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Bonus zu Seite 48: Elke Gelhardt

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Charisma 156, BONUS zu Seite 48 (Musik-Neuerscheinungen)

"Auf keinen Fall nichtssagend!"


Interview zum ersten Album von Elke Gelhardt

Die Fragen stellte
Charisma - come Holy Spirit-Mitarbeiter Rainer Buck

Wer sein Album "Schwerelos" nennt, wird an diesem Titel gemessen: Elke Gelhardt besteht diesen Test, denn die 12 Songs Ihres Debütalbums kommen tatsächlich überwiegend mit einer swingenden Leichtigkeit, die staunen lässt.


Das Besondere an Elke Gelhardts Liedern ist vielleicht, dass an ihnen gar nichts "so besonders" ist. Poetisch, persönlich, provozierend, plakativ- zu jedem "P" kann man Songwriter nennen, die markanter scheinen als Elke Gelhardt, und doch gibt es auf ihrem Debütalbum kein Lied, von dem kein Funke überspringt. Vielleicht könnte man "Ungekünsteltheit" als Markenzeichen hinter den Namen Elke Gelhardt stellen. Dass ihre Lieder ankommen, liegt auch an der Gefälligkeit und dem Schwung ihrer Melodien. Man muss in keiner besonderen Stimmung sein, um die Lieder zu hören, denn diese verbreiten selbst Stimmung. Als Mainstream-Pop mit Elementen aus Jazz, Soul und Rock kann man den Stil bezeichnen - "erwachsene", zeitlose Musik. Im Interview verrät die Künstlerin ein paar Hintergründe.

Ist "Schwerelos" Ihre erste CD-Veröffentlichung?

"Schwerelos" ist mein erstes vollständiges Album. Vor vier Jahren erschien eine Maxi-CD mit drei Titeln von mir. Seitdem hat sich viel getan und weiterentwickelt und ich bin froh und dankbar, dass Musik und Texte in den letzten Jahren gereift sind und wir 12 Songs für mein Album im Studio aufnehmen konnten.

Was waren bisher die Höhepunkte Ihrer musikalischen Laufbahn?

Oh, da gab es schon einige. Ganz frisch ist jetzt natürlich mein Highlight des CD-Release-Konzertes, das am 22. Januar vor vollem Haus stattfand und eine Super-Resonanz ergab! Ganz besonders war für mich, dass ich mit so tollen Musikern an der CD-Produktion arbeiten und sie dann schließlich für das Konzert auf die Bühne holen konnte. Höhepunkte, die schon weiter weg liegen, sind gut besuchte Konzerte auf den Evangelischen Kirchentagen in Köln und Bremen. Zweimal war ich auch schon bei Motorrad-Gottesdiensten eingeladen. Das ist ein Erlebnis, wenn die schweren Maschinen auf den Hof rollen und dann so um die 1.200 Biker dichtgedrängt im Gottesdienst vor einem sitzen. Dieser Applaus war ein Genuss!

Wie kam der Kontakt zum Produzenten Samuel Jersak zustande?

Ich habe Samuel vor einigen Jahren kennen und schätzen gelernt, und als der Gedanke mit dem Album greifbar wurde, hatte ich sofort ihn als Produzenten vor Augen. Es hat zwar noch eine Weile gedauert, bis wir dann in Planung und Vorbereitung für mein Album gehen konnten, aber es war eine gute, fruchtbare Zusammenarbeit. Sein Know-how und Feeling speziell für meine Songs haben sehr gut getan!

Was sind Ihre musikalischen Vorbilder? Worauf legen Sie beim Songschreiben Wert?

Meine musikalischen Vorbilder sind sehr verschieden. Ich schätze große Musiker wie Sting, Phil Collins, Bono, Mick Hucknall oder Barbra Streisand. Letztere hat mich schon fasziniert und zum Singen bewegt, als ich noch ein Teenie war! Aber immer wieder inspiriert mich auch die Arbeit von unbekannteren Musikern, auf die ich zufällig stoße.
Wenn ich einen Song schreibe, muss Text und Thema aus dem Herzen kommen, in Situationen hineinführen oder Bilder zeigen, die auch andere bewegen! Ein Song darf fröhlich und leicht sein, aber auf keinen Fall nichtssagend! Es gibt nichts Schrecklicheres als Songs, die keiner braucht! Für die Musik zum Text lasse ich mich inspirieren, probiere Melodien und Tonarten aus und zusammen mit meinen Musikern feilen wir dann am Ergebnis.

Gibt es Lieder auf dem Album, die eine besondere Geschichte haben oder Ihnen besonders am Herzen liegen?
"Frieden" hatte ich fast fertig geschrieben, als der Amoklauf in Winnenden passierte. Das hat dem Song noch mal eine ganz andere Dimension gegeben und ich denke, er ist durch die Rockgitarren sehr kernig und intensiv geworden. "Ich wünsch dir" beschreibt diesen Schmerz, die buchstäbliche Lähmung, wenn man ganz plötzlich einen lieben Menschen verloren hat. "Liebe" kommt durch den Sambarhythmus ganz leichtfüßig und beschwingt daher und zeigt meine Vater-Gott-Beziehung. Und das hebräische "Avinu Malkeinu" ist mein "Herzenssong", den ich zum ersten Mal auf einer CD von Barbra Streisand entdeckte und unbedingt in mein Konzertprogramm aufnehmen musste! Seitdem ist er für meine Fans immer ein Höhepunkt im Konzert.

Wer hört Ihre Musik und kommt gewöhnlich zu den Konzerten?


Mein Publikum ist sehr vielseitig - genau wie meine Musik. Es gibt das 12-jährige Mädchen, das von meiner Musik schwärmt, genauso wie den 70-Jährigen, der mit Rolling Stones und Beatles aufgewachsen ist und meine Musik entdeckt hat. Das Gros des Publikums liegt jedoch zwischen 30 und 65 Jahren. Was mich als christliche Sängerin besonders freut, ist die Tatsache, dass auch Menschen, die dem Glauben nicht so nah stehen, im Publikum sind.

Ist das Album musikalisch typisch für Ihr Konzertprogramm?

Stilistisch gesehen - ja! Es ist mir wichtig, dass die Lieder verschiedene Aussagen haben, mitreißen oder berühren. Dazu gehört die Abwechslung der Musik, die mal jazzig, soulig oder rockig klingt. Je nach der gebuchten Besetzung, Band, Trio oder Duo variiert das Ergebnis selbstverständlich. Von einer Ballade abgesehen groovt es bei uns immer. Aber natürlich kann ich so ein Lied wie "Frieden" nicht so rockig und druckvoll rüberbringen, wenn ich als Duo mit Piano, Shaker und Stimme auf der Bühne stehe.

Sie zitieren auf Ihrer Website Goethe: "Was immer Du tun kannst oder träumst es zu können, fang damit an" Was bedeutet Ihnen gerade dieses Dichterwort?

Dieses Zitat ist ein großer "Motivator" für mich. Es ist nicht immer leicht, den richtigen Zeitpunkt für einen Anfang zu finden oder den richtigen Weg in seiner Berufung zu gehen. Ich möchte Menschen durch meine Arbeit inspirieren, ihren Weg zu finden und zu gehen. Dazu gehört meine eigene Lebensgeschichte und die Erfahrung, die ich nun wiederum in meinen Liedern weitergebe. Gott erlaubt uns zu träumen und freut sich daran, wenn wir sie (die Träume) in seinem Willen umsetzen!

Danke für das Gespräch!


Links ins Web
http://www.elke-gelhardt.de
http://www.myspace.com/elkegelhardt

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