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Weltweiter Gebetstag für verfolgte Christen

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2010-18-11
Weltweiter Gebetstag für verfolgte Christen


„Denkt an die Gefangenen, als wäret ihr Mitgefangene, und an die Misshandelten, weil ihr auch noch im Leibe lebt.“ Hebräer 13, 3

Am Sonntag, den 14. November 2010, fand der Gebetstag für verfolgte Christenstatt. Jedes Jahr wird dieser Tag genutzt um in mehr als 100 Ländern über die Situation von unterdrückten Christen verstärkt zu informieren und als Glaubensgeschwister gemeinsam für sie zu beten. In diesem Jahr standen vor allem Nordkorea, der Iran, Nigeria und Ägypten im Vordergrund.
http://www.opendoors-de.org/aktiv-werden/gebetsinitiative/wwgt/laender_wwgt/


Definition Christenverfolgung

Der Doors Weltverfolgungsindex misst Christenverfolgung an vier Merkmalen. Zum einen den rechtlichen und offiziellen Status der Christen (Religionsfreiheit, öffentliche Ausübung etc.). Des weiteren wird die tatsächliche Situation der im Land ansässigen Christen bewertet (Verhaftung oder Todesstrafe aufgrund des Glaubens; Einweisung in Psychiatrie, Gefängnis- oder Arbeitslager). Drittens auf welche Weise von der Regierung auf Vervielfältigung, Verbreitung und Veröffentlichung von christlicher Literatur Einfluss genommen wird und inwiefern das Recht auf Zusammenkommen in eigenen Räumen gewährleistet ist. Als letzten Punkt wird beobachtet
,ob Häuser und Versammlungsorte angegriffen werden und wie weit Behörden darauffolgenden Anzeigen von Christen nachgehen.

In Birma, China, Eritrea, Iran, Nordkorea, Saudi-Arabien, Sudan und Usbekistan ist die Religionsfreiheit nach Angaben des US-Außenministeriums besonders stark bedroht. In ihrem aktuellsten Jahresbericht stuft die US-Kommission für Internationale Religionsfreiheit die aufgeführten Länder in die Kategorie „besonders Besorgnis erregende Staaten“ ein.
http://www.opendoors-de.org/verfolgung/verfolgung/



Irans Revolutionsführer warnt vor Hauskirchen

In einer öffentlichen Rede am 19. Oktober hat der iranische Revolutionsführer und oberste Rechtsgelehrte Ali Chameneigezielt vor einem Netzwerk christlicher Hauskirchen in der Islamischen Republik gewarnt. Darin stellte er im Untergrund operierenden Gemeinschaften als Bedrohung des islamischen Glaubens dar, die junge Muslime verführte. Er setzte in seiner Ansprache die Bedrohung, die von christlichen Hausgemeinden ausginge, gleich mit weiteren schlechten Einflüssen aus dem Westen (z.B. Hollywood-Filme, Karikaturen), die den den Islam zerstören wollten. Nach Angaben des internationalen Hilfswerks Doorswird als Reaktion auf Chameneis Aussage eine stärkere Verfolgung von Hauskirchen befürchtet.


Der Leiter einer solchen Hausgemeinde erklärte, dass derartige Reden von iranischen Staats- und Religionsführern häufig weitreichende Folgen hätten: Die größte Besorgnis der Christen gilt hierbei dem verstärkten Einsatz der Sicherheitsorgane und der Religionspolizei. Die iranischen Behörden erhöhen kontinuierlich den Druck auf die christliche Minderheit. Einheimische Christen berichten bereits von einer Verhaftungswelle - Polizisten, die unter anderem in Zivil Razzien in Hausgemeinden durchführen.

Trotz allem auch positive Entwicklungen

In Teheran, der iranischen Hauptstadt, haben sich einige Tausend Muslime in den letzten Monaten zum christlichen Glauben bekehrt und versammeln sich nun illegal in Hauskirchen. Besonders bemerkenswert sind Berichte über Muslime, die zum Glauben fanden nachdem ihnen Jesus im Traum begegnet ist.


Bei aller Beunruhigung über die Lage im zu 99% islamisierten Iran darf eines nicht außer Acht gelassen werden:Chamenei, der seit 1989 amtiert, sich offen gegen Hauskirchen ausgesprochen hat, so hat er doch gleichzeitig damit ganz offiziell zugegeben, dass eine christliche Bewegung von Hauskirchen existiert. Für Menschen, die auf der Suche nach geistlichen Antworten sind ist dies womöglich ausschlaggebend, in ihrer Umgebung eine solche Gemeinschaft aufzusuchen.Zahl der Konvertiten zum christlichen Glauben wird derzeit auf 250.000 geschätzt.

rg

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