Charisma - come HOLY SPIRIT

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News-2011-Mai

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2011-05-08
Messianische Juden unter Beschuss
(mit Kurzvideos)

Wie zu Zeiten Jesu sind auch heute manche Juden sehr gegen ihre an Jesus gläubigen Landsleute eingestellt und bezichtigen Sie des Verrats am Judentum. Besonders unrühmlich hat scih hier die Antimissionsliga "Jad l'Achim" hervorgetan. Eine TV-Sendung des öffentlichen israelischen Fernsehens befasste sich jetzt mit der Arbeit und den Methoden dieser hauptsächlich gegen die messianischen Juden agierenden Vereinigung.

Eckhard Maier, Vorsitzender von Fürbitte für Israel, hat die Videoausschnitte mit übersetzt (Voice over).

http://www.youtube.com/watch?v=1Kcuhlbt-Mk&feature=youtube_gdata -- Teil 1
http://www.youtube.com/watch?v=mtWo3DxWCJ8 -- Teil 2

Englische Version:
http://www.youtube.com/watch?v=JIPrhXREm3w -- Part 1
http://www.youtube.com/watch?v=DEPpkzxYYRA -- Part 2
http://www.youtube.com/watch?v=TMyblyb3EOY -- Part 3


Arad

Seit über 5 Jahren leidet die messianische Gemeinde in Arad unter ständigem Druck und Schikanen durch die Chasidei Gur, eine ultra-orthodoxe jüdische Gruppe. Erfreulich ist, dass aus der Bevölkerung jetzt Unterstützung kommt. Eine eindrucksvolle Gegendemonstration trat gegen die Orthodoxen an.

Hier der Link:

http://www.youtube.com/watch?v=uUpo_0EiGcM

Gerhard Bially




2011-05-11
„jesus unites“

Christen aus aller Welt erreichen gemeinsam Menschen in Deutschland

„Christus ist ein Fremder geworden in diesem Land“, so Pfarrer Ulrich Parzany auf dem Kongress „jesus unites“, der vom 5. bis 7. Mai 2011 in Essen-Altendorf stattfand. Deshalb galt es bei dieser Tagung, alle, die sich in interkultureller Arbeit engagieren, zu sammeln und Wege zu finden, wie deutsche und ausländische Christen gemeinsam – also interkulturell – in unserem Land evangelisieren und Gemeinde bauen können.

Rev. Edmund Sackey-Brown aus Mülheim (
Charisma berichtete ausführlich über seine Gemeinde in Nr. 139) hält das Treffen für ein historisches Event. Früher hätten europäische Christen zwar Missionare in den Süden und Osten gesandt, heute sei Europa und eben auch Deutschland selbst Missionsland geworden. Aus den früheren Missionsgebieten kommen jetzt Missionare hier her. „Wenn wir als Netzwerk zusammenarbeiten, vermeiden wir Ghettos“, so der Pastor der – wie es hieß – schnellstwachsenden Migrantengemeinde in Deutschland.

Auch Prof. Dr. Johannes Reimer scheute sich nicht, die Konferenz als „historisch“ zu bezeichnen. Bisher sei es uns in Deutschland noch nicht gelungen, Christen aus anderen Ländern, die hier eingewandert sind, zum Gemeindebau einzusetzen – oder sie sogar später in ihre Heimatländer als Missionare zurückzusenden. Somit seien Parallelwelten entstanden. „Dies ist die erste Konferenz, auf der es uns gelingt, auf Augenhöhe miteinander zu reden“, so Reimer gegenüber
Charisma. „Ich denke, das ist historisch.“ Deutschland mit dem Evangelium zu erreichen, ist nach Meinung des Autors der Neuerscheinung „Multikultureller Gemeindebau – Versöhnung leben“ nur multikulturell möglich. Jeder 15. Deutsche hat laut Reimer Migrationshintergrund.

Die Konferenz in den großzügigen Räumlichkeiten der Altendorfer Baptistengemeinde bot eine gute Mischung aus Plenumsveranstaltungen, Workshops/Seminaren, Lobpreiszeiten und gemeinschaftsfördernden Mahlzeiten. Ausführlicher wollen wir uns den Inhalten des Kongresses in der Herbstausgabe von
Charisma – come Holy Spirit widmen, die dann auch unter diesem Titelthema stehen wird.

