Gottes Beistand im Jahr 5782 erfahren

Gottes Beistand im Jahr 5782 erfahren

Heute ist Rosch haSchana,
das jüdische Neujahrsfest. Eigentlich hat es schon gestern Abend begonnen, wie im jüdischen Brauch üblich. In jüdischen und messianischen Gemeinden erklingt an diesem Tag weltweit das Schofarhorn (Widderhorn) und sie begrüßen das neue Jahr und wünschen einander “Schana tova umetuka” – ein gutes und süßes Jahr!

(Eine vielfältige Zusammenstellung von Beiträgen rund um Rosh haShana findet sich auf www.beitsarshalom.org/category/rosch-haschana, wovon auch obiges Foto entnommen ist.)  

So möchten auch wir als Charisma-Redaktion Ihnen und Ihren Lieben ein frohes, gesundes und gesegnetes Jahr 5782 (nach jüdischer Zählung) wünschen. Für viele Menschen waren die letzten Monate eher bedrückend als erfreulich – und das weltweit. Können wir es dennoch wagen, unserem Gott zu vertrauen, dass er jeden neuen Tag mit uns ist? Ja, das können, müssen und wollen wir!

Charisma-Leser Axel Grieben
hat uns dazu eine kleine biblische Ausarbeitung übersandt. Möge Sie uns allen
zum Segen werden:

  • In Christus liegen verborgen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis (Kolosser 2,3). Das heißt: nicht in uns Menschen. Wie aber werden wir unseren täglichen Aufgaben gerecht?
    Das Wort Gottes sagt:
  • Ich vermag alles durch den, der mich stark macht, Christus (Philipper 4,13). Jedes Kind Gottes ist damit von dem Leistungsdenken, das in der Welt vorherrscht, und dem Druck, der dadurch entsteht, befreit. Es kann mitten in der täglichen Arbeitsflut seiner Verantwortlichkeiten die wahre Sabbatruhe pflegen.
    Denn wie heißt es doch in Psalm 127:
  • Den Seinen gibt’s der Herr im Schlaf (Vers 2c). Wie gelingt mir diese Sabbatruhe?
  • Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden! Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, wird eure Herzen und Sinne in Christus Jesus bewahren (Philipper 4,6-7). Ohne den tiefen Frieden ist es nicht möglich, die leise Stimme des Herrn zu hören. Um einen lebendigen Glauben zu bekommen, solltest du täglich erleben, dass Er in deinem Leben höchst real präsent ist, sich um dich, Sein Kind kümmert – und zwar um  j e d e s  Detail deines Lebens. Achte aber darauf, dass du ausschließlich im Hier und Heute lebst.
    Denn um die Güte des Herrn zu erfahren, fordert uns Gottes Wort auf:
  • Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat (Matthäus 6,34). Dankbarkeit ist eine große Hilfe auf dem inneren Weg, den Herrn täglich zu erleben.
  • Und der Friede Christi, zu dem ihr berufen seid in einem Leibe, regiere in euren Herzen; und seid dankbar (Kolosser 3,15). Dankbarkeit führt zur inneren Zufriedenheit, und so können wir komplett unabhängig von den Umständen des Lebens mit Hiob laut ausrufen:
  • Der HERR hat’s gegeben, der HERR hat’s genommen; der Name des HERRN sei gelobt (Hiob 1,21). Oft machen sich auch Christen Sorgen um die Finanzen. Das stellt einen ernst zu nehmenden Angriff auf den Frieden unseres Herzens dar.
    Da hilft nur die Beachtung der Bibel:
  • Bringt aber die Zehnten in voller Höhe in mein Vorratshaus, auf dass in meinem Hause Speise sei, und prüft mich hiermit, spricht der HERR Zebaoth, ob ich euch dann nicht des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabschütten die Fülle (Maleachi 3,10). Freund, das musst du erleben, damit das nicht leere Worte für dich als Nachfolger Jesu Christi bleiben. Das Wort Gottes ist nicht ein theoretisches Buch voll gut gemeinter moralischer Ratschläge, sondern die Bedienungsanleitung zur Wiedergeburt im Geist und zu einem gelingenden Leben in Gemeinschaft mit Gott.
    Was genau heißt das nun?
  •  Vertraue auf den Herrn mit deinem ganzen Herzen, und stütze dich nicht auf deinen Verstand (Sprüche 3,5).  Vertraue auf die tagtägliche Führung des Herrn, erlebe alles bewusst als Gabe des Herrn und bewahre den Frieden, ohne den du Seine leise Stimme nicht zu hören vermagst.
  • Behüte dein Herz mehr als alles, was zu bewahren ist; denn daraus quillt das Leben (Sprüche 4,23).  Das sei unsere einzige Sorge im Leben! So vereitelst du die meisten Angriffe des Feindes auf dein Seelenheil. Mit dieser inneren Einstellung bist du vor dem Herrn auf Empfang.
    Und jetzt?
  • In der Ruhe des Herzens leitet dich oder antwortet dir der
    Herr auf alles, was dich bewegt. Er allein ist Vater, Bruder, Freund, Tröster
    und Geliebter. Er allein ist der Geber aller Gaben, darum gehört Ihm unser Herz
    ganz. Diese komplette Herzensübergabe ist entscheidend, damit der
    Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, unsere Herzen und unsere Gedanken
    in Christus Jesus bewahren kann (Johannes 16,33). Was dabei das Schönste ist: Du
    lebst schon hier und heute auf dieser Erde in der Ewigkeit.

geschrieben von: Redaktion

 

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