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News-2011-August

Mediathek > Charisma-Online-Archiv > 2011

2011-08-05

Jugendlager „Katzir“ (Ernte)


Pastor Eitan Shishkoff, Kirijat Jam, Israel, berichtet von dem zu Ende gegangenen Jugendlager „Katzir“ (Ernte). Es ist in jedem Jahr eine besonders wichtige und prägende Zeit für die Jugend, die oft die einzigen Jesus-Gläubigen in ihrer Schule sind: „Am letzten Abend zeigten diese jungen Menschen erkennbar den Einfluss von 10 Tagen Gemeinschaft, in denen sie die Gnade und Wahrheit des Messias erfuhren… Ich danke all denen, die für dieses Lager gebetet haben.“

Eckhard Maier


zum Gebetsbrief


2011-08-09

Ukraine: Filmprojekt über Ehe-Themen erreicht Tausende

"Nächste Woche werde ich heiraten. Kann ich Ihren Film bekommen, damit ich ihn meinem Verlobten zeigen kann? Ich möchte, dass auch er versteht, was ich schon begriffen habe!" Diese Anfrage einer Studentin ist nur eine von vielen positiven Reaktionen auf ein Filmprojekt, das vor kurzem in der Ukraine angelaufen ist: In einer Serie von 11 Filmen, deren Format für die Ausstrahlung im Fernsehen konzipiert ist und eine Länge von circa 25 Minuten vorsieht, geht es um Liebe und Beziehungspflege, um Ehe und Familie. Zwei Monate nach der Premiere des ersten Films konnten die Initiatoren davon berichten, dass der Film über das Internet, durch Präsentations-Veranstaltungen und die Ausstrahlung im Regional Fernsehen Tausende erreicht hat.

Unter der Leitung von Sasha und Alyona Yukhymchuk hatten
die Mitarbeiter des Familiendienstes von Jugend mit einer Mission (JMEM) in der ukrainischen Stadt Lutsk die Produktion dieser Serie schon seit längerer Zeit vorbereitet. Im Februar 2011 war Drehbeginn für den ersten Film (vgl. Kurzbericht und Fotos in der Charisma-Ausgabe Nr. 156, S. 28); am 20. März konnte er der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Seither haben über 1000 Personen Veranstaltungen mit diesem Film besucht: "In den bisherigen Präsentationen haben wir den Film sehr unterschiedlichen Personengruppen vorstellen können: Schülern und Studenten, Sozialarbeitern und Psychologen, interessierten Bürgern unserer Stadt und Vertretern von Behörden", berichten die Mitarbeiter des Teams und freuen sich über seine starke Wirkung: "Wir können tatsächlich miterleben, dass dieser Film das Denken und die Haltung der Leute positiv verändert!"

In den Filmen dieser Serie geht es u. a. um die Fragen: Was ist wahre Liebe? Was kann man machen, wenn 'die Gefühle nicht mehr da sind'? Was ist die Quelle der Liebe? Im ersten Film kommt beispielsweise ein Ehepaar zu Wort, das vor der Scheidung stand, dann aber Gottes Hilfe erlebte; jetzt sprechen die beiden begeistert über ihre Ehe und über ihre neu entdeckte Liebe.

"Unsere Präsentations-Veranstaltungen sind so aufgebaut, dass wir in der Regel zunächst den Film zeigen und dann noch darüber sprechen, wie man eine Beziehung pflegen kann", sagt Alyona Yukhymchuk vom Familiendienst-Team, die sich darüber freut, dass der Film auch über das Internet zugänglich ist: "Tausende haben den Film aufgerufen - sowohl über unsere Website als auch über YouTube. In unserem Facebook-Profil hatten wir dafür Werbung gemacht." Erfreulich sei auch, dass der Film im Mai viermal über regionale Fernsehanstalten ausgestrahlt wurde, teilweisesogar zur besten Sendezeit.

Auf Anfrage der
Charisma-Redaktion teilte der JMEM-Familiendienst in Lutsk mit, dass inzwischen der zweite Filmbeitrag in Angriff genommen wurde: Die betreffenden Dreharbeiten haben im Juni begonnen; weitere Aufnahmen sind für Ende August geplant.

Das Familiendienst-Team hat klare Ziele:
"Können wir Christen die Familien in unserer Gesellschaft stärken? Natürlich! Wir sind dazu entschlossen - und die Medien können uns dabei helfen!"



