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Der du Frieden schaffst in der Hoeh gib deinen Frieden auch auf Erden deinem Volk Israel

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Der du Frieden schaffst in der Höh‘, gib deinen Frieden auch auf Erden deinem Volk Israel. Und sie sprachen: Amen. (Schluss des jüdischen Kadisch-Gebets)

Fürchte dich nicht, du Wurm Jakob, du Häuflein Israel! Ich, ich helfe dir, spricht der HERR und dein Erlöser ist der Heilige Israels. (Jesaja 41,14)

Die Vielfältigkeit der bestehenden und neu aufkommenden Gefahren lassen selbst hohe Militärs in Israel auf diese Worte vertrauen. Der stellvertretende Stabschef der IDF, General Jair Naveh, soll gesagt haben, dass die israelische Armee jetzt mehr Vertrauen auf Gott setzen muss, als an die eigenen Pläne und Panzer zu glauben.

Ein „politischer Tsunami”, die erste wirkliche Revolution in arabischen Ländern, fegt durch die Länder des Mittleren Ostens und Nordafrikas. Diktatoren fallen wie Domino-Steine. Israel beobachtet die sich schnell verändernde Lage mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Einerseits ist spätestens jetzt der Welt klar, der Ausgangspunkt der Gefahr im Mittleren Osten ist nicht alleine der Konflikt zwischen Juden und Palästinensern. Andererseits droht die Gefahr einer radikalen Islamisierung auf breiter Front. Israel hat die Friedensverträge mit König Hussein und Präsident Mubarak abgeschlossen. Was wird daraus unter stark islamisch orientierten Regierungen? Dass wirklich Demokratie im westlichen Verständnis eingeführt wird, ist nicht zu erwarten. Dazu hat der Vorbildcharakter des Westens zu stark gelitten, denn verlassen konnte man sich aus Sicht der Araber nur darauf, dass der Westen seine eigenen Interessen verfolgt und sich dabei abrupte Schwenks leistet - ohne Vorwarnung. Mubarak wurde 30 Jahre gestützt, er war Garant für Stabilität, bis er ausgedient hatte. Der Westen wird daher als unzuverlässig, moralisch dekadent und schwach angesehen, jedoch wegen des Lebensstandards beneidet.

Der Islam kennt nur „Unterwerfung“, in der Persönlichkeitsrechte weitgehend unwichtig sind. Autorität wird stark von der Stammesstruktur der Gesellschaft getragen und hat letztlich nur Allah in allen Lebensbereichen zum Zentrum. Wie kann da das „Volk“ demokratisch als Souverän verstanden werden? Auch die zukünftigen Regierungen können nur autokratisch sein, selbst wenn sie sich nicht mehr auf einen Despoten konzentrieren.

Allah
ist zwar der eine, höchste Gott, neben dem es keinen anderen gibt, aber das Gottesbild entspricht nicht der Bibel. Es wurde von Mohammed nach jüdischen und arianisch-christlichen (Jesus ist nicht Gottes Sohn) Quellen, aber vor allem nach arabischen Stammestraditionen der Quraisch geprägt und beherrscht heute alle Lebensbereiche des Islam. Es liegt der ganzen Kultur wie auch der Loyalität in den Familien und Stämmen zugrunde. Allah ist der erhabene, ferne, unbegreifliche und souveräne Gott, der sich nur den Muslimen – sofern sie seine Gesetze achten – als gnädig erweist, aber keine Liebesbeziehung eingeht. Eine Vaterbeziehung zu den Menschen wäre für Allah eine Herabwürdigung. Allah tut, was er will. Er braucht keinen Mittler und hat keinen Sohn – nur einen Propheten. Ziel aller Wege ist die Weltherrschaft des Islam, d.h. die Unterwerfung aller unter Allah. Leitschnur für entschiedene Muslime ist das Bekenntnis: „Allah ist unser Ziel. Der Prophet ist unser Führer. Der Koran ist unser Gesetz. Der Dschihad ist unser Weg. Sterben auf dem Weg Allahs ist unsere größte Hoffnung.“

Die Moslem-Bruderschaft wurde von Hassan Al-Banna 1928 in Ägypten gegründet. Unter Mubarak war sie verboten, wuchs aber im Untergrund massiv heran. Heute ist sie eine fundamentalistische, politisch-religiöse Massenbewegung, bestens organisiert und hat gute Chancen, einflussreiche Kraft auf der politischen Bühne zu werden. Sie wirkte sich schon in radikalen Gruppierungen wie Al-Qaida oder der Hamas usw. aus.

Israel muss Bollwerk sein gegen den Islam und gegen die Ausbreitung des Terrorismus. Es befindet sich auch inmitten der schnell wachsenden politischen Spannungen unter den islamischen Ländern. Der schiitische Iran ist nicht der Initiator der Aufstände, aber wird durch die Entwicklung ermutigt und greift zu seinen Gunsten in all den Ländern ein, wo er leicht an Einfluss gewinnen kann. Die schiitischen Minderheiten im Südirak, Pakistan, Afghanistan, Libanon usw. sind Spaltpilze für die Hegemonie-Pläne.

Diese nicht alleine für Israel, sondern auch für die ganze Welt bedrohliche Situation muss uns in ernstes Gebet führen. Bittet den HERRN um sein Eingreifen!

Eckhard Maier



Zum Autor:
E. Maier ist Initiator und Leiter von „Fürbitte für Israel“. Er ist in ständigem Kontakt mit vielen messianisch-jüdischen Gemeinden und Gruppen in Israel und gibt ihre Anliegen an Beterinnen und Beter im deutschsprachigen Raum weiter.

Weitere Gebetsanliegen für ISRAEL finden Sie hier.


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