Charisma 146 > Aus dem Magazin
Dieter Braun
„... raus auf die Straßen unserer Städte!“
Aus dem Tagebuch der „Summer2Go-Tour”
Etwa 700 Menschen fanden innerhalb von knapp zwei Wochen zum Glauben an Jesus Christus, weil sich Jugendliche die Zeit genommen hatten und auf die Straße zu den Menschen gegangen waren. Pastor Werner Nachtigal hattedazu eine besondere Tournee gestartet: „Wir hatten 40 Tage gebetet und gefastet. Am 26. Juli kamen über 100 Jugendliche nach Berlin, um das Evangelium dort und dann auch in Hamburg, Köln, Duisburg, Frankfurt und München zu verkündigen.“
Hintergründe des Projekts waren u. a. Aufrufe zu radikaler Evangelisation:
• Im Mai 2008 war in einem Gottesdienst in Lakeland (Florida) gesagt worden, dass junge Leute in deutschen Städten u. a. auf den Straßen evangelisieren und dabei auch erleben würden, wie Gott Heilung schenkt.
• Die Amerikanerin Cindy Jacobs hatte schon im November 2007 in Berlin davon gesprochen, dass der Sommer 2008 von wirkungsvoller Evangelisation und Wundern, von Geistausgießung auf junge Leute (Joel 3,1) und vom „Geist des Gebets“ (Sach 12,10) geprägt sein werde.
Die „Summer2Go-Tour“ hatte ein klares Ziel: „Wir wollen den Missionsauftrag wieder ganz neu ernst nehmen: Junge Leute sollen aufstehen und allen davon erzählen, was Gott für sie getan hat. Die Menschen brauchen die Chance, von einem realen Gott zu hören, der sie liebt und ihnen begegnen möchte!“ährend der Tournee wurden die Erlebnisse zeitnah im Internet notiert; diesem Blog sind die folgenden Zitate entnommen:
Berlin (1.-3. Tag)
• Viele Menschen blieben stehen und hörten den Zeugnissen und der Predigt zu. Etliche reagierten und gaben ihr Leben Jesus. Dann beteten wir für Kranke und für Menschen in großen Nöten.
• Wir hörten von vielen unserer Jugendlichen, wie Gott sie gebraucht. Ein junger Mann erzählte, dass er große Mühe hatte, das Evangelium zu verkündigen, denn er sei eher ein schüchterner Typ. Dann war er sehr überrascht, wie offen die Menschen waren, als er sie angesprochen hat. Am nächsten Tag sprach er wieder Menschen an und durfte erleben, wie er zum ersten Mal in seinem Leben einen Menschen zu Jesus führen konnte.
• Ein Obdachloser hörte das Evangelium und gab sein Leben Jesus. Im Anschluss wurde für seinen Rücken gebetet; er hatte seit zwei Jahren schwere Rück-enschmerzen. Er wurde auf der Stelle geheilt und erzählte sofort während der Veranstaltung, dass er gerade Jesus erlebt und er ihn geheilt hatte.
Hamburg (4.-6. Tag)
• Es war kaum zu glauben, was unsere Jugendlichen gerade erlebt hatten: So viele von ihnen führten Menschen zu Jesus. Insbesondere Muslime gaben ihr Leben Jesus.
• Ein junger Mann redete mit einem Muslim. Nachdem der sich bekehrt hatte, rief ihn seine muslimische Freundin an. Er drückte das Handy unserem jungen Evangelisten in die Hand. Als sie das Evangelium hörte, bekehrte auch sie sich.
• Eine Frau wurde von ihrem Bandscheibenvorfall geheilt.
• Während eines Straßeneinsatzes kam ein Mann, der nur sehr langsam gehen konnte, mit einem Rollator vorbei. Ein zwölfjähriges Mädchen betete für ihn und er wurde augenblicklich geheilt.
• Zu den Abendveranstaltungen kamen insgesamt über 1500 Menschen.
• Als unser Team am letzten Abend nach Hause fuhr, führten sie allein auf dem Weg zehn Menschen zu Jesus.
Köln (7. Tag)
• An diesem einen Tag trafen über 100 Menschen eine Entscheidung für Jesus.
• Die 23-jährige Bianca, die aufgrund von MS im Rollstuhl saß, konnte nur wenig gehen. Nach dem Gebet um Heilung verließ sie ihren Rollstuhl und lief, hüpfte und tanzte. Abends kam sie zu unserem Open-Air-Gottesdienst und war immer noch total begeistert, dass sie wieder laufen konnte.
Duisburg (8./9. Tag)
• Das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. So gingen wir mit einem Team in das Stadion. Dort hörten etliche Fußballfans das Evangelium, als wir auf den Rängen predigten. In kurzer Zeit hatten sich 35 Menschen für Jesus entschieden.
Frankfurt (10. Tag)
• Ein junger Mann betete für Marianne, die seit 1999 im Rollstuhl saß. Sie hatte damals einen Schlaganfall und war halbseitig gelähmt. Dann stand sie auf und lief das erste Mal nach neun Jahren und war völlig überwältigt von Gottes Wirken.
• Leute blieben stehen und hörten, was Gott hier gerade getan hatte. Ein Muslim kam daraufhin zum Glauben.
München (11./12. Tag)
• Am letzten Vormittag waren wir in einem Schwimmbad; dort gab ein Muslim sein Leben Jesus.
• Zum Abschluss grillten wir mit der ganzen Gruppe. Am Rande wurde für einen Mann gebetet, der an grauem Star erkrankt war. Danach konnte er zu seiner eigenen Überraschung wieder gut sehen.
Das Ende der Tour
• Über 700 Menschen haben in diesen zwei Wochen ihr Leben Jesus gegeben.
• Auch die vielen Wunder waren einzigartig. Einige brauchten ihren Rollator nicht mehr; zwei Menschen verließen ihren Rollstuhl.
• Dass viele Muslime sich bekehrten und geheilt wurden, war faszinierend.
Info-Links:
www.summer2go.de , www.nolimit.eu