Info-Links:

Website von
Jugend mit einer Mission (JMEM/YWAM) in Lutsk: http://www.ywamlutsk.org (englisch)

- Der erste Film der Serie auf YouTube: http://www.youtube.com/watch?v=3uEN1gXXxMQ (ukrainische Original-Fassung; englische Untertitel über cc)

- Familiendienst von
JMEM Lutsk: http://www.ywamlutsk.org/ministries/familyministry/about (englisch)

- Familiendienst von
JMEM Deutschland: http://jmem-familiendienst.de/index.php/Startseite.html (deutsch)


Fotos:


2011-08-14

„Als ich wie tot dalag, erschien mir Jesus“

Eine junge Israelin erlebt ein doppeltes Wunder

Jeden Sommer veranstaltet der Philippus Dienst, Freilassing, ein Jugendaustauschprogramm zwischen israelischen und deutschen Jugendlichen. Yad b‘Yad, zu Deutsch „Hand in Hand“, gehen sie durch das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Ende Juli fand die diesjährige Abschlussveranstaltung in Weimar statt.

Susanne Wustl
vom Philippus-Dienst war immer noch tief bewegt, als sie Charisma von diesem ersten Yad b‘Yad in den neuen Bundesländern berichtete. Die Zeugnisse der jungen Teilnehmer/innen haben sie zu Tränen gerührt. Besonders beeindruckend, wie Sophie aus einer deutschen „Täter-Familie“ und Dasha aus einer israelischen Opfer-Familie Barrieren überwanden und förmlich ein Herz und eine Seele wurden.

Sophie
erzählt: „Ich konnte schon vor Yad b‘Yad schlecht mit der Biographie meines Urgroßvaters umgehen [der seinen Reichtum u.a. durch den Einbau von Aufzügen im Konzentrationslager erworben hatte, Anm. d. Red.] . Ich wußte nicht, wie ich mich meiner israelischen Partnerin Dasha gegenüber verhalten sollte. Dann stürzte sie 14 Meter tief im Klettergarten vom Baum. Wir Jugendlichen – Israelis und Deutsche – beteten um ihr Leben und das hat uns zusammengeschweißt. Auf einmal war der Heilige Geist so spürbar nah.

Als wir zusammen durch Auschwitz gingen, war es unheimlich schwer für mich. Dasha hielt immer meine Hand und beim gemeinsamen Abendmahl in Birkenau begann bei mir der Prozeß der Vergebung zu wirken. Auf einmal wurde mir
Johannes 8,36 wichtig: Wenn nun der Sohn euch frei machen wird, so werdet ihr wirklich frei sein. Es ist nun die ganze Schuld unserer Familie ans Licht gekommen und wir sind als gesamte Familie heil geworden.“

Dasha
berichtet: „Die Vorbereitungen in Israel auf unseren Besuch in Deutschland waren so hart für mich. Wir sahen in Yad Vashem all die Filme der Vernichtung und ich fragte mich: Wie kann ich den Deutschen jemals vergeben? Dann fiel ich im Klettergarten vom Baum – und als ich wie tot dalag, erschien mir Jesus und sagte zu mir: Ich tue Wunder an dir, weil du mir dein Leben anvertraut hast. Genauso wie ich jetzt hier bei dir bin, war ich mit deiner Familie in Auschwitz.
Dieses Erlebnis gab Dasha die Kraft dazu, den Deutschen zu vergeben und gemeinsam mit ihrer Partnerin Sophie durch die Konzentrationslager zu gehen.


Sophies Vater, ein sehr nüchterner Mann, brach während der Abschlussveranstaltung des Jugendaustauschprogramms in Tränen aus und bekannte, wie sehr er sich schämte, in dem großen Haus zu wohnen, dass sein Großvater durch den Einbau von Aufzügen im Konzentrationslager erwerben konnte. Dass er nun junge Israelis in seinem Haus aufnehmen durfte, war für ihn ein Akt der Versöhnung.

Mehr dazu im TEXT DER WOCHE

FOTOS:


2011-08-21

"summer2go"
Wunder geschehen auf der Straße

"Wir haben das Evangelium beim Christopher Street Day und in Bordellen verkündigt, bei Open-Air-Veranstaltungen und in Wacken, dem größten Heavy-Metal-Festival Europas", berichtet der Initiator Werner Nachtigal. "Einige Teilnehmer hatten noch nie erlebt, wie jemand geheilt wurde oder wie jemand zum Glauben kam. Caro, die schon seit Jahren evangelisiert und noch nie jemanden zu Jesus geführt hatte, konnte in diesen Tagen mit 20 Menschen das Übergabegebet sprechen."

180 Jugendliche nahmen an der diesjährigen summer2go-Aktion teil, mit der etwa 7000 Menschen mit dem Evangelium erreicht wurden ( www.nolimit.eu). Einige Höhepunkte aus dem Bericht von W. Nachtigal:
- "Mit vier Jugendlichen gab es ein Gespräch. Alle vier kamen zum Glauben an Jesus und posten jetzt ständig Bibelverse bei Facebook.
- Eine Frau, die Probleme mit ihren Ohren hatte, konnte nach dem Gebet eines Jugendlichen wieder normal hören. Da wollte sie Jesus nachfolgen.
- Ein Team ging ins Rotlicht-Viertel und vier Prostituierte entschieden sich für Jesus.
- In Kiel beteten zwei Jugendliche für Nicole, die seit 10 Jahren halbseitig gelähmt im Rollstuhl saß. Danach fing sie an zu gehen."

