen wurde deshalb der Jugendpastor des Gemeindejugendwerks Bayern, Jan Achtermann, mit in den Leitungskreis gewählt.

Der neue Leiter, Hans-Dieter Sturz, will den bisherigen Kurs von H.-Chr. Rust noch ausweiten, sich vermehrt über Konfessionsgrenzen hinweg zu vernetzen. Dabei sei es wichtig, geistliche Impulse aus anderen Bewegungen aufzugreifen und nutzbar zu machen.


Pastor Sturz erfährt in seiner Augustfehner Gemeinde in Niedersachsen bereits seit 14 Jahren einen Erneueruerungsprozess, wie er CharismaDie Gemeinde beschrieb Klaus Rösler einige Aspekte davon: „Im sonnenlichtdurchfluteten Gemeindezentrum wird es sonntags in der Regel eng. Es gibt Platz für rund 250 Besucher. Um die 240 sind fast an jedem Sonntag anwesend. Darunter immer auch Gäste, die nicht selten an Sonntagen zuvor schon einmal durch die großen Fenster geschaut haben, bevor sie sich dann entschlossen haben, dort hinzugehen. Viele Interessenten sind geblieben - begeistert von der familienfreundlichen, offenen und geistlichen Prägung der Gemeinde."

Doch es war nicht immer so. Dazu der Gemeindepastor: „Als ich vor 14 Jahren aus einer Neulandmissionsgemeinde im westfälischen Meschede nach Augustfehn berufen wurde, war die Gemeinde eher traditionell geprägt. Unter den damals 107 Mitgliedern gab es allerdings einen Kern von Leuten, die eine Sehnsucht nach ‚mehr‘ hatten: Sie wollten Gott noch näher erfahren, noch mehr mit Jesus im Alltag erleben."

Der anschließend einsetzende Veränderungsprozess soll nicht einfach gewesen sein. „Es gab Missverständnisse und Verwundungen," erinnert sich Hans-Dieter Sturz. Als neue Gäste erreicht wurden, stellten nämlich manche Mitglieder fest, dass damit auch Störungen und Unruhe verbunden waren. Doch viele teilten das Anliegen, „der Stadt Bestes zu suchen" (vgl.Jeremia 29,7).

Eine besondere evangelistische Schiene des neuen GGE-Sprechers soll hier nicht unerwähnt bleiben: Hans-Dieter Sturz hat ein (zumindest für einen Pastor eher ungewöhnliches) Hobby: Er fährt eine Harley-Davidson und ist Mitglied bei „Holy Riders MC", einem christlichen, deutschen Motorradclub. Soll es nur ein Zufall sein, dass gerade in Augustfehn zweimal im Jahr Bikertreffen mit bis zu 10.000 Motorradfahrern stattfinden? Dort werden dann Biker-Bibeln verteilt sowie Andachten und Seelsorgegespräche angeboten.

Inzwischen ist auch das Gemeindezentrum zu eng geworden. Bis zu 90 Kinder erleben den Gottesdienstbeginn auf eigens für sie aufgestellten Bänken, die dann gestapelt zur Seite gestellt werden, wenn sie zum Kindergottesdienst in die Haupt- und Realschule nebenan gehen. Gut, dass sich die Gemeinde auch in Hauskreise aufteillt. Neben den sieben Gebetskreisen hält die Gemeinde zusätzlich Gebetsnächte und beteiligt sich an übergemeindlichen Gebets- und Fasteninitiativen.

Rösler zitiert in seinem Artikel eine über 80-jährige Frau, ein langjähriges Gemeindemit: „Wie froh bin ich, dass ich all das noch erleben darf!" Und er fährt fort: „Mit ihr freuen sich andere: Jesus baut sein Königreich und wir dürfen dabei sein! Deshalb schauen wir sehr erwartungsvoll in die Zukunft."

So wurden manche Skeptiker in der Gemeinden zu Menschen, die inzwischen selbst das Wirken des Heiligen Geistes nicht nur in ihrer Mitte, sondern auch persönlich neu erfahren haben. Dies sehen sie heute als „ein Geschenk von Gott".

Möge es Pastor Sturz als neuem Sprecher und Koordinator der Initiative GGE im BEFG gemeinsam mit Claudia Deppner (Fulda), Carola Steiß (Neu-Anspach) und Jan Achtermann (Puchheim bei München) sowie Volkmar Glöckner (Lübeck) und Stefan Vatter (Kempten) auch gelingen, die GGE-Arbeit mit den etwa 100 „Initiatoren" und den mehr als 300 „Förderern und Freunden" in eine neue Phase des Wachstums zu führen.

G. B.


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