G. B.

Fotos:


2011-05-15

Entrückung und Weltuntergang
Amerikanischer Prediger will Offenbarung erhalten haben

Es ist nichts Neues: Immer wieder haben Menschen versucht, genau das Gegenteil zu machen, von dem was Jesus gesagt hatte: "Niemand weiß, wann das Ende kommen wird … Den Tag und die Stunde kennt nur der Vater" (Mt 24,36, Hfa). Sie meinen jedoch, es zu wissen. So der kalifornische Fernsehprediger Harold Camping, der für den 21. Mai 2011 vorausgesagt hat, dass jeder 50. Mensch zum Himmel entrückt werde, während auf die anderen apokalyptische Schreckensereignisse warten. Doch bereits am 21. Oktober solle alles zu Ende gehen.

Der 89-jährige Camping, einst Ingenieur (Universität Berkeley), war früher Mitarbeiter in einer reformierten Kirche, doch lehnt er heute alle Kirchen und Gemeinden ab. Mehreren Sonder- und sogar Irrlehren verfallen, hat er mit seinen Anhängern bereits 1994 den Messias erwartet. Doch - so entschuldigt er heute seinen Fehler - habe der damals die Bibel nicht gründlich genug studiert.
Rev. Austin Miles nimmt dazu in einem Internetartikel Stellung, in dem er Camping auf etwas ironische Weise aufs Korn nimmt. Sein Beitrag endet mit der Bemerkung, er habe in Campings Büro angerufen, um einen Gesprächstermin mit dem Chef für den 22.(!) Mai zu vereinbaren. Doch bis jetzt habe er keine Antwort erhalten.

Derek Prince schrieb schon vor langer Zeit: "Ein Grund, warum viele Christen der Prophetie distanziert gegenüberstehen, liegt darin, dass Prophetie in der Vergangenheit oft missbraucht wurde. Die Bibel gibt uns einen ganz entscheidenden Hinweis: ‚Was verborgen ist, steht bei Jahwe, unserem Gott; was aber offenbart geworden ist, gilt uns und unseren Kindern …' (5 Mo/Deut 29,28). Die Bibel nennt uns hier in Bezug auf Gottes Wort zwei Kategorien: Es gibt Dinge, die bei Gott verborgen sind, und Dinge, die von Gott offenbart sind, damit wir ihnen gehorchen. Das Probelm mit falscher Prophetie ist normaelrweise dies, dass Menschen versuchen, über die Dinge Auskunft zu geben, die bei Gott ‚verborgen sind', ohne den Dingen zu gehorchen, die Gott schon offentbart hat."

In der nächsten Ausgabe von
Charisma – come Holy Spirit , die jetzt gerade in Bearbeitung ist, soll diese Thematik in anderer Weise als bei Harold Camping aufgegriffen werden.

2011-05-21

Sehr geehrte Frau Dr. Merkel - bitte bleiben Sie fest!


Für den 8. Juni 2011 plant die Europäische Koalition für Israel in Zusammenarbeit mit der Initiative 27. Januar eine Anhörung im Deutschen Bundestag gegen die einseitige Anerkennung eines palästinensischen Staates. Gemeinsam mit Christen an der Seite Israels führen die genannten Organisationen eine Unterschriftenaktion durch. Rückmeldungen bis 5. Juni 2011 können an diesem Tag der Bundeskanzlerin bzw. ihrem Büro übergeben werden. Dazu Harald Eckert: "Je mehr Unterschriften wir zu diesem Zeitpunkt überreichen können, desto stärker die Wirkung im Vorfeld des politischen Entscheidungsprozesses.

Worum geht es?

H. Eckert, Vorsitzender von Christen an der Seite Israels gegenüber Charisma: "Ab dem 19. September 2011 tagt die nächste UN-Vollversammlung. Starke politische Kräfte arbeiten daran, während dieser Vollversammlung einen einseitig durch die Palästinensische Autonomiebehörde ausgerufenen Staat anzuerkennen. Dies wäre eine Katastrophe für Israel. Bundeskanzlerin Merkel hat Israels Premierminister Netanyahu zugesagt, gegen diese einseitige Maßnahme zu stimmen. Viele EU-Staaten sind noch unentschlossen. Eine Unterschriftenaktion von Christen an der Seite Israels, Initiative 27. Januar und Europäische Koalition Israel soll die Position Merkels unterstützen und bekräftigen."