Durch diese Aktion haben in den letzten Jahren über 80.000 Menschen das Evangelium gehört. Auch über die Nachhaltigkeit ihrer Wirkungen kann W. Nachtigal Erfreuliches berichten: "Uns wird berichtet, dass Menschen, die auf der diesjährigen Tour zum Glauben kamen, jetzt in den Gottesdienst kommen. Von Teilnehmern hören wir, dass sie nach der Tour fröhlich weiter evangelisieren; eine berichtete von zwei Bekehrungen in ihrer Schulklasse. In Mannheim kamen zwei Menschen auf uns zu, die sich letztes Jahr dort bei summer2go für Jesus entschieden hatten: Damals kam eine junge Muslimin vorbei, die an Krücken ging. Sie wurde spontan geheilt, entschied sich für Jesus und will sich jetzt taufen lassen. Der andere ist ein Ex-Punk: Er ist letztes Jahr zum Glauben gekommen und ist jetzt in einer Gemeinde; Gott hat ihn von großen psychischen Problemen völlig befreit."


2011-08-31
Aktion "Eine Schale Reis" und "Micha-Sonntag" im Oktober 2011
Eine Woche mit täglich einer Schale Reis auskommen

In diesem Jahr wird der 16. Oktober als "Micha-Sonntag" gestaltet werden; ihm soll ab 09.10. 2011 eine Aktionswoche vorausgehen, in der sich Gemeinden an der Aktion "Eine Schale Reis" beteiligen. Diese Kampagne will in Zusammenarbeit mit der Micha-Initiative das Bewusstsein dafür stärken, dass "das Engagement gegen Armut und Ungerechtigkeit zum Auftrag der Christen gehört". Dies soll dadurch geschehen, dass Christen aufgefordert werden, sich eine Woche lang nur von einer Schale Reis pro Tag zu ernähren.

Die Micha-Initiative ist eine weltweite Kampagne, die sich in mehr als 40 Ländern dafür engagiert, dass Christen sich gemeinsam mit anderen dafür einsetzen, dass die Millennium-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen erreicht werden. Schon in den vergangenen Jahren hat die Micha-Initiative Deutschland im Oktober zu besonderen Gottesdiensten und Veranstaltungen eingeladen, bei denen für globale Gerechtigkeit gebetet, zum Thema gepredigt und meist auch eine konkrete Aktion zum Engagement angeboten wurde. Deutschlandweit beteiligten sich im vergangenen Jahr 200 Gemeinden und ca. 20.000 Christen daran.

Die Aktion "Eine Schale Reis" ist in einer Pfingstgemeinde entstanden. Da es in der Zielsetzung dieser Aktion und der Micha-Initiative viele Gemeinsamkeiten gibt, wollen beide Kampagnen miteinander kooperieren. Nach Ansicht der Veranstalter sollen dabei "nicht nur Christen aus dem evangelikalen und pfingstkirchlichen Bereich angesprochen werden, auch andere Gemeinden sind eingeladen, sich zu beteiligen. Darüber hinaus bietet sich auch die Kooperation mit säkularen Kampagnen an, die sich gegen Armut engagieren und christliche Ansätze in diesem Bereich akzeptieren."

In mehr als 40 Ländern gibt es Micha-Kampagnen. In Deutschland wird die Micha-Initiative seit 2006 von der Deutschen Evangelischen Allianz verantwortet und von mehr als 30 weiteren christlichen Organisationen getragen. Der Name der internationalen Initiative, die 2004 gestartet wurde, geht auf den Propheten Micha zurück, von dem der folgende Bibelvers stammt : "Es ist dir gesagt worden Mensch, was gut ist, und was der Herr von dir erwartet: nichts anderes als dies: Recht tun, Güte und Treue lieben, in Ehrfurcht den Weg gehen mit deinem Gott." (Micha 6,8)

Der sogenannte "Micha-Sonntag" wird in der Regel an dem Sonntag gefeiert, der dem 17. Oktober, dem "Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut", am nächsten liegt. In Berlin soll deshalb am 16. Oktober ein zentraler Gottesdienst veranstaltet werden, zu dem insbesondere auch Politiker und Diplomaten eingeladen werden.

Info-Links:
www.micha-initiative.de
www.aktion-eine-schale-reis.de
www.un-kampagne.de/index.php?id=90



Reis als Erinnerung an das Millenniumsziel 1:
Beseitigung von extremer Armut und extremen Hungers








Stand der Micha-Initiative bei
"Teilen ist Leben"

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