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Authentisch leiten

Charisma 153 > Aus dem Magazin

Authentisch leiten – warum Vorbilder gesucht werden
Kleine Fortbildung für Mitarbeiter


1. Wer als Jünger lebt, repräsentiert Jesus

Als Jesus sein erstes Mitarbeiterteam zusammenstellte, berief er zwölf Männer, „die er bei sich haben und die er dann aussenden wollte“ (Mk 3,13). An erster Stelle sollte die Gemeinschaft stehen und als Konsequenz daraus die Mitarbeit. Seine Schüler sollten zuerst etwas werden, bevor sie etwas tun konnten. Und sie begriffen schon bald, dass sie sich auf ein ganz anderes „Programm“ eingelassen hatten, als es jüdische Thora-Schulen oder griechische Philosophen-Schulen boten:
Mit der Zeit würde Jesus selbst immer mehr auf sie abfärben. „Der Jünger steht nicht über seinem Meister; jeder aber, der alles gelernt hat, wird wie sein Meister sein.“ (Lk 6,40) Jesus lehrte seine Schüler nicht nur, sondern er modellierte beharrlich an ihrem Charakter. Bloße
Information würde niemals ausreichen, um das Evangelium unter die Völker zu bringen: Jesus betrieb die Transformation seiner Nachfolger! Wie ihr Lehrer sollten sie selbst einmal als „Licht der Welt“ unter den Völkern leuchten (Joh 8,12; 9,5; Mt 5,14). Er brachte seine Jünger so weit, dass sie zu glaubwürdigen Repräsentanten wurden: „Wer euch hört, der hört mich!“ (Lk 10,16) „Er baute buchstäblich seine gesamte Arbeit auf sie auf“, schreibt Robert Coleman in seinem Buch Des Meisters Plan der Evangelisation. Ja, es stimmt: „Man kann eine Welt nicht verwandeln, ohne dass zuvor Einzelne verwandelt werden, und Einzelne können nur verändert werden, wenn die Hände des Meisters sie umformen.“1 Nach Pfingsten bezeichneten sich die Jesusjünger selbst als Menschen auf dem (neuen) „Weg“ – Nachfolge und Nachahmung Jesu gingen also weiter! Schließlich fand man die Bezeichnung „Christen“, die sie nur als Kompliment verstehen konnten: Ihr seht Jesus ähnlich! (Apg 9,2; 11,26; 19,9.23; 26,28)

2. Wer Verantwortung trägt, wird zur Schlüsselperson

Nicht nur für Leiter gilt: Als Christen können wir uns nicht verstecken, vielmehr stehen wir unter besonderer Beobachtung. Menschen lesen in unserer Gesellschaft nur noch vereinzelt die Bibel. Das Evangelium jedoch, das unseren Mitmenschen ständig vor Augen steht, sind wir selbst! ...

Swen Schönheit




Swen Schönheit, verheiratet und Vater von zwei erwachsenen
Kindern, ist Pfarrer an der Evangelischen
Apostel-Petrus-Gemeindein Berlin (Märkisches Viertel).




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