Zur Erinnerung:

"Die Bundesrepublik Deutschland tritt dafür ein, dass es eine Zwei-Staaten-Lösung gibt, einen jüdischen Staat Israel und einen palästinensischen Staat. Deshalb sind einseitige Anerkennungen auf gar keinen Fall ein Beitrag dazu, diesem Ziel, das ich für unerlässlich halte, entgegenzukommen. Das ist die Haltung von heute, und das wird auch im September die Haltung sein."
Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Israels Premierminister Benjamin Netanjahu am 7. April 2011 in Berlin.


Unterschriftenaktion

Folgender Text kann unterzeichnet werden:

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

mit meiner Unterschrift möchte ich Sie in Ihrer Haltung unterstützen, dass eine Anerkennung eines palästinensischen Staates strikt abzulehnen ist, wenn der palästinensische Friedenspartner nicht zuvor den jüdischen Staat Israel anerkennt. Alles andere wäre eine Verleugnung unserer beonderern historischen Verantwortung für Israel.

Zur Unterschriftenliste bitte hier klicken.

Wenn Sie sich beteiligen möchten, senden Sie bitte bis 5. Juni die ausgefüllte Liste an die unten auf der Liste angegebene Adresse.

Hintergrundinformationen der Veranstalter


Am 19. September 2011 beginnt die diesjährige Vollversammlung der Vereinten Nationen (UN). Mit dem vermeintlichen Ziel, den "Friedensprozess im Nahen Osten" wieder in Gang zu setzen, ist folgender Coup geplant:

a) Der Palästinenserführer Mahmud Abbas soll kurz zuvor einseitig einen palästinensischen Staat ausrufen.

b) Die UN sollen kurz darauf diesen Staat anerkennen.

Experten schätzen, dass die Zustimmungsquote für die Anerkennung in den UN bei 90 % und mehr liegen könnte. Die Initiatoren dieses Coups (vorwiegend der islamische Block innerhalb den UN haben jedoch nicht den Frieden in Israel und im Nahen Osten im Sinn, sondern Israels Schwächung und Isolation.

Die EU ist in dieser Frage gespalten. Sechs EU-Nationen sind derzeit für die einseitige Anerkennung (Stand: April 2011). Deutschland hat sich bei dem Besuch Benjamin Netanjahus am 7. April 2011 eindeutig dagegen ausgesprochen. Andere Länder, insbesondere aus Osteuropa, sind ebenfalls dagegen. Etwa die Hälfte zeigt sich derzeit unentschieden. Deutschlands Haltung zu dieser Frage hat eindeutig einen wichtigen Einfluss auf die unentschiedenen Nationen.

Eine einseitige Anerkennung eines palästinensischen Staates durch die UN wäre für Israel und für einen echten Frieden im Nahen Osten katastrophal. Die drei wichtigsten Gründe dafür sind:

1. Damit würde die palästinensische Seite aus der Verantwortung genommen werden, ihren tatsächlichen Friedenswillen und ihre Friedensbereitschaft sowie die unmissverständliche und unwiderrufliche Anerkennung Israels als jüdischen Staat unter Beweis zu stellen. Dies sind jedoch zentrale, unabdingbare Voraussetzungen für einen echten Frieden.

2. Die großen ungelösten Fragen, wie die wichtige und höchst strittige Jerusalem-Frage, die für Israel lebenswichtigen Sicherheitsfragen sowie Fragen des Grenzverlaufes und der Rückkehr palästinensischer Flüchtlinge (bzw. deren Nachkommen) werden nicht vorab geklärt und gelöst, sondern vertagt. Die Spannungen bleiben bestehen bzw. verschärfen sich noch. Frieden rückt in noch weitere Ferne. Der Nahost-Konflikt wird angeheizt, anstatt gelöst.

3. Der internationale Druck auf Israel und dessen Isolation innerhalb der Völkergemeinschaft erreicht eine neue, seit der Gründung des modernen Staates Israel noch nie da gewesene Eskalationsstufe. Von da aus rückt das Szenario, dass die Vereinten Nationen Israel nicht nur moralisch und psychologisch ächten, sondern irgendwann auch militärisch gegen Israel aktiv werden, deutlich näher.

Deshalb rufen wir alle Menschen in Deutschland, die ein aufrichtiges Anliegen für Frieden in Israel und im Nahen Osten haben, dazu auf, Bundeskanzlerin Merkel für ihr "NEIN" zur einseitigen Anerkennung eines Palästinenserstaates den Rücken zu stärken.

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